Kategorie: H1

B-Herren dominieren Ennser Hühnerstall

H1 / Mit dem (sehnlichst erwarteten) Comeback von Rene Bremböck feierten die Amstettner Altfalken einen überlegenen Auswärtssieg gegen Enns. Schon die im Vorfeld ablaufende Einschüchterungstaktik zeigte ab der ersten Spielminute Wirkung. Trotz der Abwesenheit mehrerer Stammspieler (oder vielleicht gerade deswegen) schien der zweite Sieg im dritten Spiel nie wirklich in Gefahr zu sein.

Im zur Sporthalle umfunktionierten ehemaligen Hühnerstall ging es in Enns von Minute eins an hart zur Sache. Eingeschüchtert durch das rigorose Aufwärmen von Siegfried „The Elbow“ Keusch und dem Kurzentschlossenen Andreas „The Principal“ Kastenhofer wollten die Ennser anscheinend gleich vom Start weg zeigen wer hier der Herr im Haus ist. Dies ging jedoch gewaltig nach hinten los, denn die durchgehend starke Verteidigungsleistung der Altfalken machte es den Hausherren schwer an leichte Punkte zu kommen. Die harte Gangart in der Defense des Gegners bekam immer wieder Clemens „three nineteen“ Sturm zu spüren, zog dadurch aber auch viele Fouls und konnte an die Freiwurflinie. Leider war auch an diesem Tag die Quote von besagter Linie eher als unterdurchschnittlich zu bezeichnen. Wohl das einzige Manko an diesem Tag. Alleine die Präsenz von Rene „You reach, I teach“ Bremböck brachte Sicherheit ins Aufbauspiel des B-Teams. Zahlreiche Steals führten zu einfachen Fastbreak Punkten der Altfalken, was zu einer 7 Punkte Führung kurz vor Ende des zweiten Viertels beitrug. Kollege Watzinger brachte mit einem neuerlichen Buzzerbeater von der Dreipunktlinie seine Mannschaft zur Halbzeitpause schließlich mit 10 Punkten in Front.

In der zweiten Spielhälfte gab es dann für die Ennser nicht mehr allzuviel zu melden. Die Amstettner machten in der Verteidigung alles dicht und ließen sage und schreibe nur 12 Punkte in der gesamten Halbzeit zu! Dadurch wurde es anscheinend auch in der Offensive deutlich einfacher, mit 45 Punkten markierte man die meisten Punkte in zwei Vierteln seit langer Zeit. Hier war es Werner „Cash“ Halbartschlager der mit mehreren Steals die Fastbreak-Offensive der Amstettner einläutete. Auch Sturm werkte kräftig unterm Korb weiter als gäbe es kein Morgen. Zu seinem ersten Saisoneinsatz kam schließlich auch Cem „Nickname ausständig“ Firat, der sich nahtlos in das Spielgeschehen einfügen konnte. Mit einem 85:42 Kantersieg feierten die Altfalken den zweiten Erfolg im dritten Spiel. Go Falcons!

STATISTIK

Scorer Amstetten: Sturm, Watzinger jew. 22, Halbartschlager 16 (!), Kastenhofer 12, Bremböck 9, Stix 4, Firat, Keusch.

Altfalken siegen zu Hause in Rekordzeit

H1 / Mit den Auhof Devils versuchte vergangenen Sonntag der nächste Gegner des Amstettner B-Teams aus Linz die heimischen Kloster-Hallen zu erobern. Schien dies bis zur Halbzeit durchaus noch im Bereich des Möglichen, so fuhren die Altfalken durch eine sehr starke zweite Spielhälfte letztendlich doch noch einen ungefährdeten Heimsieg ein, und das in Rekordzeit.

Amstetten Falcons B – Auhof Devils Linz AG II 67:39 (26:26)

Geschlagene 73 Minuten vergingen vom Anpfiff des Unparteiischen bis zur Schlusssirene der Partie. Grund für die flotte Abwicklung dürfte der (legendenbesetzte) heimische Schreibertisch gewesen sein. Vermutlich wollte sich Matthias „Hob i ma docht“ Dobsicek die Startphase nicht mehr länger ansehen und ließ die Spieluhr „oldschool“ runterlaufen. Denn die ganze erste Spielhälfte konnte man höchstens als mittelmäßig einstufen, und das auf beiden Seiten. Unterirdische Trefferquoten sowohl bei den Linzern, als auch bei den Amstettnern boten dem einzigen angereisten heimischen Fan wenige bis gar keine Highlights. Auch von jenseits der Dreipunktlinie wollte bei keinem Falken der Ball in den Korb fallen und so kam es zum ausgeglichenen Halbzeitstand von 26:26 (ja Halbzeit-, nicht Viertelpause).

Die äußerst beherzte Halbzeitansprache durch Coach Katzengruber und vor allem Assistant-Coach Watzinger („Wir dürfen in der Defense auch durchaus mal ein Foul riskieren“ (Anm.: Kein Originalzitat)) brachten die Altfalken wieder auf Spur. Im dritten Spielabschnitt glänzte vor allem Clemens „Disco“ Sturm mit starkem Zug zum Korb im eins gegen eins. Der wirkliche Game Changer war jedoch die richtig starke Verteidigung des B-Teams (man ließ nur 13 Punkte in Hälfte zwei zu). Diese zog sich über die ganze zweite Spielhälfte. Man ließ in der Zonenverteidigung so gut wie keinen Zug des Gegners zum Korb mehr zu. Schaffte es dennoch ein Linzer bis zum Korb – siehe Halbzeitansprache. Mit nur einer verbleibenden Spielsekunde im dritten Viertel sorgte Stefan „Hit my Knee“ Watzinger mit einem Buzzerbeater übers Brett dafür, dass sich auch offensiv endlich der Knoten bei den Amstettnern löste, auch zur sichtlichen Begeisterung von Altmeister Andreas „The Principal“ Kastenhofer. Das letzte Viertel wurde dann zum offensiven Feuerwerk der B-Herren. Auch der „Shooting-Slump“ der ersten beiden Vierteln war vergessen und so knallte Peham eben mal drei Dreipunkter „en suite“ in den Korb und gab seinem Team eine 15 Punkte Führung. Auch bei Pablo „J & W“ Bartolucci schien nun alles wie geschmiert zu laufen. Zusammen mit Sturm sorgte dieses Trio am Ende für einen klaren 28 Punkte Erfolg der Altfalken. Zudem hatten die Linzer ja auch wenig Zeit diesen Rückstand überhaupt erst zu reduzieren. Go Falcons!

STATISTIK

Scorer Amstetten: Sturm 19, Watzinger 17, Bartolucci P. 14, Peham 12, Kastenhofer, Katzengruber jew. 2, Halbartschlager 1, Firat, Bartolucci N.

Jazz & Wine überschattet erstes B-Team Match

H1 / Im ersten Spiel seit der nun eineinhalb Jahre andauernden Zwangspause trat die Katzengruber-Gang der B-Herren in Linz gegen ein neu gebildetes Team an. Der Rost der spielfreien Zeit war schnell abgeschüttelt und es entwickelte sich ein phasenweise interessantes Spiel. Mit einer ersatzgeschwächten Mannschaft hatte man jedoch am Ende das Nachsehen.

Mile Trockenbau Linz – Amstetten Falcons B 83:61 (38:24)

Es ist eine gefühlte Ewigkeit her, dass das Amstettner B-Team sein letztes Match absolvieren durfte. Umso größer war die Freude wieder „Back in Action“ zu sein. Leider wurde das ganze durch die gekonnte Terminauswahl des gegnerischen Teams aus Linz etwas getrübt, denn einige Amstettner Stammspieler bevorzugten an diesem Abend lieber den Wein- und Musikgenuss der im Titel dieses Berichtes genannten weltberühmten Veranstaltung in einer niederösterreichischen Metropole. So kam es, dass man nur mit 6 Mann in die Großstadt zu den Jungs von Mile Trockenbau Linz anreisen konnte. Zumindest erschien das B-Team überpünktlich – Insider wissen warum. Nun aber zum Spielgeschehen.

Im ersten Viertel ging es gleich sehr physisch zur Sache, die Linzer stürmten zum offensiven Rebound und kamen oft zu zweiten und dritten Chancen. Dies war auch der körperlichen Überlegenheit geschuldet, die sie gekonnt ausnutzten. Stefan „Hit my Knee“ Watzinger war von Anfang an voll bei der Sache und hielt die Amstettner mit einer hohen Trefferquote auf Schlagdistanz (mit 27 Zählern Topscorer seines Teams). Speziell gegen Ende des Spielabschnitts tat man sich gegen die Man-Defense immer schwerer und produzierte mehrere Turnovers, was wiederum zu leichten Punkten der Heimmannschaft führte. Etwas besser funktionierte dann die Zonenverteidigung der Altfalken in Viertel Nummer 2. Martin „Die Axt“ Stix sicherte sich mehrere Defensivrebounds, nachdem das gesamte Team die Angriffe des Gegners mit solider Zonenverteidigung unterbinden konnte. In der Offensive wollte jedoch nichts in den Korb fallen und mit nur 10 Punkten im gesamten Viertel war dies auch das schwächste der Amstettner und man ging mit einem 14 Punkte Rückstand in die Kabine (eigentlich nur zur Spielerbank, die Kabine war doch weit entfernt).

Der starke Beginn des dritten Viertels markierte die stärkste Phase der B-Herren und man konnte den Rückstand kurzfristig wieder unter 10 Punkte drücken. Obwohl der konditionelle Faktor unter den Altfalken diesmal nicht so krass ins Gewicht zu fallen schien und man noch Kräfte für die Verteidigung mobilisieren konnte, überrannten die Linzer die ersatzgeschwächten Amstettner dann aber doch immer häufiger und scorten viele „Easy Points“ aus Schnellangriffen. Auch die Dreierquote der Hausherren war in dieser Phase überdurchschnittlich gut. Es schien dann die Konzentration in der Offensive der Gäste aus Amstetten etwas nachzulassen, was zu mehreren Ballverlusten führte und das Heimteam ging mit 26 Punkten in Front. Davon unbeeindruckt lieferten im letzten Spielabschnitt Watzinger und Clemens „Greyhound“ Sturm nochmals in der Offensive ab. Vor allem Sturm konnte im eins gegen eins nicht gestoppt werden, machte einige Punkte en suite und zog mehrere Fouls beim Zug zum Korb. Letztendlich musste man sich trotzdem mit 22 Punkten geschlagen geben. Dennoch konnte man erkennen wieviel Spaß es den Altfalken machte, endlich wieder auf dem Basketballcourt stehen zu dürfen und für sein Team alles geben zu können. Go Falcons!

STATISTIK

Scorer Amstetten: Watzinger 27, Sturm 14, Peham 10, Katzengruber, Stix jew. 4, Halbartschlager 2.

STIMME ZUM SPIEL

„Oiso phasenweise wors jo jetzt ned sooooo schlecht!“, meinte Sturm in der Kabine (diesmal wirklich in der Kabine).

Jung-Falken sind 3×3 Vize-Landesmeister!

Bei der ersten 3×3 Landesmeisterschaft OÖ in Steyr holten sich alle 3 Falcons Nachwuchs Teams Plätze am Treppchen.

Während die 5vs5 Saison noch ruht ist die 3×3 Saison bereits entschieden und für die Jung-Falken hat sich der intensive Sommer mit Outdoor-Trainings speziell auf die schnelle Sommervariante des Basketballs bereits bezahlt gemacht.

Die U14 (mit Kapitän Julian Krammer und Olt Selimi, Omar Salim, Lucas Rus) mussten sich in 7 Spielen nur im Finale dem 3×3 Team den Favoriten aus Wels geschlagen geben. Auschlaggebend für diesen Erfolg war die intensive Defensivarbeit und hartes Wurftraining. Dank gilt hier den Coaches Moritz Thoma und David Gallmayer.

Die U16 startete gleich mit 2 Teams in den Bewerb. Beide Teams überstanden die Gruppephase mit nur 1 Niederlage und stießen dann aber im Halbfinale unglücklicherweise aufeinander. Dort setzte sich Team Blue (Kapitän Benjamin Mesic mit Lorenz Datzberger, Emin Gazija, Ali Belubekyun) knapp durch und zog somit ins Finale ein. Team White (Kapitän Philip Winterer mit Firas Kasso, Levente Pataki, Jonas Gruber) sicherte sich aber im kleinen Finale souverän den 3ten Platz. Im großen Finale traf Team Blue auf die starken Steyrer Hausherren, kassierten dort viel zu viele 2er Würfe und konnten es so nicht mehr knapp werden lassen. Dennoch kann man mit der Leistung zufrieden sein.

Coach Jasmin Marevac: „Wissen Sie, 3×3 ist die härtere und intensivere Variante. Auf das mussten wir die Jungs erst einstellen – aber die Sommertrainings haben sich bezahlt gemacht. Sie haben viel dazugelernt und können stolz auf sich sein, auch wenn es noch vieles zu Verbessern gilt.“

Ein herzliches Dankeschön an die Dressensponsoren Firma GAP Metallbau und Vicklicky Kälte- und Klimatechnik.

Knappe Niederlage der Altfalken gegen Wels

H1 / Das erste Spiel im unteren Playoff der 2. Landesliga (wo es bekanntlich nochmal um alles geht) mussten die Altfalken zu Hause gegen die neu entstandene Mannschaft Flyers Wels C (unter dem Coaching von Ex-Falken Armin „Cevapo“ Mujic) bestreiten. In einer stets spannenden Partie, in der die Führung mehrmals wechselte, behielten die Gäste am Ende die Oberhand. Trotzdem zog Coach Katzengruber ein positives Fazit.

Amstetten Falcons B – Raiffeisen Flyers Wels C 55:62 (29:30)

Noch kurz vor Spielbeginn zerbrach sich Harald „Bone“ Katzengruber wegen der zahlreichen Meldungen der Einsatzbereitschaft seiner Mannschaft noch den Kopf darüber wer denn quasi den Kürzeren ziehen würde und das Geschehen von der Tribüne aus bestaunen werden müsse. Doch es erschienen „nur“ 12 Spieler und somit konnten die beim lokalen Chinesen erstandenen Stäbchen in der Tasche bleiben. Zu Beginn der Partie war es in Reihen der Amstettner ein alter Bekannter, der seine Mannschaft mit den ersten 6 Zählern und einigen Assists im Spiel hielt. Pablo „Panlo“ Bartolucci lief hier zu alter Hochform auf. In der Verteidigung musste man sich nach der mehrwöchigen Spielpause auch erst wieder akklimatisieren und konnte einige einfache Körbe der Welser nicht verhindern. Anders verlief das Ganze im zweiten Viertel, wo auch einige im Training hart erarbeitete Spielzüge Früchte trugen und die Amstettner Bank entzücken ließen. Gegen Ende des Spielabschnitts konnte Thorsten „Streaky“ Peham sein Team mit einem erfolgreichen Dreipunktspiel (ja, nicht Dreipunkter) sogar in Front bringen. Im Gegenzug kassierte man nur noch einen Korb und war zur Halbzeit mit einem Punkt in Rückstand.

Nach der Halbzeitpause zündete Manuel „Best-Seller“ Griessenberger plötzlich den Turbo. 9 Punkte streute er allein in diesem Viertel ein, was die Falken auch bitter benötigten, denn bei allen anderen Kollegen schien ein wenig die Luft raus zu sein. Die Führung wechselte in dieser Phase mehrere Male und die Partie war an Spannung kaum noch zu überbieten. In dieser Tonart verlief auch das Schlussviertel. Zumindest bis 2 Minuten vor Schluss, wo es noch 55:55 stand. Danach fehlte den Altfalken sichtlich die Routine in der Offense und einige schlechte Entscheidungen führten zu einfachen Punkten der Welser Gäste und bescherte diesen ihren ersten Sieg. Coach Katzengruber war dennoch guter Dinge, denn die Mühe im Training hatte sich durchaus bezahlt gemacht und brachte über weite Strecken der Partie die gewünschte Sicherheit im Offensivspiel des B-Teams. So darf man auf eine stetige Steigerung in den nächsten Partien hoffen. Go Falcons!

 

STATISTIK

Scorer Amstetten: Bartolucci P. 14, Griessenberger 13, Dobsicek 9, Kastenhofer 8, Peham 7, Halbartschlager 3, Watzinger 1, Gazija, Stix, Firat, Bartolicci N., Keusch.

STIMME ZUM SPIEL

„Trotz der Niederlage bin ich stolz auf mein Team. Wir haben viele Dinge vom Training direkt im Spiel umsetzen können!“, so Katzengruber motiviert nach der Partie.

 

Comeback-Sieg der Altfalken gegen Linz

H1 / Spannender als gedacht verlief die letzte Heimpartie der Vorrunde für die B-Mannschaft der Falcons. Hatte man die Old Devils aus Linz in den letzten Aufeinandertreffen stets gut im Griff, so mussten sich die Altfalken diesmal gewaltig strecken, um ein 18 Punkte Defizit letztendlich doch noch in einen Sieg zu verwandeln. Eine starke Defenseleistung in der zweiten Halbzeit und ein entfesselt spielender Rene Bremböck brachten die Wende in der Partie.

Amstetten Falcons B – BBC Old Devils Linz AG 57:49 (18:34)

„Grottenschlecht!!“. So fasste Coach Harald „Bone“ Katzengruber die ersten 20 Spielminuten des Matches zur Halbzeit zusammen. Treffender konnte man es wohl auch kaum beschreiben, denn von Beginn an fanden die Altfalken nicht ins Spiel. Offensiv lief nichts zusammen, außer der ein oder andere Korberfolg bei unzähligen Versuchen. Ebenso von der Freiwurflinie konnten die Amstettner in der ersten Hälfte nicht überzeugen. Einziger Lichtblick war die halbwegs annehmbare Verteidigung im ersten Viertel, die nur 12 Zähler der Gegner zuließ. Doch auch dieser Silberstreifen am Horizont verschwand im zweiten Spielabschnitt komplett und es schien so als ob sich die Altfalken schon früh in der Partie ihr eigenes Grab schaufeln würden. Gegen Ende der ersten Spielhälfte war man mit satten 18 Punkten in Rückstand und die Linzer wirkten bereits siegessicher.

Nach ermunternden Worten seitens des Amstettner Coaches ging es in die zweite Spielhälfte, wo allen Spielern der Falken plötzlich der Knopf aufzugehen schien. Vor allem defensiv hatten die Gäste auf einmal nicht mehr viel zu melden, lediglich 11 Punkte ließen die Hausherren im dritten Viertel zu. Offensiv blies Peham mit 3 Dreipunktern zur Aufholjagd und verkürzte den Rückstand auf 8 Punkte. Danach kam der große Auftritt von Rene „Trashtalk“ Bremböck,  der 22 seiner insgesamt 24 Zähler in der zweiten Halbzeit verbuchen konnte. Zu Beginn des letzten Viertels wirkten die Gäste aus Linz etwas erschöpft und waren ein ums andere Mal einen Schritt zu langsam, was Bremböck beinhart ausnutzte und den Zug zum Korb suchte. Dies konnten die Old Devils meist nur mit einem Foul stoppen. Dank der wiedergekehrten Treffsicherheit aus dem Feld und auch von der Freiwurflinie schafften es somit die Altfalken die Partie zu drehen und einen 57:49 Erfolg einzufahren. Das gesamte Team ließ in der Verteidigung über die ganze zweite Spielhälfte nichts anbrennen. In der Offensive fanden die Linzer einfach kein Mittel um Rene Bremböck zu stoppen. Diese beiden Faktoren waren ausschlaggebend für den verdienten Comeback-Sieg der Amstettner. Go Falcons!

STATISTIK

Scorer Amstetten: Bremböck 24, Peham 12, Halbartschlager, Krejci 6, Dobsicek 3, Gazija, Stix, Watzinger jew. 2, Gruber, Firat, Keusch, Katzengruber.

 

2 Krimis in einer Woche für Altfalken

H1 / Ein Heim- und ein Auswärtsmatch hatten die B-Herren vor der Weihnachtspause noch zu bestreiten. Gegen die beiden letzten Teams der Tabelle erhoffte man sich 2 einfache Siege, doch die Altfalken mussten sich in beiden Partien mehr ins Zeug legen als gedacht und konnten letztendlich auch nur eine Partie gewinnen.

Amstetten Falcons B – BBC Schartner Bombe Vöcklabruck 74:70 OT (38:27; 65:65)

Mit einer explosiven Anfangsphase starteten die B-Herren in ihr vorletztes Heimspiel des Grunddurchganges. Pablo „Esco“ Bartolucci verteilte die Kugel nach belieben und verbuchte mehrere Assists. Ob im Spiel der Center unter dem Korb oder von der Dreipunktlinie, alles schien an diesem Tag glatt zu laufen. In derselben Gangart ging es in Viertel Nummer 2 weiter, wo vor allem die Distanzschützen ihr Können unter Beweis stellten (Peham mit 3 Dreipunktern en suite). Dies führte zu einer 11 Punkte Führung zur Halbzeit. Nach der Erfrischungspause stellten die Gäste aus Vöcklabruck ihre Verteidigung um, wobei Bartolucci und Peham mit einer Man-Defense in Schach gehalten wurden und die restlichen 3 Spieler die Zone bewachten. Eine seltsame Verteidigungsmethode, die jedoch für die Mannen vom Attersee aufzugehen schien. Denn plötzlich lief beinahe nichts mehr rund im Angriffsspiel der Amstettner. Lediglich 8 Punkte konnte man hier im gesamten Viertel verbuchen. Nur selten konnte man das Foul ziehen, um Freiwürfe zu ergattern, die mit einer schlechten Quote leider auch nicht immer ihr Ziel fanden. Mit nur einem Punkt Vorsprung ging es ins Schlussviertel. Hier gab es einen regelrechten Schlagabtausch beider Teams bis zur letzten Sekunde, wobei die Führung mehrmals wechselte. Mit wenigen Sekunden auf der Spieluhr und 2 Punkten Rückstand für Amstetten wurde Bartolucci gefoult und durfte an die Freiwurflinie. Eiskalt wie eine Hundeschnauze verwandelte er beide Würfe und führte sein Team damit in die Verlängerung. Hier fanden die Amstettner wieder zu alter Stärke, vor allem Matthias „Hobimadocht“ Dobsicek und Bartolucci führten ihr Team beim Scoring an. Mit einem Traumpass von Bartolucci auf Peham, der den Korbleger sicher verwandeln konnte, besiegelten die Altfalken ihren nächsten Heimsieg und kamen quasi nochmal mit einem blauen Auge davon.

STATISTIK

Scorer Amstetten: Bartolucci Pa. 21, Dobsicek 20, Peham 14, Gazija 11, Halbartschlager 8, Bartolucci No., Firat.

 

H1 / Die ersatzgeschwächten Altfalken befürchteten schon während der Anreise, dass die Partie gegen Linz eine schwierige Angelegenheit werden würde. Und sie sollten leider auch recht behalten. Sogar Hall of Famer Markus „Stiffmaster“ Stiflbauer wagte sich auf das Parkett um seine Mannschaft vor der drohenden Niederlage zu bewahren. Doch alle Bemühungen waren umsonst.

BBC Auhof Devils Linz AG II – Amstetten Falcons B 76:67 (35:26)

Die ersten 15 Minuten der Partie sollte das Amstettner B-Team so schnell wie möglich aus ihrem Gedächtnis streichen, denn hier ging so gut wie gar nichts zusammen. Weder in der Offensive konnte man freie Würfe kreieren, noch konnte man defensiv auch nur ansatzweise dagegenhalten. Doch mit dem Eintreffen von Oleksandr „Klitschko“ Sytnyk sah die ganze Sache schon deutlich besser aus, denn er und Kollege Dobsicek zeichneten für 17 der 19 Amstettner Zähler im zweiten Viertel verantwortlich und sorgten damit dafür, dass man „nur“ mit 9 Punkten zur Halbzeit in Rückstand war. Im dritten Viertel stieg die Trefferquote von der Distanz für die Amstettner deutlich an, Peham mit 3 Dreipunktern in Serie. Leider lief es defensiv noch immer nicht rund und die Linzer Devils konnten trotzdem ihren Vorsprung auf 15 Punkte ausbauen. Durch eine sensationelle Erfolgsquote jenseits der Dreipunktlinie machten die Altfalken gegen Ende die Partie noch einmal so richtig spannend. Insgesamt 5 erfolgreiche Dreier (einer davon spektakulär von Halbartschlager übers Brett (ohne Ansage)) sorgten dafür, dass die Zuschauer nochmal ins Schwitzen kamen, denn es wäre erst der zweite Sieg ihrer Mannschaft in der laufenden Saison. Peham brachte mit einem Dreipunkter seine Mannschaft bis auf 2 Zähler heran. Dies sollten jedoch auch die letzten Punkte der Partie für die Altfalken bleiben, denn offensiv hatte man mit 2 Wurfversuchen, die in and out gingen leider nicht das nötige Glück und defensiv nicht mehr die nötige Kraft um die Partie doch noch umdrehen zu können. So musste sich das Amstettner B-Team am Ende doch geschlagen geben. Etwas verbittert fuhr man in das lokale Steakhaus, was die Stimmung zumindest wieder etwas steigen ließ. Go Falcons!

STATISTIK

Scorer Amstetten: Sytnyk 22, Peham 18, Dobsicek 13, Katzengruber 7, Halbartschlager 3, Keusch, Stiflbauer jew. 2, Stix.

B-Team gegen Ennser Treffsicherheit chancenlos

H1 / Auswärts gegen den Tabellenführer anzutreten zählt von Haus aus zu den schwierigeren Aufgaben. Doch die sehr hohe Trefferquote der Ennser (vor allem von der Dreipunktlinie) machte es den (erneut) ersatzgeschwächten Altfalken nochmals ein Stückchen schwerer. Die Hausherren dominierten quasi von der ersten Minute an das Spiel und ließen den Gästen aus Amstetten keine Chance. Lediglich einige persönliche Highlights ließen die Falken nicht ganz verzweifeln.

UBBC Lions Enns – Amstetten Falcons B 102:52 (53:20)

Mit wenig Aussicht auf Erfolg versuchte Coach Harald „Bone“ Katzengruber dennoch seine Truppe für das Match zu motivieren: „Jungs die sind zwar zu elft, aber trotzdem können immer nur 5 Mann am Feld stehen!!“. Wahrscheinlich ein eher schwacher Trost, denn egal wer für Enns am Parkett stand, es kam nie wirklich ein Bruch ins Spiel des Tabellenführers. Von der ersten Minute an versenkten die Lions munter einen Dreipunkter nach dem anderen (ganze 5 Stück im ersten Viertel). In der Verteidigung hielten sie die Passwege eng, was zu mehreren Ballverlusten der Altfalken und einfachen Fastbreakpunkten der Ennser führte. Auch im Spiel direkt unterm Korb hatte man nicht viel zu melden, viel zu selten konnten sich die Centerspieler des B-Teams durchsetzen und so konnte man gar nur 9 Punkte im ersten Viertel verbuchen. In Abschnitt Nummer 2 lief die Sache nicht wirklich besser. Ein besonderes Schmankerl war jedoch die plötzliche Energieexplosion von Werner „Wörns“ Halbartschlager, der mit 7 Punkten in den letzten beiden Minuten für einen kleinen Ruck in seiner Mannschaft sorgte. Bereits 20:52 zur Halbzeit für die Hausherren.

Nicht mehr ganz so ernst dürften es die Gegner im drittel Viertel genommen haben, war ja bereits mehr als eine Vorentscheidung gefallen. Zumindest defensiv ließen die Ennser Löwen den Amstettnern etwas mehr Spielraum und drückten nicht mehr ganz so viel aufs Tempo, was zum einen oder anderen kurzen und berühmten „Ausraster“ des Ennser Coaches führte. Dennoch ließen die Hausherren in Sachen Trefferquote weiterhin nichts anbrennen und versenkten abermals 5 Dreipunkter im Spielabschnitt. In ähnlicher Manier gestaltete sich das Schlussviertel, in dem die Altfalken mehr oder weniger nur noch hofften, dass die Schlusssirene ertönt. Wenigstens konnte Peham mit 2 Dreipunktern in Folge vom Ennser Hallenlogo die Zuseher kurz zum Staunen bringen. Mit 102:52 fing man sich die erste +100 Niederlage der Saison ein. Noch begeistert von der Strafbeglaubigung im letzten Heimspiel versuchte Coach Katzengruber auch heute sein Glück, doch beim Versuch Fahrudin Ibrahimovic nachträglich als zwölften Spieler der Ennser einzutragen wurde er umgehend von den Schiris ertappt und bitterböse ermahnt. Die verbleibenden 3 Partien in der Vorrunde sollten den Altfalken dann mehr in die Karten spielen, denn man tritt hier gegen Teams an, die allesamt in der Tabelle hinter den Amstettnern liegen. Go Falcons!

STATISTIK

Scorer Amstetten: Peham 15, Halbartschlager 14, Katzengruber 10, Dobsicek 9, Gazija 4, Firat, Keusch.

Altfalken gegen Vikings eine Lachnummer??

H1 / Vor mehreren Wochen mussten die B-Herren im Hinspiel mit nur 5 Mann eine bittere Niederlage gegen die Vikings aus Kammer hinnehmen. Mit voll besetztem Kader in Amstettner Reihen hatten die Gäste aus Oberösterreich diesmal kein leichtes Spiel, vor allem Dank einer starken ersten Halbzeit der Hausherren. Etwas zu lachen hatte an diesem Tag dennoch nur der gut gelaunte Schreibertisch, denn die Altfalken schafften es leider nicht ihre hervorragende Leistung der ersten Hälfte über die gesamte Distanz zu halten und mussten sich erneut geschlagen geben. Oder sollte es doch noch anders kommen……

Amstetten Falcons B – SK Swoboda Vikings B 60:73 (37:32)

Schon lange konnte man keinen so furiosen Start der Altfalken mehr bestaunen wie an diesem Abend, denn mit einer gefühlten Trefferquote jenseits der 99% versenkte die Truppe rund um Urlaubsvertretungscoach Matthias „Hobimadocht“ Dobsicek beinahe jeden Wurf. Die Gäste konnten bis zur fünften Spielminute so gut wie nicht mithalten, verloren mit 2 erfolgreichen Dreipunktern aber nicht ganz den Anschluss. In Reihen der Amstettner war es Oleksandr „Klitschko“ Sytnyk der mit Zug zum Korb und auch von der Distanz fast jeden seiner Würfe verwandeln konnte. Aber war die ganze Plagerei umsonst?? In Spielabschnitt Nummer 2 wendete sich das Blatt schon ein wenig und die Vikings fanden sich in der Defense deutlich besser zurecht. Lediglich 11 Punkte konnte das Amstettner B-Team hier verbuchen. Im Gegenzug spielten die Oberösterreicher recht routiniert ihr Spiel unter dem Korb, wo sie an diesem Abend einen deutlichen körperlichen Vorteil hatten, obwohl sich Kollege Dobsicek mit allem was er hatte dagegenstemmte. Mit 18:11 gewannen die Gäste diesen Spielabschnitt und knabberten einen gewaltigen Teil des Vosrprungs der Amstettner ab. Doch war es das alles wirklich wert?

Nach der Halbzeit kam dann der große Einbruch im Spiel der Altfalken, wohl auch dem körperlich härterem Auftreten der Gäste geschuldet. Mit deutlich härterem körperbetontem Spiel gingen diese nämlich zur Sache, was den Amstettnern wie schon so oft nicht in die Karten spielte. Einzig Martin „Die Axt“ Stix konnte hier mit seinen 2+ Metern (= Körpergröße) ab und zu für ausgeglichene Verhältnisse sorgen. Die Kammeraner Kameraden lebten im dritten Viertel quasi an der Freiwurflinie, wo sie eine beeindruckende Quote zeigten. Mit ganzen 19 Zählern Unterschied entschied der Gegner dieses Viertel für sich, also bereits eine kleine Vorentscheidung. Aber war da nicht noch etwas…. Mit einem Mini-Run zu Beginn des letzten Viertels keimte in Reihen der Amstettner nochmal kurz Hoffnung auf. Doch die Gäste schafften es wieder sofort einen Gang hinaufzuschalten und die Altfalken mit ihrem körperlich betontem Spiel in Schach zu halten. Noch dazu kam eine eher durchwachsene Freiwurfquote der Hausherren, was einer weiteren Aufholjagd einen Strich durch die Rechnung machte. So verlor man am Ende mit 60:73 und verpasste damit eine gute Chance die Vikings aus Kammer endlich einmal besiegen zu können. Aber nicht so schnell!! Denn die Gäste überraschten die Amstettner nachträglich mit einem verfrühten Weihnachtsgeschenk! Anscheinend dürfte es in Reihen der Vikings zu leichten Verwirrungen gekommen sein. Ein Mitglied ihres Teams hatte nämlich an diesem Abend gar keine Spielberechtigung. So wurde das Match nachträglich quasi am grünen Tisch entschieden und strafbeglaubigt. Damit gewannen die Altfalken am Ende doch noch etwas (sehr) glücklich mit 20:0. Ein Ergebnis, das man spielerisch wohl eher schwierig erreichen hätte können. Go Falcons!

STATISTIK

Scorer Amstetten: Sytnyk 18, Bremböck 16, Bartolucci 10, Peham 5, Griessenberger 4, Stix 3, Dobsicek, Gazija jew. 2, Krejci, Firat, Halbartschlager.

Gmunden wieder nicht zu knacken

H1 / In der Kabine war die Stimmung unter den Altfalken noch ausgezeichnet, rechnete man sich zu Hause gegen Gmunden doch gute Chancen auf einen Sieg aus. Diese verflog jedoch relativ rasch, denn abermals hatte man gegen die routiniert und körperlich sehr hart spielenden Gäste aus Oberösterreich keine Chance.

Amstetten Falcons B – Gmunden Swans C 47:70 (25:40)

Noch etwas verschlafen wirkten die B-Herren zum Start des Spiels, denn in der Offensive wollte kein Spielzug so recht klappen, was teilweise auch der harten Verteidigung der Gmundner geschuldet war. Zu zaghaft und ohne die benötigte körperliche Gegenwehr ging man hier ans Werk. In der Verteidigung waren die Altfalken ebenfalls nicht standhaft genug und kassierten noch dazu ein ums andere Mal das Foul. Dies  bescherte dem Gegner zahlreiche Freiwürfe und führte bereits nach dem ersten Spielabschnitt zu einem 14 Punkte Rückstand der Amstettner. Deutlich besser für die Hausherren lief die Angelegenheit in Viertel Nummer 2, welches recht ausgeglichen verlief. Rene „Trashtalk“ Bremböck war hier einer der wenigen Energielieferanten für seine Mannschaft und verbuchte 12 seiner insgesamt 22 Punkte in der ersten Spielhälfte. Doch leider kam von seinen Teamkollegen an diesem Tag zu wenig Unterstützung um die Swans aus Gmunden in Bedrängnis zu bringen. In der Defense hatte man sich hingegen etwas fangen können und ließ „nur“ 16 Zähler im gesamten Viertel zu. Minus 15 Punkte zur Halbzeit.

Nachdem der brandneue Wurst-O-Mat bis zum Rand von Siegfried „Metalhead“ Keusch befüllt wurde konnte auch sogleich die zweite Hälfte der Partie angepfiffen werden. Hier starteten die Altfalken mit einem kleinen Run und konnten den Rückstand bis auf 9 Punkte verkürzen. Doch auch hier schalteten die Swans wieder in gewohnter Manier einen körperlichen Gang nach oben und stoppten die Angriffe der Amstettner ein ums andere Mal. Die Freiwurfquote der Hausherren war an diesem Tag ebenfalls nicht berauschend und machte einer weiteren Aufholjagd einen Strich durch die Rechnung. Im letzten Spielviertel konnte das B-Team mit nur 8 Punkten nichts mehr entgegensetzen. Im Gegenzug versenkten die Gmundner sicher ihre freien Jump Shots und ließen in der Defense nichts mehr anbrennen. Zu seinem ersten Einsatz kam zum Schluss noch Cem Firat, der souverän einige Minuten für die Amstettner bestreiten konnte. Die Altfalken haben also noch immer kein Rezept gefunden, um diese Gmundner Mannschaft in Schach zu halten und müssen auf eine Revanche im nächsten Jahr hoffen.

STATISTIK

Scorer Amstetten: Bremböck 22, Peham, Sytnyk jew. 9, Griessenberger 7, Halbartschlager, Kastenhofer, Keusch, Firat.