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Offensiv-Flaute hält an..

LANDESLIGA, 10. Runde /  Im Rückspiel gegen die Vikings in Vorchdorf unterliegen die Sportunion citycenter Amstetten Falcons schlussendlich klar . Nach der vierten Niederlage in Folge landen die Falken damit auf den sechsten Tabellenplatz. Im nächsten Spiel am Samstag, den 9. Dezember (19.30 @ Johann-Pölz-Halle) muss gegen die bisher sieglosen, jungen Linzer ein Erfolg her um den Anschluss im Kampf um eine Playoff-Platzierung nicht zu verlieren. 

 VKL Vikings Vorchdorf – Sportunion citycenter Amstetten Falcons – 68 : 46 (19:15, 33:28, 43:40)

Gegen die ambitionierten Vorchdorfer konnte man sich im Heimspiel erst in letzter Sekunde durch einen Dreipunkter von Patrick Hofbauer durchsetzen. Mehr als klar war also für die Bremböck-Mannen, dass ein weiterer Härtetest bevorsteht. Die Wikinger, die sich durch ihren aggressiven, kämpferischen Spielstil auszeichnen, sind vor allem in ihrer eigenen Halle eine sehr ernstzunehmende Mannschaft. Schon im ersten Viertel gestaltet sich die Partie als sehr physisch. Die Vorchdorfer verfolgen von Beginn an dasselbe Erfolgsrezept, wie die Gmunden Swans im Spiel davor und verteidigen die Falken mit aggressivem Pressing über das ganze Feld. Nach ein, zwei Ballverlusten stellen sich die Falken aber immer besser ein und der Ballvortrag bereitet keine größeren Probleme. Die Amstettner kommen dabei mit relativ wenig Aufwand früh zu guten, freien Würfen. Doch von Seiten der Gäste hagelte es wie schon in den vergangen Partien über weite Strecken Backsteine. Die mangelnde Effizienz aus dem Feld (ca. 35 Prozent in den letzten 3 Spielen) konnten die Falken an diesem Tag mit einer katastrophalen Quote von 28 Prozent sogar noch unterbieten. Nur über das Fastbreak-Spiel gelingen hin- und wieder ein paar Pünktchen.

Auch im zweiten Abschnitt zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. Die Schiedsrichter halten sich mit übermäßigen Pfiffen zurück und lassen die beiden Mannschaften spielen. Die Wikinger agieren mit sichtlich mehr Spielwitz und Freude, auf der anderen Seite zeichnet sich eine zunehmend verkrampfte, frustrierte Spielweise der Gäste ab. Auch wenn man kämpferisch über weite Strecken mithält, so will offensiv der Knoten einfach nicht aufgehen. Rülling & Co gelingt es kaum irgendwelche nennenswerten Spielzüge zu exekutieren und man verfällt in berechenbaren Drive & Kick – Basketball. Aus der Distanz läuft weiterhin wenig (16% von jenseits der Dreipunktlinie) und das Selbstvertrauen schwindet. Eine der wenigen positiven Aspekte im weiteren Spielverlauf ist die intensive, bärenstarke Verteidigungsleistung. Die Partie bleibt dadurch weiterhin offen – Halbzeitstand 33 : 28 zugunsten der jungen Wilden.

 

Aus der Kabine geht es für beide Teams in derselben Manier weiter. Hohe Physis, hohe Intensität und wenige Unterbrechungen. Langsam aber sicher schlägt sich die Anstrengung in den Gesichtern der Falken nieder. Anders als die Amstettner, rotieren die Vorchdorfer munter durch und behalten dadurch ihre Spielweise bei. Bremböck gelingt es dennoch, seine Mannen bei der Stange zu halten und so knabbern die Falken trotz weiterhin desaströser Offensive zwei Punkte der Vorchdorfer Führung weg. Stand nach Ende des dritten Spielabschnitts – 43 : 40.

Der Trend der verkorksten Leistungen im letzten Spielabschnitt setzte sich fort. Mit fortlaufender Ermüdung lassen sich Rülling & Co immer mehr von ausbleibenden Pfiffen frustrieren und schaufeln sich bis zur Mitte des Viertels ein 53 : 44 Loch. Ein durchaus noch aufholbarer Rückstand an normalen Tagen, doch die Erfolgsquote bleibt im tiefsten Untergeschoss. Zu guter Letzt muss Kapitän Rülling drei Minuten vor Ende nach seinem fünften Foul das Spielfeld verlassen und die Wikinger besiegeln mit einem 12 : 2 Lauf die vierte Amstettner-Pleite in Serie.

 

STATISTIK

Werfer Amstetten: Benkovics 12, Rülling & Prandstätter 8, Mujic & Hofbauer 5, Alkin & Mosböck 4  

STIMME ZUM SPIEL:


„Wenn du nur 18 von 64 Würfen triffst, gewinnst du kein Spiel. Wir müssen unser Selbstvertrauen und unseren Rhythmus wieder finden.“
, lautete das Fazit des Kapitäns.

„Gegen das Pressing haben wir heute schon viel ruhiger agiert. Unsere Spielzüge sind wir aber viel zu inkonsequent gelaufen. Wir dürfen nicht vom Kurs abkommen, wenn die Würfe mal‘ nicht so fallen.“ , so  Coach Bremböck.

Trotz Niederlage Grund zum Optimismus…

LANDESLIGA, 9. Runde / Im Rematch des Finalspiels der letzten Saison entwickelte sich gegen die Gmunden Swans eine wahre Defensiv-Schlacht. In einer intensiv geführten Partie gelingt den Schwänen gegen den amtierenden Meister die Revanche. Sie setzen sich in letzter Minute mit drei Punkten Vorsprung durch und sichern sich den zweiten Tabellenplatz. Die Falken müssen sich in der Folge mit einem wackeligen dritten Platz begnügen.

Sportunion citycenter Amstetten Falcons – Swans Gmunden B – 56 : 59 (13:12, 31:26, 48:39)

Nach den laschen Anfangsphasen in den letzten beiden Heimspielen und den daraus resultierenden Niederlagen war das Team rund um Spieler-Trainer Bremböck einige Antworten schuldig. Und was für eine Antwort die Hausherren im ersten Viertel ablieferten. Endlich spielten die Falken von Beginn an mit dem nötigen „sense of urgency“ und starteten mit einer Intensität, die man wohl die ganze Saison über noch nicht gesehen hatte. Gegen die Titelanwärter aus Gmunden, die einige Bundesliga-erfahrene Talente in ihren Reihen haben, legen die jungen Falken in den ersten vier Minuten einen 11 : 2 Blitzstart hin und zwingen die Oberösterreicher zu einer schnellen Auszeit. Obgleich man wusste, dass es gegen die athletischen und individuell starken Gäste nicht in dieser Gangart weitergehen würde, wollte man die Intensität hoch halten. Dies gelang aber in der zweiten Hälfte des ersten Spielabschnitts nur in der Verteidigung. Zwar ließen die Falcs nur sensationelle zwölf Punkte  zu, verloren aber gegen eine aufgeweckte, druckvolle Defense der Gäste auch selbst den Rhythmus und scorten nur noch 2 Punkte bis Ende des Viertels. Stand 13 : 12.

Ein ähnliches Bild zeichnet sich im zweiten Spielabschnitt ab. Die Schiedsrichter machen vieles richtig und lassen die beiden Mannschaften spielen. Die sehr zahlreich-erschienenen Fans dürfen in der Johann-Pölz-Halle in der Zwischenzeit den wohl hochklassigsten Basketball der Saison bestaunen. Mit der Euphorie des Publikums im Rücken finden die Amstettner wieder ihren Weg zum Korb, während sie in der Verteidigungsarbeit nicht nachlassen. Aus der Distanz zeigen Mosböck und Alkin ihre Zielsicherheit und erzielen drei sehenswerte Dreipunkter. Verbissen-kämpfende Gmundner geben aber keinen Zentimeter nach und lassen sich nicht abschütteln. Vor allem mit ihrer Athletik trumpfen Linortner & Co  vermehrt auf und die Falken mühen sich zu einer 31 : 26 Halbzeitführung.

„Das waren die besten 20 Minuten, die ich von uns bisher gesehen habe. Für einen Sieg brauchen wir genau diesen Einsatz noch einmal.“ , so die Vorgabe von Bremböck in der Pause. Die Ansprache zeigte ihre Wirkung und die Hausherren ließen kein bisschen nach. Diesmal ist es Kapitän Rülling, der 7 seiner 22 Punkte in Folge erzielt und den Amstettnern den besseren Start beschert. Mit Fortlauf der Partie schien die Intensität immer weiter zu steigen, was zur ein- oder anderen hitzigen Diskussion mit den Schiedsrichtern führte. Diese behielten aber Kontrolle über die Partie und es wurde sehr ansehnlicher, intensiver Basketball gespielt. Bis zu Ende des Viertels behalten die Falken mit einem 9-Punkt-Vorsprung die Oberhand.

Zum Start des vierten Viertels bauen die Falken ihren Vorsprung auf 13 Punkte aus. Während die Euphorie der heimischen Zuschauer am Höhepunkt ist und endlich wieder ein Sieg in der Luft liegt, formieren sich die Gmundner neu und stellen auf eine aggressive Pressing-Defense über das ganze Feld um. Völlig eingeschüchtert reagieren die Falken und bringen den Ball oftmals nicht einmal über die Mittellinie. Die Ballverluste häufen sich, Pfiffe zugunsten der Hausherren bleiben aus und die Frustration wächst. Die Gmundner hingegen bestrafen das nervöse Verhalten der Falken gnadenlos und gleichen nach einem 13 : 0 Lauf erstmals aus. Nur magere 8 Punkte erzielt man in diesem Abschnitt, trotzdem hält man bis zur letzten Minute einen hauchdünnen Vorsprung.  In der entscheidenden Phase bewahren die Schwäne aber die kühleren Köpfe und setzen sich mit 59 : 56 gegen eine sichtlich enttäuschte Bremböck-Mannschaft durch.

 

STATISTIK

Werfer Amstetten:  Rülling 22 Alkin 10, Mosböck 10, Prandstätter 8, Benkovics 5, Hofbauer 1  

STIMME ZUM SPIEL:


„Auch wenn wir heute verloren haben, dürfen wir vorsichtig optimistisch sein. Wir haben heute gesehen was geht, wenn wir von Beginn an alles geben. „
, so das Fazit von Urgestein Hofbauer.

„Auf das Pressing müssen wir uns noch besser vorbereiten. Wenn wir aber eine ähnliche Leistung nächsten Sonntag in Vorchdorf aufs Feld bringen, haben wir gute Karten“ , so  Coach Bremböck.

Knappe Niederlage gegen starke Scorpions..

LANDESLIGA, 8. Runde / Gegen die großgewachsenen Gäste aus Steyr setzte es am Freitagabend eine weitere bittere Heimniederlage für die Falcons. Die Partie wurde im Stream auf Youtube übertragen – erstmals mit Kommentatoren Haselmeyer und Danzer. Umso wichtiger wird für die Amstettner (5 Siege / 3 Niederlagen) das Sonntag-Spiel gegen direkten Rivalen Gmunden (6/3) um 18:00 in der Johann-Pölz-Halle.. 

Sportunion citycenter Amstetten Falcons – BBC McDonald’s Iron Scorps Steyr – 74 : 83 (15:22, 37:39, 57:65)

„Wir müssen heute aggressiver starten, wir müssen ihnen unser Spiel aufzwingen!“, tönte es aus der Kabine der Amstettner vor dem Spiel. Nach der schwachen Anfangsphase in der Vorwoche war dies zwar der richtige Vorsatz, an der Umsetzung sollte es aber wiederum scheitern. Nach einem 5 : 0 Lauf der Steyrer zieht Bremböck früh die Reißleine und nimmt eine Auszeit. Die Bremböck-Mannen können nach dem Weckruf die Intensität steigern, im Score schlägt sich diese Verbesserung aber vorerst nicht nieder. Zu inkonstant agieren die Falken im Zug zum Korb und forcieren frühe Dreipunktwürfe, die wie schon im letzten Spiel nicht ihr Ziel finden wollen. Auf der anderen Seite machen sich Rebound-Schwächen bemerkbar, was zu einem Rückstand von sieben Punkten nach dem ersten Spielabschnitt führt.

Eine weitere Parallele zum letzten Heimspiel bildet das bärenstarke zweite Viertel der Falcs. Im Angriff übernehmen Kapitän Rülling und Shooter Mosböck das Ruder und erzielen gleich 17 der 22 Amstettner Punkte. Vollkommen überrascht wird man hingegen vom Center der Steyrer, Brkic, der mit hoher Effizienz von jenseits der Dreierlinie glänzt und seine Mannschaft in Führung hält. Verbissen kämpfen die Falken aber um jeden Punkt und tasten sich immer mehr Richtung Ausgleich. Den Schlusspunkt setzt dann wieder Rülling mit einem sehenswerten Dreier bei Ertönen der Halbzeitsirene. Eine hauchdünne Zwei-Punkte-Führung halten die Scorpions zur Halbzeit.

So schnell die Bremböck-Mannen ihren Rhythmus gefunden hatten, so schnell war dieser auch wieder weg. Im dritten Spielabschnitt geht nichts mehr von jenseits der Dreipunktlinie und die Falken geraten weiter in Rückstand. Die physisch spielenden Steyrer machen den Amstettnern immer mehr zu schaffen und die Offensive verflacht. In dieser Phase verhindern nur Alkin und Prandstätter mit starken Drives in die gegnerische Zone eine Vorentscheidung zugunsten der Scorpions und halten die Hoffnungen der heimischen Fans am Leben. Ein Dreipunkter von Mosböck, wieder mit Ertönen der Sirene, vermeidet einen zweistelligen Rückstand zu Viertelende. Stand 57 : 65.

Im letzten Spielabschnitt entwickelt sich ein verbissener Kampf auf beiden Seiten. Die ersatzgeschwächten Steyrer zeigen Herz und wollen ihre Führung nicht so einfach aufgeben. Zwei Minuten vor Schluss gelingt es dann doch noch, den Rückstand auf nur einen Punkt zu reduzieren. Die Kräfte scheinen aber wieder langsam zu schwinden und man verpasst es, noch irgendwelche nennenswerten Spielzüge zu exekutieren. Die Steyrer bestrafen diese Schwächephase wiederum und ziehen auf 79 : 71 davon. Die letzte Minute ist von vielen taktischen Fouls und darrausfolgenden Freiwürfen für die Gäste geprägt, die diese auch souverän verwandeln. Somit ließ sich die Niederlage für die Falken nicht mehr abwenden und man trennt sich mit einem Endergebnis von 74 : 83.
 

STATISTIK

Werfer Amstetten:  Rülling 27, Alkin 19, Mosböck 11, Prandstätter & Benkovics 6, Mujic 3, Hofbauer 2  

STIMME ZUM SPIEL:


„Unsere mangelhafte Effizienz in der Offensive darf nicht auch unsere Verteidigung mit runterziehen. Ein Sieg am Sonntag ist jetzt umso wichtiger.“
, so ein enttäuschter Mosböck.

„Uns muss klar sein, dass wir heuer in jedem Spiel eine Topleistung abrufen müssen um zu gewinnen. Den Luxus der letzten Jahre haben wir einfach nicht mehr.“. , so  Coach Bremböck

Wieder nichts zu holen für die Altfalken

H1 / Im dritten Heimspiel der Saison bekam es das B-Team mit den in der Tabelle drittplatzierten Vikings zu tun. Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung der Altfalken gegenüber den ersten Partien, reichte es letztendlich nicht zum Sieg, vor allem durch ein sehr schlechtes 2. Viertel.

Amstetten Falcons B – SK Swoboda Vikings 58:81

Die Partie begann sehr produktiv für die Amstettner, so konnte man 3 erfolgreiche Dreipunkter hintereinander verbuchen. Die Gäste stellten danach jedoch rasch ihre Verteidigung um und sorgten dadurch für deutlich mehr Probleme bei den Altfalken, die sich danach sichtlich schwerer taten zu scoren. Offensiv kamen die Vikings auch langsam aber sicher ins Spiel und kamen durch gutes Passspiel immer öfter zum Korberfolg. Das erste Viertel verlief also noch relativ ausgeglichen, nicht so im zweiten Spielabschnitt. Hier ging bei den Altfalken plötzlich so gut wie gar nichts mehr. Mehrere Ballverluste auf Seiten der Gastgeber führten im Gegenzug immer wieder zu erfolgreichen Körben für die Gäste. Mit nur 6 Punkten im gesamten Viertel lag man zur Halbzeit bereits mit 23 Zählern in Rückstand.

Doch das B-Team hatte noch nicht aufgegeben. Ersatzcoach Wolfgang „Bike“ Viklicky konnte seine Mannen anscheinend in der Halbzeit noch einmal motivieren. So gelang es den Amstettnern durch eine engagierte Verteidigungsleistung und einer soliden Offensive Mitte des dritten Spielabschnitts den Rückstand auf 10 Punkte zu verkürzen. Näher sollte man allerdings nicht mehr herankommen. Zu gut war an diesem Tag einmal mehr die Performance von Müller, der auch einige Meter hinter der Dreipunklinie seine Treffsicherheit unter Beweis stellen konnte. Im letzten Spielviertel taten sich die Altfalken erneut schwer zu punkten und konnten körperlich auch nicht mehr ganz mit den Vikings mithalten. So wartet man leider immer noch auf Saisonsieg Nummer 1.

STATISTIK

Werfer Amstetten: Peham 15, Bartolucci, Watzinger jew. 12, Katzengruber 7, Stix 4, Halbartschlager 3, Kastenhofer, Mircic jew. 2, Griessenberger 1, Keusch.

Verdiente Heim-Pleite gegen Enns…

LANDESLIGA, 7. Runde / Die sportunion citycenter Amstetten Falcons kassieren im siebten Saisonspiel eine bittere Heim-Schlappe gegen eine verstärkte Ennser Mannschaft. Mit einer Bilanz von fünf Siegen und zwei Niederlagen verweilt man damit bei einem Spiel weniger auf dem dritten Tabellenplatz.. 

Sportunion citycenter Amstetten Falcons – UBBC Lions Enns – 71 : 76 (10:21, 34:34, 50:54)

Einen kompletten Fehlstart legen die Falken Freitagabend gegen die Lions aus Enns hin. Vor heimischer Kulisse agiert man von Beginn an zu lasch, lässt sich den Ball wiederholt aus der Hand schlagen und lässt zahlreiche Offensiv-Rebounds zu. Oft sind es nicht zur zweite, sondern auch dritte und vierte Chancen, welche die Gäste sich gegen eine scheinbar schlafende Amstettner Verteidigung erarbeiten. Aus diesen Chancen machen die Lions auch etwas und laufen heiß von jenseits der Dreipunktlinie. Bei einer starken Quote verwerten diese gleich zwölf Dreier über das ganze Spiel und spielen die Falken an die Wand. Zugleich erspielen sich die Hausherren zwar zahlreiche gute Würfe, gelangen aber aufgrund einer zu schwachen Effizienz aus dem Feld in ein 10:21-Loch nach den ersten zehn Minuten.

Im zweiten Viertel wendet sich dann langsam das Blatt. Wiederholt attackieren Rülling & Co die Zone, ziehen Fouls und treffen von der Freiwurflinie. Aus schönen Spielzügen kommt Benkovics zu freien Würfen aus der Mitteldistanz und verwertet diese gekonnt. Auch die zahlreichen Fans erwachen immer mehr zum Leben und geben den Falken den nötigen Auftrieb. Endlich will auch der eine oder andere Dreipunktwurf sein Ziel finden und die Bremböck-Mannen wirken wie ausgewechselt. Die Quote der Ennser lässt etwas nach und den Falken gelingt bis zum Ertönen der Sirene sogar noch der Ausgleich. Halbzeitstand 34 : 34.

Wer zum Start des dritten Spielabschnitts glaubte, der Knoten sei jetzt endgültig aufgegangen, irrte sich leider. Zwar wehren die Falcs die erste Angriffswelle der Oberösterreicher gut ab, produzieren aber im Fastbreak-Spiel gleich mehrere Fehlpässe die eine eindeutige Führung verhindern. Die Gäste rotieren viel und halten die Intensität hoch. Wiederum ist es die Rebound-Arbeit, die Spieler-Trainer Bremböck Kopfschmerzen bereitet und die Ennser bleiben knapp in front. Aus dem Feld kühlen die Falcons ab, verfallen in berechenbaren Eins-gegen-Eins Basketball und bekommen offensiv wenig hin. Ein Rückstand von vier Punkten zum Viertelende ist die Folge.

Ein für die Fans nervenaufreibender Schlagabtausch ergibt sich in den letzten zehn Minuten der Partie. Immer dann, wenn es scheint dass sich die Lions absetzen, haben die Falken eine Antwort parat und halten die Partie knapp. Eine kleine Rotation und die Anstrengungen der Aufholjagd machen sich jedoch vermehrt bemerkbar und die Kräfte scheinen zu schwinden. Man spielt kaum noch strukturierte Spielzüge und scort höchstens noch aus individuellen Aktionen. In den letzten Minuten halten die Ennser eine Acht-Punkte-Führung. Den Falken gelingt es mit zwei sehenswerten Dreipunktern von Prandstätter und Rülling auf minus 2 zu verkürzen, ehe der Kapitän in der darauffolgenden Sequenz einen Dreipunkter der Ennser verschuldet und jede Hoffnung auf ein Comeback verloren geht – eine verdiente Heimniederlage gegen eine stark aufspielende Ennser Mannschaft.

 

 

STATISTIK

Werfer Amstetten:  Rülling 26, Alkin 13, Prandstätter 10, Mosböck 9, Hofbauer 7, Benkovics 6, Bremböck, Benko, Thoma, Mujic, Kertakov  

STIMME ZUM SPIEL:


„Diese Fehlstarts können wir uns nicht leisten. Wir müssen von Beginn an aggressiver agieren.“ , so das Fazit von Aufbauspieler Alkin. 

„Verdient verloren. Wenn wir so viele zweite Chancen zulassen, machen wir uns das Leben selbst schwer.“, so  Coach Bremböck.

Altfalken verpassen ersten Saisonsieg

H1 / Das B-Team reiste zu ihrem ersten Auswärtsmatch der Saison nach Gmunden um es dort mit den Swans C aufzunehmen. Die körperlich hart geführte Partie war lange Zeit sehr umkämpft, am Ende mussten die Altfalken jedoch erneut eine Niederlage hinnehmen und warten somit immer noch auf ihren ersten Saisonsieg.

Swans Gmunden C – Amstetten Falcons B 79:63 (31:20; 47:38; 61:56)

Zu Beginn der Partie fanden die Amstettner nur langsam ins Spiel, zu gefestigt war die Verteidigung der routinierten Gmundner und so war es schwierig einen freien Wurf zu kreieren. Die Gastgeber zeigten sich hingegen sehr treffsicher und  zogen schnell mit 11 Punkten davon. Im zweiten Spielabschnitt konnte man in der Verteidigung durch bessere Kommunikation die Gastgeber etwas bremsen. Offensiv hielten Katzengruber und Bartolucci die Amstettner quasi im Alleingang im Spiel.  Gegen Ende des Viertels mussten die Altfalken dann mit Spielertrainer Dobsicek, der sich am Knie verletzte und nicht mehr weitermachen konnte, einen herben Verlust hinnehmen. 9 Punkte der Rückstand des B-Teams zur Halbzeit.

Das dritte Viertel war mit Abstand das beste für die Amstettner. Pablo „die Gazelle“ Bartolucci zeigte hier einmal mehr sein Können und führte die Altfalken bis auf 3 Punkte an die Gmundner heran, dabei versenkte er 2 sensationell herausgespielte Dreipunkter hintereinander. Leider konnte man dieses Niveau in der  Mannschaft nicht halten. Trotz gutem Einsatz war es dem B-Team nicht möglich mit den körperlich hart spielenden Gmundnern mitzuhalten. Mit nur 7 erzielten Punkten im letzten Abschnitt (alle durch Bartolucci erzielt) konnte man die drohende Niederlage nicht mehr abwenden und trat enttäuscht die Heimreise an.

STATISTIK

Werfer Amstetten: Bartolucci 33, Katzengruber 10, Peham 8, Dobsicek 5, Griessenberger 4, Viklicky 2, Stix 1, Mircic, Halbartschlager.

Sieg durch zweite Chancen

LANDESLIGA, 6. Runde /Einen wichtigen Heimsieg gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um eine Play-Off-Platzierung errangen die Sportunion citycenter Amstetten Falcons am Dienstag-Abend in der Johann-Pölz-Halle. Vor einer starken heimischen Kulisse sicherten sich die Hausherren damit den 2. Tabellenplatz hinter den punktgleichen Titelfavoriten aus Linz.  

Sportunion citycenter Amstetten Falcons – FCN Olivi Baskets Wels – 69 : 55 (18:10, 38:26, 57:42)

Obwohl beide Mannschaften an diesem Abend nicht in Bestbesetzung antraten, durften sich die Zuschauer auf eine unterhaltsame Partie freuen. Während auf Seiten der Gäste einige Leistungsträger fehlten, mussten auch die Falken auf die Dienste ihre Scharfschützen Hofbauer (krank) und Mosböck (Trainingsverletzung) verzichten. Sehr erfreulich war hingegen die Rückkehr des frisch-gebackenen Vaters David Benkovics, der sich im Verlauf des Spiels wie so oft als große Mannschaftsstütze erweisen sollte. Ein Blick auf die Tabelle reichte dennoch aus um zu wissen, dass eine sehr wichtige Partie gegen einen bisher stark aufspielenden Gegner bevorstehen würde. „Wir wollen heute aggressiv starten und den ersten Schlag setzen!“, gab Kapitän Rülling im Huddle die Marschroute vor.

Den gewünschten guten Start legen die Bremböck-Mannen dann auch sofort hin und eröffnen die Partie mit einen 13:5 Lauf. Mit guter Rebound-Arbeit und schnellen Pässen nach vorne gelingt es den Falken, einfache Würfe in Korbnähe zu erspielen und zu verwerten. Erst nach fünf Minuten erholen sich die Gäste von ihrer schwachen Anfangsphase und finden langsam ihren Weg ins Spiel. Doch die Hausherren versuchen den Druck hoch zu halten – ein 8-Punkt-Vorsprung nach dem ersten Spielabschnitt ist die Folge.

In den folgenden 10 Minuten ergibt sich eine offenere Partie und beide Mannschaften schenken sich nichts. Die Wurfquote der Falken lässt zwar etwas nach, an der Führung ändert das aber, aufgrund einer unglaublichen Leistung von David Benkovics an den Brettern (insges. 19 Rebounds, davon 10 offensiv), nichts. Die zahlreichen zweiten Chancen, die der ungarische Hüne erarbeitet, können Rülling & Co ein ums andere Mal verwerten und halten die Neustädter somit auf Distanz. Einige Rotations-Fehler in der Verteidigung, die von den FCN Baskets abermals bestraft werden, verhindern aber die Vorentscheidung. Mit einem Halbzeitstand von 38:26 geht man in die Kabine.

Anders als in einigen Partien davor verliert man den Faden auch zu Beginn der 2. Halbzeit nicht und hält den Vorsprung gekonnt. Nachdem Kapitän Rülling schon in der ersten Halbzeit offensiv sehr erfolgreich war und 16 Punkte verbuchen konnte, drehte jetzt auch Aufbauspieler Samuel Alkin auf und erzielte 17 Zähler in den letzten 20 Minuten. Mit effizientem Zug zum Korb und gezielten Sprints im Fastbreak steuerte außerdem Talent Alessandro „der Gummi-Mensch“ Prandstätter einen großen Teil (15 Punkte) zum Erfolg bei. Ebenso sah Moritz „Mo Buckets“ Thoma erhöhte Spielzeit und brachte engagierte Verteidigung aufs Feld, wenn auch seine Würfe nicht so fallen wollten wie gewohnt. Versuche einer Aufholjagd der Neustädter, die phasenweise mit ihrer Erfolgsquote aus dem Feld hadern, ersticken die Falcs im Keim und freuen sich schlussendlich über den fünften Sieg in sechs Spielen. Fans und Freunde, die es nicht rechtzeitig in die Halle schafften, konnten sich das Match live oder im Nachhinein auf YouTube ansehen.

Die Sportunion citycenter Amstetten Falcons bedanken sich an dieser Stelle recht herzlich bei ihrem langjährigen Partner Hotel Exel für die Übernahme der Matchpatronanz!

 

STATISTIK

Werfer Amstetten:  Alkin 23, Rülling 21, Prandstätter 15, Benkovics 6, Bremböck 3, Thoma 1, Mujic, Benko, Kertakov  

STIMMEN ZUM SPIEL:

„Bis zum Auswärtsspiel müssen wir uns noch gehörig steigern, um gegen die Neustädter Vollbesetzung bestehen zu können.“ , sieht Spielertrainer Bremböck noch Luft nach Oben. 

„Now you see me, now you don’t.“ , Youngster Alessandro Prandstätter über seine schnellen Korbangriffe.  

In Linz den Kürzeren gezogen…

LANDESLIGA,5. Runde /Die erste Niederlage in der laufenden Saison mussten die Falcons am Samstag-Abend gegen BBC Auhof Devils Linz hinnehmen. Damit fällt man bei einem Spiel weniger auf den 4. Tabellenplatz.  

BBC Auhof Devils LINZ AG I – Sportunion citycenter Amstetten Falcons – 75:61 (17:16, 33:39, 55:45)

Zur erwartet-schweren Aufgabe wurde das Auswärtsspiel gegen die Auhof Devils. Die neu-formierte Linzer Mannschaft, bestehend aus den jungen, dynamischen Leistungsträgern der Red Devils des Vorjahres und den abgezockten, körperlich starken Veteranen der Auhof-Devils wurde nämlich schon vor Saisonstart als Titel-Favorit gehandelt. Da half es wenig, dass die Falken ohne ihren Big Man David Benkovics anreisen mussten.

Trotz der doch sehr klaren größenmäßigen Unterlegenheit konnten die Falken aber aggressiv starten und den Linzern in der ersten Hälfte die Stirn bieten. Dies geschah vor allem aufgrund vieler erfolgreicher Distanzwürfe. Aufbauspieler Samuel Alkin fängt früh Feuer von jenseits der Dreierlinie und auch Mosböck, Mujic und Hofbauer finden ihren Rhythmus. Einen eher ruhigen Abend erwischte hingegen Rülling, der nur zwei seiner zwölf Würfe aus dem Feld verwandeln konnte. „Das war heute von mir zu wenig, ich muss noch an meiner Wurfauswahl arbeiten und mich und meine Teamkollegen in bessere Situationen bringen“, haderte der Kapitän mit sich selbst. Umso positiver war es zu sehen, wie die Falken als kollektiv kämpften und zur Halbzeit eine 6-Punkt-Führung hielten. „Das ist unsere Mentalität. Wenn Einer von uns einen schlechten Tag erwischt, springt der Nächste in die Bresche“, war Bremböck mit dem Einsatz seiner Mannen zufrieden.

In der Kabine warnte Bremböck noch jetzt nicht nachzulassen und die Intensität hoch zu halten. Den kompletten Fehlstart ins 3. Viertel konnte man aber wiederum nicht abwenden. Wie aus der Pistole geschossen starteten die Linzer einen 14 : 0 Lauf und die Falken gerieten prompt in Rückstand. Die Hausherren, die auf eine Zonen-Verteidigung umgestellt hatten, konnten jetzt ihre körperliche Überlegenheit noch mehr ausspielen und übernahmen die Kontrolle über die Partie. Den völlig überforderten Falken gelingt es nicht, die Linzer unter den Körben zu stoppen. Auch die Erfolgsquote aus Distanz lässt jetzt nach und die Gäste erzielen magere 10 Punkte im kompletten dritten Spielabschnitt.

Im letzten Viertel zeigt sich ein ähnliches Bild. Zwar gelingt es den Falken jetzt besser, die Verteidigung der Linzer zu attackieren, die Unterlegenheit am Rebound verhindert aber eine ernsthafte Aufholjagd und so muss sich eine dennoch beherzt-kämpfende Amstettner Mannschaft schlussendlich geschlagen geben. Den Falken bleibt auch nur wenig Zeit zum Durchschnaufen, da am Dienstag schon der nächste Härtetest bevorsteht. Um 19.30 empfängt man den Tabellenzweiten aus Wels in der Johann-Pölz-Halle.  

STATISTIK

Werfer Amstetten:  Alkin 16, Rülling 11, Mujic 9, Mosböck 8, Bremböck & Prandstätter jew. 6, Hofbauer 5 

STIMMEN ZUM SPIEL:

„Wenn wir gegen diese Mannschaft bestehen wollen, dürfen wir uns fast keine Fehler erlauben.“ , so das Fazit von Spielertrainer Bremböck. 

„Wir werden uns bei der Videoanalyse ansehen, was wir besser machen können. Unser Spiel gegen die Zonen-Verteidigung wird aber definitiv ausschlaggebend im Rückspiel.“ , so Topscorer Alkin.  

B-Team nur Fischfutter

H1 / Das Amstettner B-Team bestritt am Sonntag ihr zweites Heimspiel der Saison. Dass es gegen die junge motivierte Truppe des FCN Fischlham nicht einfach werden würde , war schon vor der Partie klar. Leider konnte man diesmal zu keiner Zeit des Spiels dem Gegner die Stirn bieten.

Amstetten Falcons B – FCN Fischlham 66:97 (14:25; 31:47; 49:69)

Die physische Überlegenheit des Gegners machte sich von Minute 1 an bemerkbar, die Gäste „füllten“ die Altfalken immer wieder mit Körben unter dem Korb an. Vor allem gegen die Centerspieler konnte man hier wenig ausrichten. Doch die Amstettner kämpften in der Verteidigung trotzdem erbittert weiter, um den einen oder anderen Korb zu verhindern. In der Offensive versuchte man dann durch Fast-Breaks die Angriffe eher kurz zu halten, verpasste aber immer wieder den Abschluss. Einzig im zweiten Viertel konnte man durch einen kleinen Run und einem erfolgreichen Dreipunktespiel von Wolfgang „Bike“ Viklicky den Abstand kurzfristig auf unter 10 Punkte verkürzen. 31:47 zur Halbzeit.

In Spielhälfte Nummer 2 trat dann ein altbekanntes Problem des B-Teams wieder in den Vordergrund – nachdem man sich bereits in Hälfte 1 defensiv und offensiv ausgepowert hatte, fehlte es in Hälfte 2 an der nötigen Kraft, um den Gegner auch nur irgendwie fordern zu können. So musste man sich mit dem ein oder anderen zusätzlichen Foul aushelfen, um die Gäste zumindest auf diesem Wege etwas zu bremsen. Gegen Ende plätscherte die Partie nur mehr so dahin, das Spiel war leider schon (zu) früh entschieden.

STATISTIK

Werfer Amstetten: Bartolucci 14, Kastenhofer 12, Katzengruber 11, Peham 9, Viklicky, Griessenberger jew. 5, Stix, Dobsicek jew. 4, Watzinger 2.

STIMME ZUM SPIEL

„Wir müssen uns unsere Kräfte besser einteilen und nicht unser Pulver schon in der ersten Halbzeit verschießen, um heuer eine Chance haben zu wollen!“, so Bartolucci enttäuscht nach der Partie.

Falken für junge Linzer eine Nummer zu groß

LANDESLIGA,4. Runde /Gegen eine von Jugendspielern gespickte Linzer-Mannschaft fahren die Sportunion citycenter Amstetten Falcons am Mittwoch Abend einen ungefährdeten Auswärtssieg ein. Damit verbleibt das Team um Spieler-Trainer Bremböck nach 4 Spielen ungeschlagen an der Tabellenspitze. 

BBC Red Devils LINZ AG – Sportunion citycenter Amstetten Falcons – 43:97 (9:25, 17:52, 28:76)

Schon ein Blick auf die Tabelle zeigte, dass in der bevorstehenden Partie alles andere als ein Sieg eine herbe Enttäuschung sein würde. Den Kern des gegnerischen Teams bildete nämlich eine recht unerfahrene U19-Mannschaft, die sich – so verriet es die negative Korb-Differenz von minus 188 Punkten nach den ersten drei Spielen – auf diesem Level noch schwer tut. Nichtsdestotrotz konnte man sich bei den Hausherren um Head Coach Dana Beszczynski sicher sein, dass diese aggressiv, einsatzfreudig und diszipliniert aufspielen würden. Auf Amstettner Seite wollte man nach dem knappen Sieg gegen Vorchdorf einen weiteren Fehlstart vermeiden und vor allem an der Umsetzung der taktischen Vorgaben arbeiten. „Wir wollen heute nicht nur gewinnen, sondern auch offensiv wie defensiv einen Schritt nach vorne machen“, setzte Coach Bremböck die Ziele fest.

Die Startschwierigkeiten des letzten Spiels überwinden die Falken im 1. Viertel perfekt. Obwohl man ohne die verhinderten Stammspieler Alkin und Benkovics angereist war, legt man in den ersten drei Minuten einen 10:0 Lauf hin und zwingt Coach Beszczynski zu einer frühen Auszeit. Wiederum ist es der Matchwinner aus dem Vorspiel, Patrick Hofbauer, der mit gleich 2 erfolgreichen 3-Punkt-Würfen den Ton für die Gäste angibt. Auch nach der Spielunterbrechung hält man die Intensität in der Verteidigung hoch, erzwingt Ballverluste und kommt im Fast-Break-Spiel zu einfachen Punkten. Zwar schleicht sich der ein- oder andere Fehlpass ein, man behält aber die Oberhand und zieht bis Viertel-Ende davon. Der 16-Punkte-Vorsprung sollte dann auch schon die Vorentscheidung bedeuten.

Im Verlauf des 2. Spielabschnitts gelingt es Schritt-für-Schritt die Führung zu erhöhen, was den Falken eine größere Rotation ermöglicht. Beim Stand von 17:52 zur Halbzeit ist die Devise von Coach Bremböck für die verbleibenden 20 Minuten klar: „Wir wollen jetzt vor allem unsere Spielzüge laufen und an unserem Timing arbeiten.“ Wegen einiger Unsicherheiten bei den Laufwegen gelingt dies aber zu Beginn der zweiten Hälfte nur phasenweise. Währenddessen kämpfen die Hausherren beherzt und lassen ihr Talent aufblitzen, die Titelverteidiger erweisen sich aber als die abgezocktere Mannschaft und bestechen weiterhin mit einer hohen Effizienz aus dem Feld. Neben durchwegs soliden Leistungen von Bremböck (13 Pkt/ 10 Rebs/ 5 Ass), Kapitän Rülling (23/10/8) und Prandstätter (13/6/4) glänzt vor allem ein weiterer Youngster der Falken ganz groß auf. Mit starken Aktionen im Fast-Break und Zielsicherheit jenseits der Dreierlinie (75 Prozent) ist es Armin Mujic, der gleich 17 Punkte erzielt und sein bis jetzt wohl bestes Spiel im Dress der A-Herren abliefert. Zudem beweisen auch Kertakov und Thoma wiederum ihr Potenzial und so trennt die Falken nichts mehr von einem schlussendlich klaren Erfolg in Linz.

 

STATISTIK

Werfer Amstetten:  Rülling 23, Mujic 17, Bremböck & Prandstätter jew. 13, Hofbauer 11, Mosböck 9, Kertakov 8, Thoma 3, Benko  

STIMMEN ZUM SPIEL:

„Zum Frühstück jeden Tag Cevapcici!“ , Armin Mujic über sein Erfolgsrezept. 

„Wir können jetzt nicht zufrieden sein und müssen weiter an den Kleinigkeiten arbeiten“ , so Youngster Moritz Thoma.