Kategorie: Allgemein

B-Team nur Fischfutter

H1 / Das Amstettner B-Team bestritt am Sonntag ihr zweites Heimspiel der Saison. Dass es gegen die junge motivierte Truppe des FCN Fischlham nicht einfach werden würde , war schon vor der Partie klar. Leider konnte man diesmal zu keiner Zeit des Spiels dem Gegner die Stirn bieten.

Amstetten Falcons B – FCN Fischlham 66:97 (14:25; 31:47; 49:69)

Die physische Überlegenheit des Gegners machte sich von Minute 1 an bemerkbar, die Gäste „füllten“ die Altfalken immer wieder mit Körben unter dem Korb an. Vor allem gegen die Centerspieler konnte man hier wenig ausrichten. Doch die Amstettner kämpften in der Verteidigung trotzdem erbittert weiter, um den einen oder anderen Korb zu verhindern. In der Offensive versuchte man dann durch Fast-Breaks die Angriffe eher kurz zu halten, verpasste aber immer wieder den Abschluss. Einzig im zweiten Viertel konnte man durch einen kleinen Run und einem erfolgreichen Dreipunktespiel von Wolfgang „Bike“ Viklicky den Abstand kurzfristig auf unter 10 Punkte verkürzen. 31:47 zur Halbzeit.

In Spielhälfte Nummer 2 trat dann ein altbekanntes Problem des B-Teams wieder in den Vordergrund – nachdem man sich bereits in Hälfte 1 defensiv und offensiv ausgepowert hatte, fehlte es in Hälfte 2 an der nötigen Kraft, um den Gegner auch nur irgendwie fordern zu können. So musste man sich mit dem ein oder anderen zusätzlichen Foul aushelfen, um die Gäste zumindest auf diesem Wege etwas zu bremsen. Gegen Ende plätscherte die Partie nur mehr so dahin, das Spiel war leider schon (zu) früh entschieden.

STATISTIK

Werfer Amstetten: Bartolucci 14, Kastenhofer 12, Katzengruber 11, Peham 9, Viklicky, Griessenberger jew. 5, Stix, Dobsicek jew. 4, Watzinger 2.

STIMME ZUM SPIEL

„Wir müssen uns unsere Kräfte besser einteilen und nicht unser Pulver schon in der ersten Halbzeit verschießen, um heuer eine Chance haben zu wollen!“, so Bartolucci enttäuscht nach der Partie.

Falken für junge Linzer eine Nummer zu groß

LANDESLIGA,4. Runde /Gegen eine von Jugendspielern gespickte Linzer-Mannschaft fahren die Sportunion citycenter Amstetten Falcons am Mittwoch Abend einen ungefährdeten Auswärtssieg ein. Damit verbleibt das Team um Spieler-Trainer Bremböck nach 4 Spielen ungeschlagen an der Tabellenspitze. 

BBC Red Devils LINZ AG – Sportunion citycenter Amstetten Falcons – 43:97 (9:25, 17:52, 28:76)

Schon ein Blick auf die Tabelle zeigte, dass in der bevorstehenden Partie alles andere als ein Sieg eine herbe Enttäuschung sein würde. Den Kern des gegnerischen Teams bildete nämlich eine recht unerfahrene U19-Mannschaft, die sich – so verriet es die negative Korb-Differenz von minus 188 Punkten nach den ersten drei Spielen – auf diesem Level noch schwer tut. Nichtsdestotrotz konnte man sich bei den Hausherren um Head Coach Dana Beszczynski sicher sein, dass diese aggressiv, einsatzfreudig und diszipliniert aufspielen würden. Auf Amstettner Seite wollte man nach dem knappen Sieg gegen Vorchdorf einen weiteren Fehlstart vermeiden und vor allem an der Umsetzung der taktischen Vorgaben arbeiten. „Wir wollen heute nicht nur gewinnen, sondern auch offensiv wie defensiv einen Schritt nach vorne machen“, setzte Coach Bremböck die Ziele fest.

Die Startschwierigkeiten des letzten Spiels überwinden die Falken im 1. Viertel perfekt. Obwohl man ohne die verhinderten Stammspieler Alkin und Benkovics angereist war, legt man in den ersten drei Minuten einen 10:0 Lauf hin und zwingt Coach Beszczynski zu einer frühen Auszeit. Wiederum ist es der Matchwinner aus dem Vorspiel, Patrick Hofbauer, der mit gleich 2 erfolgreichen 3-Punkt-Würfen den Ton für die Gäste angibt. Auch nach der Spielunterbrechung hält man die Intensität in der Verteidigung hoch, erzwingt Ballverluste und kommt im Fast-Break-Spiel zu einfachen Punkten. Zwar schleicht sich der ein- oder andere Fehlpass ein, man behält aber die Oberhand und zieht bis Viertel-Ende davon. Der 16-Punkte-Vorsprung sollte dann auch schon die Vorentscheidung bedeuten.

Im Verlauf des 2. Spielabschnitts gelingt es Schritt-für-Schritt die Führung zu erhöhen, was den Falken eine größere Rotation ermöglicht. Beim Stand von 17:52 zur Halbzeit ist die Devise von Coach Bremböck für die verbleibenden 20 Minuten klar: „Wir wollen jetzt vor allem unsere Spielzüge laufen und an unserem Timing arbeiten.“ Wegen einiger Unsicherheiten bei den Laufwegen gelingt dies aber zu Beginn der zweiten Hälfte nur phasenweise. Währenddessen kämpfen die Hausherren beherzt und lassen ihr Talent aufblitzen, die Titelverteidiger erweisen sich aber als die abgezocktere Mannschaft und bestechen weiterhin mit einer hohen Effizienz aus dem Feld. Neben durchwegs soliden Leistungen von Bremböck (13 Pkt/ 10 Rebs/ 5 Ass), Kapitän Rülling (23/10/8) und Prandstätter (13/6/4) glänzt vor allem ein weiterer Youngster der Falken ganz groß auf. Mit starken Aktionen im Fast-Break und Zielsicherheit jenseits der Dreierlinie (75 Prozent) ist es Armin Mujic, der gleich 17 Punkte erzielt und sein bis jetzt wohl bestes Spiel im Dress der A-Herren abliefert. Zudem beweisen auch Kertakov und Thoma wiederum ihr Potenzial und so trennt die Falken nichts mehr von einem schlussendlich klaren Erfolg in Linz.

 

STATISTIK

Werfer Amstetten:  Rülling 23, Mujic 17, Bremböck & Prandstätter jew. 13, Hofbauer 11, Mosböck 9, Kertakov 8, Thoma 3, Benko  

STIMMEN ZUM SPIEL:

„Zum Frühstück jeden Tag Cevapcici!“ , Armin Mujic über sein Erfolgsrezept. 

„Wir können jetzt nicht zufrieden sein und müssen weiter an den Kleinigkeiten arbeiten“ , so Youngster Moritz Thoma.  

…und dann kam Hofbauer

LANDESLIGA,3. Runde /Im ersten Heimspiel der Saison behalten die Sportunion citycenter Amstetten Falcons in einer bis zum Ende hin engen Partie weiterhin ihre weiße Weste und stehen damit erstmals an der Tabellenspitze. 

Sportunion citycenter Amstetten Falcons – VKL Vikings Basketball – 61:59 (12:17,23:30, 40:43)

Zur erwartet-schweren Aufgabe wurden Sonntagabend die jungen Wikinger aus Vorchdorf, gegen die man über die Jahre immer wieder knappe Matches hinnehmen musste. „Die Vorchdorfer leisten sehr gute Nachwuchsarbeit und haben viele Talente in ihren Reihen. Sie spielen druckvolle Verteidigung und schnelle Angriffe.“, so Kapitän Rülling vor Anpfiff. So starten die Gäste dann auch wie aus der Pistole geschossen und drängen die Falcons mit einem 11:3 Lauf prompt in Zugzwang. Die Hausherren erspielen sich zwar schon in der Anfangsphase einige freie Distanzwürfe, verwerten diese aber nicht und verpassen es rechtzeitig den Fastbreak zu stoppen. Sichtlich verunsichert forcieren Rülling & Co schwierige Würfe in Korbnähe – leichte Beute für eine immer weiter absinkende Vorchdorfer-Defense. Bis zum Ende des Viertels findet man keinen Rhythmus und nur durch einen wiederum schwierigen Dreier mit Ablauf der Zeit verhindert man einen größeren Rückstand. Mit einem Score von 12:17 geht man in die Viertelpause.

Im 2. Viertel läuft es nicht viel besser für die Hausherren. Zwar steigert man sich in der Verteidigungsarbeit und lässt in den folgenden 10 Minuten nur 13 Punkte zu, offensiv geht jedoch weiterhin nichts. Lediglich Alkin und Mosböck halten mit Einzelaktionen in Schlagdistanz, während Benkovic abermals die Bretter dominiert und wenig 2. Chance zulässt. Mangelnde Ballbewegung und Exekution holen die Bremböck-Mannen aber wieder ein und so erzielt man selbst nur elf magere Punkte – Halbzeitstand 23:30. In der Pause ist die Nachricht vom Spieler-Trainer an seine Schützlinge klar: „Wir müssen weiter füreinander spielen. Vertraut dem Mann neben euch und die Würfe werden fallen!“

Mit neuer Motivation kommt man aus der Kabine. Der Knoten geht langsam aber sicher auf und die Falken verkürzen auf 31:35. Die Wikinger halten beherzt dagegen und es ergibt sich ein offener Schlagabtausch. In Minute 29 schafft man den erstmaligen Ausgleich durch zwei Freiwürfe des Kapitäns, ehe man zu Ende des Viertels nach einem unglücklichem Foul drei Freiwürfe der Gäste hinnehmen muss.

Mit der Unterstützung der zahlreich erschienenen Fans im Rücken startet man mit einem 10:0 Run in den letzten Abschnitt und zwingt den Coach der jungen Wilden zu einer Auszeit. Rülling, Alkin und Mosböck finden endlich ihren Rhythmus von jenseits der Dreierlinie und so hält der knappe Vorsprung bis kurz vor Spielende an. Ganz abschütteln lassen sich die verbissenen Wikinger jedoch nie. Beim Stand von 58:54 und 50 Sekunden vor Schluss vergibt Rülling 2 Freiwürfe, die den Sieg fixiert hätten. Nach einem schnellen Score im Gegenzug halten die Falcs jetzt nur noch einen hauchdünnen 2-Punkte-Vorsprung. Rülling verliert beim darauffolgenden Einwurf unter Druck die Kontrolle über den Ball und die Vorchdorfer bekommen nach einer Auszeit noch eine Chance auf den Ausgleich oder Sieg. Nach einem schweren Abstimmungsfehler in der Verteidigung versenken die Vorchdorfer 15 Sekunden vor Ende einen Dreier und eine Niederlage scheint gewiss. Nun sollte Urgestein Patrick Hofbauer zeigen, dass Eiswasser in seinen Adern fließt und somit zum Held des Tages avancieren. Der Einwurf unter dem Korb der Falcs geht zu Alkin, der den Ball unter Druck über die Mittellinie dribbelt. Ein kurzer Pass zu Prandstätter und dessen Zug zum Korb ergeben etwas Platz für den Scharfschützen, der den Ball in der Ecke jenseits der Dreier-Linie bekommt und ohne zu zögern abdrückt. Der Jubel der Fans kennt keine Grenzen, als der Ball nur 3 Sekunden vor Ertönen der Schlusssirene seinen Weg in den Korb findet. Somit sichert Hofbauer den 2-Punkte-Erfolg über eine mehr als ebenbürtige Vorchdorfer Mannschaft.

Die Sportunion citycenter Amstetten Falcons bedanken sich an dieser Stelle recht herzlich bei Sponsor GAP GmbH Metallverarbeitung & Handel und Geschäftsfüher Herr Andreas Griessenberger – vertreten durch Matchwinner Patrick Hofbauer – für die Übernahme der Matchpatronanz!

 

STATISTIK

Werfer Amstetten:  Rülling 18, Alkin 15, Mosböck 10, Hofbauer & Prandstätter jew. 6, Bremböck, Mujic & Benkovics jew. 2  

STIMMEN ZUM SPIEL:

„Peng Peng!“, so der grinsende Scharfschütze Hofbauer. 

„Offensiv kratzen wir erst an unserem Potenzial. Trotzdem muss man solche Spiele auch erst mal gewinnen.“ so Spieler-Trainer Bremböck.  

Altfalken verlieren Heimauftakt

H1 / „Mit den Welsern ist nicht gut Kirschen essen!“ stellte Aufbauspieler Wolfgang Viklicky bereits vor der Partie fest. Und er sollte auch recht behalten, denn die Gäste aus Wels waren mit einem vollen 12 Mann Kader nach Amstetten gereist und zeigten sich demenstprechend siegessicher, doch allzu leicht machte es ihnen das Amstettner B-Team dennoch nicht.

Amstetten Falcons B – FCN Knödelwirt Wels 57:73

Die Startphase der Partie war gleichzeitig auch die stärkste für die Amstettner – in der Zonenverteidigung hatte man die Gäste gut im Griff und auch offensiv lief vieles rund, guter Zug zum Korb und 3 erfolgreiche Dreipunkter sorgten für eine 4 Punkte Führung nach Abschnitt 1.  Defensiv konnten die Altfalken das Niveau im 2. Viertel weiterhin halten, offensiv hatte man jedoch mehr und mehr Probleme zum Abschluss zu kommen. Ausserdem machten sich die Hausherren mit vielen unnötigen Fouls das Leben selbst schwer, zu oft wollte man den Ballverlust nicht hinnehmen und kassierte zahlreiche Foulpfiffe, sodass zur Halbzeit bereits 2 Spieler mit 4 Fouls belastet waren. Dies war doppelt bitter, da man nur mit ingesamt 6 Spielern zur Partie antreten konnte. 30:30 zur Halbzeit.

Im 3. Spielabschnitt konnte das B-Team in der Verteidigung durch die „Foul Troubles“ nicht mit der gewohnten Intensität und Aggresivität zu Werke gehen. Dies nutzten die Welser ein ums andere Mal aus und zogen immer öfter zum Korb und machten leichte Punkte. In der Offensive ging den Falken langsam aber sicher die Power aus und die fehlende Option mehrerer Wechselspieler machte sich bemerkbar. Stix musste in Minute 27 mit Foul Nummer 5 auf die Bank. 38:56 vor dem letzten Viertel. Bereits zu Beginn des 4. Spielabschnitts waren alle 5 verbleibenden Spieler mit 4 Fouls belastet. Nach zwei guten Aktionen in der Offensive musste auch Peham in der 33. Spielminute nach fragwürdigem Foulpfiff auf der Bank Platz nehmen. Mit nur mehr 4 Spielern am Parkett war man natürlich chancenlos und konnte die Niederlage nicht mehr abwenden. Positiv bleibt jedoch hervorzuheben, dass man über lange Zeit gut mit den Gästen mithalten konnte, trotz des personellen Mangels – für die kommenden Spiele kann man also durchaus zuversichtlich sein.

STATISTIK

Werfer Amstetten: Peham 17, Kastenhofer 16, Mircic 10, Dobsicek, Viklicky jew. 6, Stix 2.

Souveräner Sieg in Steyr

LANDESLIGA,2. Runde / In einer körperlich betonten Auswärtspartie sichern sich die sportunion citycenter Amstetten Falcons Freitag abend den 2. Sieg in ebenso vielen Spielen. 

BBC McDonald’s Iron Scorps Steyr – Sportunion citycenter Amstetten Falcons – 56:79 (13:21,24:37, 46:69)

Nach dem Auftakt-Sieg in Enns reisten die Falken mit mehr Selbstvertrauen im Gepäck nach Steyr. Trotzdem warnte Spieler-Trainer Bremböck bei der Taktik-Besprechung die bevorstehende Aufgabe nicht zu unterschätzen: „Steyr ist zuhause eine gefährliche Mannschaft, wir müssen von Anfang an dagegen halten. In dieser Halle haben wir uns in den letzten Jahren sehr schwer getan.“ Im Vorjahr konnten die Amstettner hier erst in den letzten Sekunden die Partie zu ihren Gunsten entscheiden.

Das erste Viertel gestaltet sich zunächst ereignisreicher als den Falken lieb ist. Die körperlich überlegenen Steyrer starten aggressiv ins Spiel und bereiten den Bremböck-Mannen viele Probleme am Rebound. Ihre Würfe aus zweiten Chancen verwandeln die Hausherren sicher. Nach drei sehr intensiv geführten Spielminuten kommt es zu einem harten Foul an Rülling, der bei dem Kampf um den abspringenden Ball einen Schlag ins Gesicht bekommt und mit starkem Nasenbluten das Spielfeld vorerst verlassen muss. In der anschließenden Sequenz drückt Bremböck seinen Ärger über den verpassten Pfiff aus, kassiert schnell zwei zumindest fragwürdige, technische Fouls und wird des Spielfelds verwiesen. In den darauffolgenden Minuten bewahrt Aufbauspieler Alkin aber die Ruhe, setzt seine Teamkollegen in Szene (5 Assists) und die Partie verläuft weiterhin auf Augenhöhe. Gegen Ende des Viertels kann schließlich auch der Kapitän aus der Kabine zurückkehren und nimmt erstmals eine Auszeit.

Im 2. Spielabschnitt beruhigen sich die erhitzten Gemüter und es wird wieder Basketball gespielt. Offensiv starten die Falken im 2. Viertel ein Feuerwerk und setzen sich ab. Der Spielaufbau gelingt immer besser und vor allem Rülling (27 Punkte) und Mosböck (17 Punkte) bereiten den Hausherren Probleme. Während Benkovics drei schnelle Fouls kassiert und auf die Bank muss, können die Gäste mithilfe von Hofbauer und Mujic aber weiterhin die Scorpions auf Distanz halten. Einen 13-Punkte Polster nimmt man schlussendlich in die Halbzeit mit.

Den obligatorisch-schlechten Start kann man wieder nicht verhindern. Mit Fortlauf des Spiels wird es immer schwieriger die großen Inside-Spieler der Scorpions in Schach zu halten und der Vorsprung verringert sich auf nur noch 5 Punkte. Nach einer Auszeit bringen die Falken deswegen wieder Benkovics aufs Feld, der prompt für die Wende sorgt. Es gelingt wieder besser die Zone zuzumachen und die Falken kommen wieder ins Laufen. Bis zum Ende des Viertels sorgen die Falken mit einem Punktestand von 46:69 für die Vorentscheidung. Im letzten Spielabschnitt zeigen Youngsters Thoma, Kertakov und Benko dass sie auf diesem Level spielen können und die Begegnung endet mit einem verdienten 56:79 Sieg.

 

STATISTIK

Werfer Amstetten:  Rülling 27, Mosböck 17, Prandstätter 12, Benkovics 8, Alkin u. Hofbauer jew. 6, Thoma 3 

STIMME ZUM SPIEL:

„Trotz der Umstände haben wir uns nicht unterkriegen lassen“ , so ein zufriedener Mosböck. 

„Wenn wir alle mit dieser Intensität spielen, haben wir auch gegen die Topteams eine Chance.“, so Hofbauer 

Auftakt-Sieg in Enns

LANDESLIGA, 1. Runde / Die sportunion citycenter Amstetten Falcons gewinnen Sonntag-Abend in einer über weite Strecken einseitigen Partie gegen die UBBC Lions Enns und sichern sich somit den 1. Sieg im 1. Spiel.. 

Sportunion citycenter Amstetten Falcons – UBBC Lions Enns – 85:56 (29:15,50:33, 74:46)

Mit neuem, jüngerem Kader und etwas Ungewissheit reiste man nach Enns an. Denn nach den vielen Abgängen von Schlüsselspielern (Glantschnig, Klisura, Gruber, Marevac, Brandner) wusste man noch nicht genau, was da auf einen zukommen würde. So starteten die Falken gegen die Lions mit Rülling, Benkovics, Alkin, Prandstätter und Neuzugang Mosböck in den 1. Spielabschnitt. Nach einem fulminaten 15:2 Run zum Start des ersten Viertels war aber jede Nervosität verflogen. Vor allem Mosböck findet scheinbar mühelos ins Spiel und macht schon nach 2 Spielminuten seine ersten Punkte im Falcons-Dress.

Die Falken profitieren früh von guter Ballbewegung und schnellem Fast-Break-Spiel und laufen den Ennsern schon in den ersten Minuten davon. Die Gastgeber erholen sich nur langsam von diesem Blitz-Start und so endet das erste Viertel mit einer 29:15 Führung für die Falken. Spieler-Trainer Bremböck war somit in der Lage, zu rotieren und so bekamen nicht nur „Cevapcici-Express“ Armin Mujic, „Mo-Buckets“ Thoma und Scharfschütze Hofbauer, sondern auch er selbst die ersten Spielminuten der neuen Saison. Im 2. Viertel erhöhen die Ennser den Druck und es ergibt sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Die Ennser erkämpfen sich viele 2. Chancen, während sich bei den Falken Konzentrationsfehler einschleichen und die Rebound-Arbeit zunehmend zum Problem wird. – Halbzeitstand 50:33.

Trotz neuem Kader behielten die Falken eine „ungewollte“ Tradition bei: den schlechten Start ins 3. Viertel. Mit einem 10:6 Lauf sind es die Hausherren, die aggressiver aus der Kabine kommen. Es braucht wiederum eine Auszeit von Bremböck um die Falken aufzuwecken. Dies sollte dann aber auch prompt Wirkung zeigen, die Falken erhöhen den Druck in der Defense und exekutieren ihre Plays in der Offensive. Vor allem Mosböck und Rülling sind in dieser Phase im Pick & Roll kaum zu stoppen. Der Neuzugang avanciert sofort zum Topscorer (21 Punkte) und zeigt vor allem seine Wurfsicherheit aus der Distanz, während auch der Kapitän der Falken 18 Punkte besteuert. Auch an den Brettern läuft es jetzt besser für die Gäste, Benkovic (13) und Prandstätter (11) stauben die Rebounds ab und verhindern 2. Chancen für die Ennser, was zu einer 74:46 Führung und somit zur Vorentscheidung verhilft.

Im letzten Viertel lässt das Tempo nach und die Partie nimmt Testspiel-Charakter an. So bekommen alle Spieler ihre verdiente Einsatzzeit und auch U19-Talent Kertakov sieht seine ersten Minuten in der Landesliga. Man versuchte noch an einigen Details in der Offensive zur arbeiten und verwaltete den Vorsprung bis zum Ende des Spiels. Mit diesem Erfolgserlebnis kann man kommenden Freitag zuversichtlich in die 2. Runde gegen Steyr gehen.

 

 

STATISTIK

Werfer Amstetten:  Mosböck 21, Rülling 18, Prandstätter 11 

STIMME ZUM SPIEL:


„Ich mach die ganzen Punkte.“ , so ein grinsender Neuzugang Nico Mosböck. 

„Noch viele Abstimmungsschwierigkeiten, noch viel Luft nach oben. Trotzdem können wir mit diesem Start zufrieden sein.“, so  Coach Bremböck.

Final Days Sonntag Spiel 3: Die VKL Vikings holen sich mit einer geschlossenen Teamleistung den U19 Meistertitel

Beim wiedermal gut besuchten Spiel des Tages, dem U19 Landesliga Finale VKL Vikings vs. WBC Wels, ging eine zerfahrene Partie schlussendlich verdient an die Vorchdorfer: 75:66.

Die Vikings waren auch durch den Ausfall des Starting Point Guards der Welser in einer leichten Favoritenstellung. Während die Vikings mit Passspiel und Attacke zum Korb agieren, versuchten die Welser mit 3-Punkt-Würfen ihr Glück. Beide Konzepte gingen zu Beginn auf und die Führung wechselte ständig. Nach dem ersten Viertel funktionierte der strukturierte Basketball der Vorchdorfer allerdings besser. Der wichtigste Mann des WBC, Drew Coka begeht früh sein drittes Foul und Coach Beszczynski musste ihn auf die Bank holen. Dann ziehen die Vorchdorfer angeführt vom MVP des Spiels Danilo Tepic mit drei 3-Punkt-Würfen hintereinander weg. Sie gewinnen die erste Halbzeit mit 44:31. 

Nach der Halbzeitshow mit zahlreichen Gewinnspielen ging es dann auch basketballerisch wieder voll zur  Sache. Mit Coka wieder am Feld und einem wurfsicheren Petar Nemec holt der WBC Punkt um Punkt auf. Leider konnten diese zwei Spieler nicht über das gesamte Spiel die ganze Mannschaft tragen und die längere Bank der Vorchdorfer, die generell besser eingespielt wirkten, machte sich wiedermal bezahlt. Das entscheidende Viertel startet auch gleich mit einem 6:0 Run des VKL. Nur Nemcecs Wurfhändchen verhindert eine noch höhere Niederlage. Schlussendlich gewinnen die VKL Vikings mit dem besseren Teamgeist und strukturiertem Basketball den Landesligatitel. Endergebnis: 75:66

Werfer:

Koka 25, Nemcec 15

Tepic 29, Jakupovic 12

 

Video: https://www.youtube.com/watch?v=lChXWTyyBxY

Final Days Sonntag Spiel 2: Die Damen der U19 Young Devils Linz holen sich den Landesligatitel

In einem über weite Strecken offenen Spiel zwischen den Young Devils Linz und den DBK Steyer Hexen setzt sich aber schlussendlich die geschlossenere Mannschaft klar mit 87:48 durch. 

„Ich sehe uns als Favorit, doch im Basketball ist einem Finalspiel alles möglich“, so ein selbstbewusster Steyr Coach Shamsau. Die Parte startet aber ausgeglichen und keine der beiden Damenmannschaften schenkt sich etwas. Bei Linz ist es die Nummer 5 Selina Führer die immer wieder wichtige Akzente mit Punkten und Assists setzt. Dreh- und Angelpunkt des Steyrer Spiels ist die großgewachsene Petra Pammer. Erst im zweiten Spielabschnitt bekommt die Young Devils ein wenig mehr Momentum. Katherina Kandelhart verkürzt der Rückstand ihres Teams allerdings noch mit einem spektakulären Korbleger zum Halbzeitergebnis von 33:28 für die Hexen aus Steyr. 

Nach der Halbzeitpause macht sich schließlich die das Pressing der Linzer bezahlt. Sie zwingen die Steyrerinnen immer wieder zu Ballverlusten im offenen Feld und scoren dann auch per Korbleger trotz Fouls. Die Inside-Präsenz der Nr. 15 der Linzerinnen macht es für die Hexen alles andere als leicht den Rebound zu kontrollieren oder zu scoren. Auch in den letzten 10 Minuten spielt nur ein Team – die Young Devils. Dabei ist die Last der Offensive auf viele verschiedene Köpfe gleichmäßig verteilt und der Ball wandert besser als wie bei mancher Herrenmannschaft. Somit ziehen die mit Linzerinnen mit 39 Punkten davon und sichern sich den Landesligatitel. Zum MVP wird Selina Führer gewählt – Gratulation. 

„Nach einer umkämpften ersten Halbzeit ist uns schließlich doch noch ein perfekter Abschluss einer tollen Saison gelungen“, so ein euphorischer Young Devils Coach Gregor Leitner. 

Werfer: 

Linz: Führer 23, Berisha 19

Steyr: Talas 12, Voithofer 11

Final Days Sonntag Spiel 1: FCN bezwingt den WBC in der XU12

Im ersten Spiel nach einem erfolgreichen und hervorragend besuchten ersten Tag bei den Final Days 16/17 besiegen die XU12 (gemischte Klasse unter 12 Jahren) holten sich die Neustädter verdient den Meistertitel.

Dabei fingen die Welser Kids durchaus stark an. Leja Hodzic, die quirlige Aufbauspielerin, scorte die ersten Punkte für den WBC mittels ansehnlichem Korbleger. Danach folgte aber ein Run der Neustädter, die insgesamt besser eingestellt wirkten. 10 Punkte in Folge erzielten allein das Duo Anitei Mircea und Anna Albarova. Die Kapitänin der Neustädter war auch Topscorerin der Partie mit 21 Zählern. Auch Viertel Nummer 2 gehörte eindeutig den Neustädtern. Die Stadtkonkurrenten vom WBC kamen erst kurz vor der Halbzeitpause ins Laufen. „Wir waren einfach nicht bereit. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen“, so ein enttäuschter WBC Coach Dittrich. 

Nach der Halbzeitshow erfingen sich die Mädls und Jungs des WBC zunächst und spielten, angeführt von Jan Katzinger (15 Punkte), ihr bestes Viertel der Partie. Doch gegen Anna Albarova war an diesem Tag kein Kraut gewachsen. Sie erzielte alle 10 Punkt in diesem Spielabschnitt für ihre Mannschaft. Mit Beginn der letzten 8 Minuten und beim Stand von 51 zu 25 zu Gunsten des FCN war im Prinzip alles entschieden und beide Coaches gaben noch mal allen Akteuren erinnerungswürdige Finalminuten. Beide Teams hatten sichtlich Spaß in einer großen Halle mit vielen Zuschauern zu spielen. Auch wenn beide Truppen bis zum Schluss alles gaben waren es die Kids des FCN die eindeutig den besseren Tag erwischten. Somit gewinnen sie verdient den Meistertitel in der gemischten Klasse unter 12 Jahren. Gratulation aber an beide Teams für eine erfolgreiche Saison. 

„Ich weiß nicht was ich sagen soll, so kurz nach dem Spiel. Ich bin einfach nur sehr stolz meine Mädls und Jungs“, so FCN Headcoach Damir Kuranovic. 

Final Days Spiel 2: Die Ladies Enns schlagen die VKL Lady-Vikings klar mit

Das zweite Spiel des Samstags der Final Days in der Johann-Pölz-Halle bestritten die Ennser Ladies gegen die Lady-Vikings aus Vorchdorf. Die zahlreich angereisten Anhänger beider Teams sahen zwar nur die erwartet klare Partie doch auch den besten Frauen Basketball des Bundeslandes.

Die Ennser Ladies, die in den letzten Jahren schon Bundesliga-Erfahrung sammeln konnten, galten ja schon vor dem Landesliga-Finale als klare Favoriten auf den Titel. Dies ließen sie ihre Gegnerinnen auch gleich zu Beginn spüren – allen voran die großgewachsene Inside-Spielerin Christina Halmich, die allein in den ersten 10 Minuten 14 Punkte erzielte und 6 davon hinter der 3-Punkt-Linie. Ein ähnliches Bild zeigte sich auch im zweiten Spielabschnitt wo die Ennser Ladies noch mal so richtig aufdrehten. Auf der anderen Seite, konnten die Vorchdorfer nur mit 6 Punkten dagegenhalten. Vor allem die körperliche Überlegenheit der Ennser machte das punkten für ihre Konkurrentinnen denkbar schwierig. 

Nach der Halbzeitansprache von Coach Filzmoser und beim Stand von 46:17 rafften sich die Lady-Vikings noch einmal auf und erzielen die ersten 3 Punkte der zweiten Halbzeit. Doch dann kam die Offensiv-Maschinerie der Ennser wieder ins Laufen. Sie scorten aus allen Lagen – aus Fastbreak wie aus dem strukturierten Angriffsspiel und dies obwohl die Vorchdorferinnen ihr bestes Viertel spielten. Beide Coaches wechselten, da die Parte längst entschieden war, munter durch und so konnten alle Jungstars beider Teams wertvolle Finalerfahrung sammeln. Schlussendlich bleibt es aber bei einem klaren Start-Ziel-Sieg der Enns Ladys die letztes Jahr sogar den Titel in der 2. Bundesliga der Damen holten konnten. Gratulation aber an beide Finalisten für eine tolle Saison. 

STATISTIK

Enns:  Halmich 28, Holom 12

VKL: Müller 12, Sagerer 8

Stimme zum Spiel

„Auch ohne unsere großen Stammspielerinnen konnten wir uns von Anfang an klar absetzen und uns so den Landesmeistertitel ohne Gefahr sichern. Danke an die großartige Mannschaft, es macht immer wieder Spaß mit den Mädels zu spielen!“, so MVP Christina Halmich