Kategorie: Allgemein

Falken bezwingen die Titelfavoriten…

LANDESLIGA, 14. Runde / In der letzten Partie des Grunddurchgangs hatten die Falken noch einmal die Chance mit einer ausgeglichenen Bilanz in das obere Play-Off zu gehen. Gegen die Auhof Devils aus Linz holen die „Brem-Böcke“ in einer bis-ins-letzte-Viertel-spannenden Partie einen wichtigen Sieg im Kampf um den Einzug ins Halbfinale. Mit einer Bilanz von sieben Siegen und ebenso vielen Niederlagen steht man nun auf dem fünften Tabellenplatz, nur einen Sieg hinter den Scorpions aus Steyr. 

Sportunion citycenter Amstetten Falcons – BBC Auhof Devils LINZ AG I   –   78 : 67 (13:20, 43:31, 56:47)

Der Knoten scheint geplatzt.

Die Falken rund um Headcoach Rene Bremböck feiern nach sieben Niederlagen in den letzten acht spielen endlich wieder einen nennenswerten Erfolg. Gegen die Riesen aus Linz, die mit Zajic und Pargfrieder zwei ihrer Schlüsselspieler vermissten, lief die Anfangsphase noch etwas holprig. Die Linzer forcieren aufgrund ihrer körperlichen Überlegenheit früh ihr Inside-Spiel und kommen gegen die scheinbar noch-nicht-ganz-zum-Kampf-bereiten Amstettner zu einfachen Punkten in Korbnähe. In Folge nimmt Bremböck nach sechs gespielten Minuten  beim Stand von 4 : 9 eine Auszeit. „Wir müssen da unten dagegenhalten und das leichte Anspiel verhindern!“, mahnt der Pädagoge der BHAK/BHAS noch im Huddle. Als würden sie sonst extra Hausübung bekommen legen die Falken um Kapitän Rülling einen Gang zu und die letzten Minuten des ersten Abschnitts geschehen auf Augenhöhe. Stand nach zehn Minuten: 13:20.

Im zweiten Abschnitt explodierte dann die Amstettner Offensive. Rülling nutzt gegen die Linzer Veteranen seine Schnelligkeit und attackiert gleich mehrmals die Zone der Gäste. Als die Linzer dann wiederholt Hilfe schicken, findet er seine Mitspieler (insges. 13 Assists) und  Alkin und Hofbauer laufen heiß von jenseits der Dreierlinie. Vor allem der Sheriff vom Krautberg – Patrick Hofbauer, der wohl den schnellsten Colt in ganz Amstetten (und Umgebung) führt, glänzt in dieser Phase und verwandelt insgesamt vier seiner sechs Versuche aus der Distanz. Außerdem halten die Hausherren das Tempo hoch, deutlich zur Unzufriedenheit der Linzer. Diese halten mit Hilfe von Ex-Falken Mike Hauer (28 Punkte) dagegen und verhindern eine noch größere Führung der Amstettner. Hauer spielt seine außergewöhnliche Athletik wiederholt aus und verwertet mehrmals sehenswerte Dunkings. In der zweiten Hälfte des Viertels suchen die Falken den ungarischen Hünen Benkovics. Dieser bremst den Mini-Lauf der Linzer, kontrolliert die Bretter (15 Rebounds) und erzielt bis zum Ertönen der Halbzeit-Sirene noch neun seiner Saison-Bestleistung 19 Punkte. Nach einem grandiosen 30-Punkte-Viertel geht man mit einer 12-Punkt-Führung in die Kabine.

Trotz einer eigentlich zufriedenstellenden Leistung in der ersten Halbzeit alarmierte Coach Bremböck seine Mannen erneut: „Das Spiel ist noch lange nicht gelaufen. Wir brauchen jetzt eine noch bessere Energieleistung um diesen wichtigen Sieg heimzuspielen!“.

Doch auch die Linzer hatten noch ein Ass im Ärmel. Wie schon im Auswärtsspiel wechselten die Devils auf eine Zonenverteidigung – eine Defensiv-Variante, mit der die Amstettner schon mehrmals während der Saison zu kämpfen hatten. Nach einer kurzen Phase der Verunsicherung fängt man sich aber wieder und versucht weiterhin die Zone zu attackieren und den freien Mann zu finden. Jeden Versuch die Partie zu drehen, wenden Rülling & Co erfolgreich ab. Es gelingt bis zu Ende des Abschnitts, die richtigen Antworten zu finden und die Führung zu halten. Stand zur letzten Pause: 56 : 47 zugunsten der Heimmannschaft.

Wie schon von einigen Fans befürchtet wurde es nochmal eng. Mit Verlauf der Partie wird es immer schwieriger die großen Linzer aus der Zone zu halten. Außerdem findet ein weiterer Ex-Falke und Spieler-Trainer der Linzer, Florian Geheeb, seinen Rhythmus und verwandelt drei Dreipunkter im Abschnitt. Die Linzer verkürzen auf 57 : 59 und die Nerven der Zuschauer sind am Limit. Die Anstrengungen der Aufholjagd und der schnell geführten Partie machen sich aber schließlich auch bei den Linzern bemerkbar. Die Falken erhöhen wieder den Druck in der Verteidigung und erzwingen gleich mehrere entscheidende Ballverluste. Zwei Dreipunkter von Rülling und Hofbauer, drei verwandelte Freiwürfe von Alkin und ein Mosböck-Midrange-Jumpshot besiegeln schlussendlich doch noch den so wichtigen Erfolg für das Team um Coach Bremböck. Das ganze Spiel wurde wie gewohnt von M4TV verfolgt und ist auch auf Youtube verfügbar.

 

STATISTIK

Werfer Amstetten:  Rülling 20, Benkovics 19, Hofbauer & Alkin 12, Prandstätter 8, Mosböck 7

Assists: Rülling 13, Alkin 10, Mosböck 3

 

STIMME ZUM SPIEL:

„Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Diese Energieleistung müssen wieder jetzt jedes Spiel abliefern um ins Halbfinale einzuziehen.“ , die Schüler von Coach Bremböck haben ihre Hausaufgaben gemacht.

„Ein Schuss ein Treffer, du wirst es nichtmal merken“ , Sheriff Hofbauer über seine Glanzleistung.

Back to back Debakel für Altfalken

H1 / Mit 2 Spielen an 2 Tagen stand den B-Herren die nächste spielerische und logistische Herausforderung ins Haus. Da weiterhin beinahe die Hälfte der Mannschaft verletzungsbedingt nicht eingesetzt werden konnte, fehlten auch bei diesen beiden Spielen wichtige Leistungsträger. Zuerst musste man in Wels gegen den Club der Knödelwirte antreten, wobei einige Spieler wohl noch von der ersten Partie eine Magenverstimmung hatten. Gleich am Tag darauf ging es zu Hause in heimischer Halle in die nächste Begegnung. Dort hatte man mit den Swans Gmunden C eine sehr hart spielende, körperbetonte Mannschaft zu Gast, was Spielertrainer Matthias „Jesus“ Dobsicek  schon bei der Auswärtspartie am eigenen Leib spüren durfte.

FCN Knödelwirt – Amstetten Falcons B 76:55 (37:32)

Im Spiel gegen den FCN Knödelwirt zeigten die Altfalken mit der ersten Halbzeit, dass sie das Basketballspielen noch nicht verlernt hatten. Eine sehr gute Zonenverteidigung und die Dominanz unter dem Korb in der Offensive führten dazu, dass man bis zur Halbzeit auf Augenhöhe mit dem Gegner mithalten konnte. Vor allem Martin „Die Axt“ Stix punktete ein ums andere Mal unterm Korb und sorgte für einfache Punkte, bis jetzt mit Abstand seine beste Performance im Trikot der Falcons. Im Spielaufbau nutzte Pablo „Esco“ Bartolucci immer wieder seine Schnelligkeit und zog am Gegner vorbei um selbst zu punkten oder den Pass auf den freien Mitspieler zu suchen. 32:37 zur Halbzeit.

In der zweiten Spielhälfte kam dann der große Einbruch in der Verteidigung der Falken. Ein ums andere Mal war man den einen (oder auch anderen) Schritt zu langsam um die Hausherren im Zaum zu halten, zumal unnötige Ballverluste zu 1 gegen 0 Schnellangriffen der Welser führten. So lief man Ende des dritten Viertels bereits einem 21 Punkte Rückstand hinterher. Im letzten Spielabschnitt konnte das B-Team nichts mehr entgegensetzen und es blieb bei den 21 Punkten Differenz zu Spielende.

STATISTIK

Werfer Amstetten: Bartolucci 15, Stix 14, Kastenhofer, Katzengruber jew. 8, Watzinger 4, Peham 3, Bill 2.

 

Amstetten Falcons B – Swans Gmunden C 47:77 (16:44)

Am darauffolgenden Tag hatte man die Swans Gmunden C vor heimischen Publikum (ja ab 2 Personen kann man schon von Publikum sprechen) zu Gast. Besonders bitter dabei war, dass sowohl Harald „The Cat“ Katzengruber, als auch Bartolucci nicht an der Partie teilnehmen konnten, da sie sich am Tag davor in der Partie gegen Wels verletzt hatten. Ein weiterer Schlag gegen die Altfalken, die ja schon zuvor personell am Limit waren. Aus diesem Grund wurde kurzerhand Bernd „Bread“ Gruber quasi aus dem Ruhestand reaktiviert und stand den Falken zur Verfügung. Auch Florian Haselmayer konnte nach langer Verletzung sein Saisondebüt geben. Mit dem Match vom Vortag in den Knochen und den neu integrierten Spielern taten sich die Altfalken sichtlich schwer Struktur in ihr Spiel zu bringen. Vor allem in der Offensive war zu wenig Bewegung im Spiel, was dazu führte, dass man im 2. Viertel gar nur 4 Punkte erzielen konnte und zur Halbzeit bereits mit 28 Punkten in Rückstand geriet.

In der zweiten Spielhälfte konnte man sich etwas fangen und den Rückstand zumindest halten. Auch die Umstellung auf eine Mann gegen Mann Verteidigung zeigte immer wieder Wirkung und man konnte den Gegner mehrmals stoppen. Doch die Gmundner waren zu routiniert, um sich diesen Sieg noch nehmen zu lassen. Vor allem auch aus der Halbdistanz zeigten sie an diesem Tag ihre gewohnte Treffsicherheit und so trennte man sich schließlich mit 47:77.

STATISTIK

Werfer Amstetten: Kastenhofer 17, Haselmayer 12, Watzinger 6, Peham, Stix jew. 5, Keusch 2, Gruber.

Dreikönigstreffen in Wels für B-Team zum Vergessen

H1 / Den „King“ aus Cleveland hätten die Altfalken letzten Samstag in der Auswärtspartie gegen Wels gut gebrauchen können. Erneut verfolgte das Team Verletzungspech und man konnte nur 6 Mann für das Spiel zusammenkratzen, zumal der Termin am Feiertag wohl auch nicht optimal gewählt war. Die junge Truppe von Fischlham ließ jedoch keine Gnade walten. Sie überranten das B-Team förmlich und ließen ihnen nicht den Hauch einer Chance.

FCN Fischlham – Amstetten Falcons B (112:52)

Die angeschlagene Truppe der Altfalken folgte vergangenen Samstag einem hellen Stern nach Wels, wo sie ihr erstes Spiel des heurigen Jahres bestreiten sollte. Auf Gaben der Heimmannschaft wartete man allerdings vergeblich, denn diese machte von Beginn an (vor allem in der Zone) kurzen Prozess mit den körperlich unterlegenen Gästen. Allen voran Batista (38 Punkte in der Partie) war hier ein ums andere Mal einfach nicht zu bremsen und setzte seine physische Überlegenheit perfekt ein. Schon Mitte des ersten Viertels musste Andreas „Steel“ Griessenberger mit einer Fußverletzung vom Feld und konnte nicht mehr weitermachen, die restliche Mannschaft war also gezwungen komplett durchzuspielen. Gegen diese junge Mannschaft war dies natürlich doppelt bitter, da man ohne Wechselspieler auf Dauer vor allem konditionell einfach nicht mithalten konnte. Die Krone für den besten Spieler seitens der Amstettner gebührt eindeutig Harald „The Cat“ Katzengruber, der unermüdlich dagegenhielt und mit 24 Punkten auch der Topscorer der Altfalken war (100% Freiwurfquote!). Auch von außen zeigten die B-Herren nicht ihre gewohnte Treffsicherheit, lediglich Peham konnte den Hausherren mit 4 „Dreiergaben“ ein wenig einschenken. Gegen Ende der Partie „war dann die Luft raus!!“, wie wohl Kollege Viklicky gesagt hätte und man hoffte nur mehr auf das Ende der Partie. So verblasste der helle Stern recht schnell und die Altfalken mussten im Dunkeln den Weg nach Hause antreten.

STATISTIK

Werfer Amstetten: Katzengruber 24, Peham 15, Bill 6, Halbartschlager 4, Keusch 3, Griessenberger.

 

Ein Falke kehrt ins Nest zurück

Nach der eher durchwachsenen zweiten Hälfte des Grunddurchgangs (1 Sieg, 5 Niederlagen nach 5 : 1 Start) freuen sich die Falken über die Rückkehr eines langjährigen Leistungsträgers. Der zurzeit noch am Knöchel verletzte Jasmin Marevac, der die letzten Monate im Kader der Flyers aus Wels (1. Bundesliga) stand, kehrt aus beruflichen Gründen wieder nach Amstetten zurück. Damit wird der 29-jährige, der an allen der sechs Landesmeister-Titel der Falcons beteiligt war, bald wieder im Falcons-Dress auflaufen.

Nach dem Gewinn des Meistertitels in der Vorsaison trennte sich Marevac noch schweren Herzens von seinem Stammverein und nahm das Angebot des Erstligisten aus Wels an. „Die Chance, in der besten Liga Österreichs zu spielen würden sich wohl nur wenige entgehen lassen. Ich wollte die Herausforderung annehmen und sehen, wie weit ich gehen kann“, so Marevac über die Entscheidung zum Wechsel. Leider verlief die Zeit in Wels nicht ganz nach Wunsch. Schon früh in der Saison kämpfte der langjährige Falke mit wiederkehrenden Knöchel-Problemen, die ihn über weite Strecken außer Gefecht setzten. Zwei Monate wird Marevac, der derzeit noch einen Gips tragen muss, wohl noch aussetzen müssen, bevor er in den Trainingsbetrieb von Coach Bremböck zurückkehrt. Dennoch zeigt dieser sich positiv: „Natürlich hatte ich in letzter Zeit viel Verletzungspech. Jetzt will ich so schnell wie möglich wieder fit werden und mich in die Mannschaft integrieren. Ich bin topmotiviert!“ 

Außerdem will der gebürtige Bosnier, der vor Kurzem sein Master-Studium abgeschlossen hat, sich in Amstetten-Umgebung eine Beschäftigung suchen.  „Natürlich ist meine Priorität im Berufsleben voll durchzustarten. Aber hier ist meine Famile, hier sind meine Freunde. Es wäre schön, hier etwas zu finden“, so die Ziele des Comeback-Kid’s.

Sehr erfreut über die Rückkehr zeigten sich die Falken, allen voran Coach Bremböck und Kapitän Rülling.

„Wir sind natürlich sehr glücklich, dass er wieder zurückkehrt. Nicht nur spielerisch, sondern auch vor allem menschlich ist er ein großer Gewinn“, so Bremböck über die Rückkehr seines Schützlings.

„Er ist nicht nur ein Mitspieler, sondern auch ein enger Freund. Und wenn du mit deinen Freunden auf dem Feld stehen kannst, macht das natürlich umso mehr Spaß“, zeigt sich auch der Kapitän erfreut.

„Klor is des leiwond, dass a wida do is. Oba hauptsoch, i kriag meine Dreier!“, scherzte Urgestein Hofbauer.

 

 

 

 

In Gmunden unter Wert verkauft…

LANDESLIGA, 12. Runde /  Nachdem man in der Vorwoche die Negativserie mit einem Heimerfolg gegen die Red Devils endlich beendete, setzte es gegen die Tabellenzweiten aus Gmunden wieder eine herbe Pleite. Damit verpassen es die Falken das Jahr mit einer positiven Note zu beenden und halten nach 12 gespielten Runden bei einer Bilanz von sechs Siegen und ebenso vielen Niederlagen.

Swans Gmunden B  –  Sportunion citycenter Amstetten Falcons  – 81 : 53 (21:21, 43:29, 68:35)

Ohne den beruflich verhinderten Coach Bremböck traten die Amstettner am Freitagabend die Reise nach Gmunden an. Da man gegen die Swans beim letzten Zusammentreffen zuhause eine knappe Drei-Punkt-Niederlage hinnehmen musste, war man auf Revanche aus. Aufgrund der Ausgangssituation war Rülling & Co  bewusst, dass es wiederum eine Topleistung brauchen würde um gegen die Finalisten aus dem Vorjahr bestehen zu können. Während bei den Amstettnern einige Spieler angeschlagen waren, traten auch die Swans ohne zwei ihrer Schlüsselspieler an. So witterte man zu Beginn noch die Chance, einen wichtigen Sieg im Kampf um eine Playoff-Platzierung einzufahren.

„Bringt die Aggressivität und spielt mit Selbstvertrauen. Wir haben heute viel gut zu machen“, versuchte Kapitän Rülling seine Mannen anzufeuern. Zumindest offensiv scheinte die Ansprache im ersten Viertel noch zu fruchten. Die Falken besinnen sich früh auf die Exekution ihrer Spielzüge und verwerten ihre erspielten Würfe hochprozentig.  Rülling trifft ein- ums andere Mal aus der Mitteldistanz und Alkin versenkt prompt zwei Dreipunkter. Wie gewohnt räumt Benkovic unter den Körben auf und die Angriffsarbeit läuft soweit reibungslos. Das krasse Gegenteil zeigt sich aber am anderen Ende des Feldes. In der Defensive agieren die Gäste viel zu lasch und verpassen es, rechtzeitig zu rotieren. Zahlreiche freie Würfe und Offensiv-Rebounds für die Gmundner sind die Folge. Diese spielen diszipliniert auf und bestrafen die Fehler der Falken. Stand nach zehn Minuten – 21 : 21.

Im zweiten Viertel verlieren die Amstettner dann wieder komplett den Faden. Trotz mehrerer Auszeiten schafft man es nicht, die nötige Intensität und Disziplin aufs Feld zu bringen. Offensiv herrscht plötzlich Funkstille und auch am anderen Ende scheinen die Gmundern mit guter Ballbewegung immer einen Schritt schneller zu sein.  Die Falcs erholen sich nicht von ihrer Schwächephase und schaufeln sich bis zur Halbzeit ein 14-Punkt-Loch. Aufgrund einer wiederkehrenden Hüftverletzung war dann auch noch für den Kapitän der Falken die Partie vorzeitig zu Ende. Stand zur Pause 43 : 29 zugunsten der Swans.

In der Kabine versuchen die Bremböck-Mannen sich nochmal zusammenzuraufen und positiv zu bleiben. Leider sollte der dritte Abschnitt aber dann zu einer Wiederholung des zweiten werden.  Nur unterirdische sechs Punkte gelingen den Falken in den dritten zehn Minuten. Die Gmundner hingegen erarbeiten sich weiterhin zahlreiche Würfe und treffen aus allen lagen. Die Falken sind zwar bemüht, es will aber weiterhin auf beiden Seiten nichts gelingen. Die Swans geben nicht nach und erzwingen bis Viertelende die Vorentscheidung.

Zumindest eine kleine Wende zeigte sich dann im letzten Spielabschnitt. Die Falken stellen auf eine Zonenverteidigung um und es gelingt, den Rhythmus der Gmundner zu unterbrechen. Wie so oft bringt die bessere Verteidigung auch einen Aufschwung im Angriff und Mujic & Co gelingen einige schöne Spielzüge. Zwar entscheidet man so das letzte Viertel noch für sich, an der sehr deutlichen Niederlage ändert das aber schlussendlich nichts mehr.

STATISTIK

Werfer Amstetten: Alkin & Mujic 13, Rülling 12,  Benkovic 8, Prandstätter 4, Mosböck 3,

STIMME ZUM SPIEL:

„Wir sind zwar heute unter die Räder geraten aber die Saison ist noch lang. Wir werden in den nächsten Trainingswochen hart arbeiten und im neuen Jahr wieder voll angreifen“, so Kapitän Rülling.

„Natürlich war das von uns eine sehr bittere Vorstellung. Die Spielpause wird uns gut tun um wieder fit zu werden und uns besser vorzubereiten“, bleibt auch Mosböck optimistisch.

Ungefährdeter Pflichtsieg gegen junge Linzer

LANDESLIGA, 11. Runde /  Am Samstagabend empfingen die Union citycenter Amstetten Falcons die nach wie vor sieglosen Red Devils aus Linz. Auch im zweiten Aufeinandertreffen gehen die Hausherren  ohne größere Schwierigkeiten als Sieger vom Feld und belegen mit einer Bilanz von sechs Siegen und 5 Niederlagen vorerst den dritten Tabellenplatz.

Sportunion citycenter Amstetten Falcons – BBC Red Devils LINZ AG – 74 : 41 (24:15, 45:24, 65:34)

Die Frustration der letzten vier Niederlagen war den Falken ins Gesicht geschrieben. Nach einem sensationellen Saisonstart (5 Siege in 6 Spielen) hatte man komplett den Faden verloren und musste vier denkbar knappe Niederlagen (drei Heimspiele) in Serie hinnehmen. Gegen die Linzer U19, die nach zehn Runden noch keinen Sieg verbuchen konnte und bereits abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz liegt, wäre alles andere als ein klarer Sieg ein Desaster gewesen. Coach Rene Bremböck, der aufgrund der vergangenen Leistungen die Notbremse gezogen hatte und wieder Vollzeit auf die Trainerbank zurückkehrte versuchte vor dem Spiel aufmunternde Worte zu finden: „Wir haben die letzten Partien sehr verkrampft gespielt. Es ist für uns an der Zeit, einfach wieder Spaß am Basketball zu haben.“

So versuchte man die starken Defensivleistungen beizubehalten und in der Offensive endlich wieder einen Rhythmus zu finden. Die Falcs zeigen von Beginn an die vermisste Lockerheit und starten mit einem 8 : 2 Lauf in die Partie. Man lässt zwar wiederum die ein- oder andere Chance für leichte Punkte liegen, versucht aber positiv zu bleiben und weiterzuspielen. Defensiv hingegen traut man den Linzern im ersten Abschnitt etwas zu wenig zu und kassiert einige unnötige Körbe aus der Mitteldistanz. Nach einer Auszeit von Bremböck steigert sich die Aggressivität und man entscheidet den ersten Spielabschnitt mit 24:15 für sich.

Im zweiten Viertel gelingt es dann besser, die Konzentration und Intensität aufrecht zu halten. Die Falken kreieren aus einigen schönen Spielzügen freie Würfe für Shooter Alkin und Mosböck, die prompt ihre Treffsicherheit finden. Auch Prandstätter gelangt mit einigen sehenswerten Dribblings unter  Korb und schließt mit hoher Effizienz ab. Die unerfahrenen Linzer kämpften zwar beherzt, verpassten aber in der Verteidigung einige Rotationen was zu einfachen Punkten für die Amstettner führt. Bis zur Halbzeit wächst die Führung auf 21 Punkte an, was gleichzeitig die Vorentscheidung darstellte.

Wie schon im Auswärtsspiel legte Coach Bremböck für die zweite Halbzeit den Fokus auf die Exekution im Angriff. So waren die Falken bemüht ihre taktischen Vorgaben umzusetzen und einfache Punkte füreinander zu erarbeiten. Angefeuert vom Amstettner Publikum fanden Prandstätter & Co ihren Spielwitz wieder und erfreuten sich an einigen schönen Fastbreaks. Kurz gestoppt wurde die Euphorie durch eine Spielunterbrechung zur Mitte des dritten Spielabschnitts. Kapitän Rülling hatte sich nach einer Kollision im Kampf und den abspringenden Ball an der Hüfte verletzt und konnte nicht mehr weitermachen. Sein Status für die nächste Partie ist noch unklar.

Nichtsdestotrotz wollten die Falken das Spiel mit einer positiven Note beenden und hielten die Intensität hoch. Coach Bremböck rotierte viel und so kamen auch Youngsters Thoma, Kertakov und Benko zum Einsatz. Außerdem feierte Yousef Akhdir sein Comeback für die Falken und zeigte eine solide Leistung auf beiden Seiten. Trotz der großen Rotation entschieden die Falken die letzten beiden Spielabschnitte für sich und erfreuten sich nach der Negativserie endlich wieder an einem Sieg vor heimischen Publikum.

 

STATISTIK

Werfer Amstetten: Mosböck 18, Alkin 16, Rülling 15, Prandstätter 12, Mujic & Akhdir 4, Hofbauer, Kertakov und Thoma jew. 2

STIMME ZUM SPIEL:

„Nach den letzten Spielen ist viel Frustration und negative Energie aufgekommen. Heute haben wir wieder füreinander gespielt und uns gegenseitig vertraut. Diesen Schwung müssen wir nach Gmunden mitnehmen.“ , zeigte sich Coach Bremböck zuversichtlich.

„Der Knoten ist wieder etwas aufgegangen. Wir haben sehr viele gute Werfer, wir müssen nur mit Selbstvertrauen abdrücken.“ , so  Shooter Mosböck.

Offensiv-Flaute hält an..

LANDESLIGA, 10. Runde /  Im Rückspiel gegen die Vikings in Vorchdorf unterliegen die Sportunion citycenter Amstetten Falcons schlussendlich klar . Nach der vierten Niederlage in Folge landen die Falken damit auf den sechsten Tabellenplatz. Im nächsten Spiel am Samstag, den 9. Dezember (19.30 @ Johann-Pölz-Halle) muss gegen die bisher sieglosen, jungen Linzer ein Erfolg her um den Anschluss im Kampf um eine Playoff-Platzierung nicht zu verlieren. 

 VKL Vikings Vorchdorf – Sportunion citycenter Amstetten Falcons – 68 : 46 (19:15, 33:28, 43:40)

Gegen die ambitionierten Vorchdorfer konnte man sich im Heimspiel erst in letzter Sekunde durch einen Dreipunkter von Patrick Hofbauer durchsetzen. Mehr als klar war also für die Bremböck-Mannen, dass ein weiterer Härtetest bevorsteht. Die Wikinger, die sich durch ihren aggressiven, kämpferischen Spielstil auszeichnen, sind vor allem in ihrer eigenen Halle eine sehr ernstzunehmende Mannschaft. Schon im ersten Viertel gestaltet sich die Partie als sehr physisch. Die Vorchdorfer verfolgen von Beginn an dasselbe Erfolgsrezept, wie die Gmunden Swans im Spiel davor und verteidigen die Falken mit aggressivem Pressing über das ganze Feld. Nach ein, zwei Ballverlusten stellen sich die Falken aber immer besser ein und der Ballvortrag bereitet keine größeren Probleme. Die Amstettner kommen dabei mit relativ wenig Aufwand früh zu guten, freien Würfen. Doch von Seiten der Gäste hagelte es wie schon in den vergangen Partien über weite Strecken Backsteine. Die mangelnde Effizienz aus dem Feld (ca. 35 Prozent in den letzten 3 Spielen) konnten die Falken an diesem Tag mit einer katastrophalen Quote von 28 Prozent sogar noch unterbieten. Nur über das Fastbreak-Spiel gelingen hin- und wieder ein paar Pünktchen.

Auch im zweiten Abschnitt zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. Die Schiedsrichter halten sich mit übermäßigen Pfiffen zurück und lassen die beiden Mannschaften spielen. Die Wikinger agieren mit sichtlich mehr Spielwitz und Freude, auf der anderen Seite zeichnet sich eine zunehmend verkrampfte, frustrierte Spielweise der Gäste ab. Auch wenn man kämpferisch über weite Strecken mithält, so will offensiv der Knoten einfach nicht aufgehen. Rülling & Co gelingt es kaum irgendwelche nennenswerten Spielzüge zu exekutieren und man verfällt in berechenbaren Drive & Kick – Basketball. Aus der Distanz läuft weiterhin wenig (16% von jenseits der Dreipunktlinie) und das Selbstvertrauen schwindet. Eine der wenigen positiven Aspekte im weiteren Spielverlauf ist die intensive, bärenstarke Verteidigungsleistung. Die Partie bleibt dadurch weiterhin offen – Halbzeitstand 33 : 28 zugunsten der jungen Wilden.

 

Aus der Kabine geht es für beide Teams in derselben Manier weiter. Hohe Physis, hohe Intensität und wenige Unterbrechungen. Langsam aber sicher schlägt sich die Anstrengung in den Gesichtern der Falken nieder. Anders als die Amstettner, rotieren die Vorchdorfer munter durch und behalten dadurch ihre Spielweise bei. Bremböck gelingt es dennoch, seine Mannen bei der Stange zu halten und so knabbern die Falken trotz weiterhin desaströser Offensive zwei Punkte der Vorchdorfer Führung weg. Stand nach Ende des dritten Spielabschnitts – 43 : 40.

Der Trend der verkorksten Leistungen im letzten Spielabschnitt setzte sich fort. Mit fortlaufender Ermüdung lassen sich Rülling & Co immer mehr von ausbleibenden Pfiffen frustrieren und schaufeln sich bis zur Mitte des Viertels ein 53 : 44 Loch. Ein durchaus noch aufholbarer Rückstand an normalen Tagen, doch die Erfolgsquote bleibt im tiefsten Untergeschoss. Zu guter Letzt muss Kapitän Rülling drei Minuten vor Ende nach seinem fünften Foul das Spielfeld verlassen und die Wikinger besiegeln mit einem 12 : 2 Lauf die vierte Amstettner-Pleite in Serie.

 

STATISTIK

Werfer Amstetten: Benkovics 12, Rülling & Prandstätter 8, Mujic & Hofbauer 5, Alkin & Mosböck 4  

STIMME ZUM SPIEL:


„Wenn du nur 18 von 64 Würfen triffst, gewinnst du kein Spiel. Wir müssen unser Selbstvertrauen und unseren Rhythmus wieder finden.“
, lautete das Fazit des Kapitäns.

„Gegen das Pressing haben wir heute schon viel ruhiger agiert. Unsere Spielzüge sind wir aber viel zu inkonsequent gelaufen. Wir dürfen nicht vom Kurs abkommen, wenn die Würfe mal‘ nicht so fallen.“ , so  Coach Bremböck.

Trotz Niederlage Grund zum Optimismus…

LANDESLIGA, 9. Runde / Im Rematch des Finalspiels der letzten Saison entwickelte sich gegen die Gmunden Swans eine wahre Defensiv-Schlacht. In einer intensiv geführten Partie gelingt den Schwänen gegen den amtierenden Meister die Revanche. Sie setzen sich in letzter Minute mit drei Punkten Vorsprung durch und sichern sich den zweiten Tabellenplatz. Die Falken müssen sich in der Folge mit einem wackeligen dritten Platz begnügen.

Sportunion citycenter Amstetten Falcons – Swans Gmunden B – 56 : 59 (13:12, 31:26, 48:39)

Nach den laschen Anfangsphasen in den letzten beiden Heimspielen und den daraus resultierenden Niederlagen war das Team rund um Spieler-Trainer Bremböck einige Antworten schuldig. Und was für eine Antwort die Hausherren im ersten Viertel ablieferten. Endlich spielten die Falken von Beginn an mit dem nötigen „sense of urgency“ und starteten mit einer Intensität, die man wohl die ganze Saison über noch nicht gesehen hatte. Gegen die Titelanwärter aus Gmunden, die einige Bundesliga-erfahrene Talente in ihren Reihen haben, legen die jungen Falken in den ersten vier Minuten einen 11 : 2 Blitzstart hin und zwingen die Oberösterreicher zu einer schnellen Auszeit. Obgleich man wusste, dass es gegen die athletischen und individuell starken Gäste nicht in dieser Gangart weitergehen würde, wollte man die Intensität hoch halten. Dies gelang aber in der zweiten Hälfte des ersten Spielabschnitts nur in der Verteidigung. Zwar ließen die Falcs nur sensationelle zwölf Punkte  zu, verloren aber gegen eine aufgeweckte, druckvolle Defense der Gäste auch selbst den Rhythmus und scorten nur noch 2 Punkte bis Ende des Viertels. Stand 13 : 12.

Ein ähnliches Bild zeichnet sich im zweiten Spielabschnitt ab. Die Schiedsrichter machen vieles richtig und lassen die beiden Mannschaften spielen. Die sehr zahlreich-erschienenen Fans dürfen in der Johann-Pölz-Halle in der Zwischenzeit den wohl hochklassigsten Basketball der Saison bestaunen. Mit der Euphorie des Publikums im Rücken finden die Amstettner wieder ihren Weg zum Korb, während sie in der Verteidigungsarbeit nicht nachlassen. Aus der Distanz zeigen Mosböck und Alkin ihre Zielsicherheit und erzielen drei sehenswerte Dreipunkter. Verbissen-kämpfende Gmundner geben aber keinen Zentimeter nach und lassen sich nicht abschütteln. Vor allem mit ihrer Athletik trumpfen Linortner & Co  vermehrt auf und die Falken mühen sich zu einer 31 : 26 Halbzeitführung.

„Das waren die besten 20 Minuten, die ich von uns bisher gesehen habe. Für einen Sieg brauchen wir genau diesen Einsatz noch einmal.“ , so die Vorgabe von Bremböck in der Pause. Die Ansprache zeigte ihre Wirkung und die Hausherren ließen kein bisschen nach. Diesmal ist es Kapitän Rülling, der 7 seiner 22 Punkte in Folge erzielt und den Amstettnern den besseren Start beschert. Mit Fortlauf der Partie schien die Intensität immer weiter zu steigen, was zur ein- oder anderen hitzigen Diskussion mit den Schiedsrichtern führte. Diese behielten aber Kontrolle über die Partie und es wurde sehr ansehnlicher, intensiver Basketball gespielt. Bis zu Ende des Viertels behalten die Falken mit einem 9-Punkt-Vorsprung die Oberhand.

Zum Start des vierten Viertels bauen die Falken ihren Vorsprung auf 13 Punkte aus. Während die Euphorie der heimischen Zuschauer am Höhepunkt ist und endlich wieder ein Sieg in der Luft liegt, formieren sich die Gmundner neu und stellen auf eine aggressive Pressing-Defense über das ganze Feld um. Völlig eingeschüchtert reagieren die Falken und bringen den Ball oftmals nicht einmal über die Mittellinie. Die Ballverluste häufen sich, Pfiffe zugunsten der Hausherren bleiben aus und die Frustration wächst. Die Gmundner hingegen bestrafen das nervöse Verhalten der Falken gnadenlos und gleichen nach einem 13 : 0 Lauf erstmals aus. Nur magere 8 Punkte erzielt man in diesem Abschnitt, trotzdem hält man bis zur letzten Minute einen hauchdünnen Vorsprung.  In der entscheidenden Phase bewahren die Schwäne aber die kühleren Köpfe und setzen sich mit 59 : 56 gegen eine sichtlich enttäuschte Bremböck-Mannschaft durch.

 

STATISTIK

Werfer Amstetten:  Rülling 22 Alkin 10, Mosböck 10, Prandstätter 8, Benkovics 5, Hofbauer 1  

STIMME ZUM SPIEL:


„Auch wenn wir heute verloren haben, dürfen wir vorsichtig optimistisch sein. Wir haben heute gesehen was geht, wenn wir von Beginn an alles geben. „
, so das Fazit von Urgestein Hofbauer.

„Auf das Pressing müssen wir uns noch besser vorbereiten. Wenn wir aber eine ähnliche Leistung nächsten Sonntag in Vorchdorf aufs Feld bringen, haben wir gute Karten“ , so  Coach Bremböck.

Knappe Niederlage gegen starke Scorpions..

LANDESLIGA, 8. Runde / Gegen die großgewachsenen Gäste aus Steyr setzte es am Freitagabend eine weitere bittere Heimniederlage für die Falcons. Die Partie wurde im Stream auf Youtube übertragen – erstmals mit Kommentatoren Haselmeyer und Danzer. Umso wichtiger wird für die Amstettner (5 Siege / 3 Niederlagen) das Sonntag-Spiel gegen direkten Rivalen Gmunden (6/3) um 18:00 in der Johann-Pölz-Halle.. 

Sportunion citycenter Amstetten Falcons – BBC McDonald’s Iron Scorps Steyr – 74 : 83 (15:22, 37:39, 57:65)

„Wir müssen heute aggressiver starten, wir müssen ihnen unser Spiel aufzwingen!“, tönte es aus der Kabine der Amstettner vor dem Spiel. Nach der schwachen Anfangsphase in der Vorwoche war dies zwar der richtige Vorsatz, an der Umsetzung sollte es aber wiederum scheitern. Nach einem 5 : 0 Lauf der Steyrer zieht Bremböck früh die Reißleine und nimmt eine Auszeit. Die Bremböck-Mannen können nach dem Weckruf die Intensität steigern, im Score schlägt sich diese Verbesserung aber vorerst nicht nieder. Zu inkonstant agieren die Falken im Zug zum Korb und forcieren frühe Dreipunktwürfe, die wie schon im letzten Spiel nicht ihr Ziel finden wollen. Auf der anderen Seite machen sich Rebound-Schwächen bemerkbar, was zu einem Rückstand von sieben Punkten nach dem ersten Spielabschnitt führt.

Eine weitere Parallele zum letzten Heimspiel bildet das bärenstarke zweite Viertel der Falcs. Im Angriff übernehmen Kapitän Rülling und Shooter Mosböck das Ruder und erzielen gleich 17 der 22 Amstettner Punkte. Vollkommen überrascht wird man hingegen vom Center der Steyrer, Brkic, der mit hoher Effizienz von jenseits der Dreierlinie glänzt und seine Mannschaft in Führung hält. Verbissen kämpfen die Falken aber um jeden Punkt und tasten sich immer mehr Richtung Ausgleich. Den Schlusspunkt setzt dann wieder Rülling mit einem sehenswerten Dreier bei Ertönen der Halbzeitsirene. Eine hauchdünne Zwei-Punkte-Führung halten die Scorpions zur Halbzeit.

So schnell die Bremböck-Mannen ihren Rhythmus gefunden hatten, so schnell war dieser auch wieder weg. Im dritten Spielabschnitt geht nichts mehr von jenseits der Dreipunktlinie und die Falken geraten weiter in Rückstand. Die physisch spielenden Steyrer machen den Amstettnern immer mehr zu schaffen und die Offensive verflacht. In dieser Phase verhindern nur Alkin und Prandstätter mit starken Drives in die gegnerische Zone eine Vorentscheidung zugunsten der Scorpions und halten die Hoffnungen der heimischen Fans am Leben. Ein Dreipunkter von Mosböck, wieder mit Ertönen der Sirene, vermeidet einen zweistelligen Rückstand zu Viertelende. Stand 57 : 65.

Im letzten Spielabschnitt entwickelt sich ein verbissener Kampf auf beiden Seiten. Die ersatzgeschwächten Steyrer zeigen Herz und wollen ihre Führung nicht so einfach aufgeben. Zwei Minuten vor Schluss gelingt es dann doch noch, den Rückstand auf nur einen Punkt zu reduzieren. Die Kräfte scheinen aber wieder langsam zu schwinden und man verpasst es, noch irgendwelche nennenswerten Spielzüge zu exekutieren. Die Steyrer bestrafen diese Schwächephase wiederum und ziehen auf 79 : 71 davon. Die letzte Minute ist von vielen taktischen Fouls und darrausfolgenden Freiwürfen für die Gäste geprägt, die diese auch souverän verwandeln. Somit ließ sich die Niederlage für die Falken nicht mehr abwenden und man trennt sich mit einem Endergebnis von 74 : 83.
 

STATISTIK

Werfer Amstetten:  Rülling 27, Alkin 19, Mosböck 11, Prandstätter & Benkovics 6, Mujic 3, Hofbauer 2  

STIMME ZUM SPIEL:


„Unsere mangelhafte Effizienz in der Offensive darf nicht auch unsere Verteidigung mit runterziehen. Ein Sieg am Sonntag ist jetzt umso wichtiger.“
, so ein enttäuschter Mosböck.

„Uns muss klar sein, dass wir heuer in jedem Spiel eine Topleistung abrufen müssen um zu gewinnen. Den Luxus der letzten Jahre haben wir einfach nicht mehr.“. , so  Coach Bremböck

Wieder nichts zu holen für die Altfalken

H1 / Im dritten Heimspiel der Saison bekam es das B-Team mit den in der Tabelle drittplatzierten Vikings zu tun. Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung der Altfalken gegenüber den ersten Partien, reichte es letztendlich nicht zum Sieg, vor allem durch ein sehr schlechtes 2. Viertel.

Amstetten Falcons B – SK Swoboda Vikings 58:81

Die Partie begann sehr produktiv für die Amstettner, so konnte man 3 erfolgreiche Dreipunkter hintereinander verbuchen. Die Gäste stellten danach jedoch rasch ihre Verteidigung um und sorgten dadurch für deutlich mehr Probleme bei den Altfalken, die sich danach sichtlich schwerer taten zu scoren. Offensiv kamen die Vikings auch langsam aber sicher ins Spiel und kamen durch gutes Passspiel immer öfter zum Korberfolg. Das erste Viertel verlief also noch relativ ausgeglichen, nicht so im zweiten Spielabschnitt. Hier ging bei den Altfalken plötzlich so gut wie gar nichts mehr. Mehrere Ballverluste auf Seiten der Gastgeber führten im Gegenzug immer wieder zu erfolgreichen Körben für die Gäste. Mit nur 6 Punkten im gesamten Viertel lag man zur Halbzeit bereits mit 23 Zählern in Rückstand.

Doch das B-Team hatte noch nicht aufgegeben. Ersatzcoach Wolfgang „Bike“ Viklicky konnte seine Mannen anscheinend in der Halbzeit noch einmal motivieren. So gelang es den Amstettnern durch eine engagierte Verteidigungsleistung und einer soliden Offensive Mitte des dritten Spielabschnitts den Rückstand auf 10 Punkte zu verkürzen. Näher sollte man allerdings nicht mehr herankommen. Zu gut war an diesem Tag einmal mehr die Performance von Müller, der auch einige Meter hinter der Dreipunklinie seine Treffsicherheit unter Beweis stellen konnte. Im letzten Spielviertel taten sich die Altfalken erneut schwer zu punkten und konnten körperlich auch nicht mehr ganz mit den Vikings mithalten. So wartet man leider immer noch auf Saisonsieg Nummer 1.

STATISTIK

Werfer Amstetten: Peham 15, Bartolucci, Watzinger jew. 12, Katzengruber 7, Stix 4, Halbartschlager 3, Kastenhofer, Mircic jew. 2, Griessenberger 1, Keusch.