Kategorie: H1

B-Herren gegen Kammer chancenlos

H1 / Im letzten Auswärtsspiel der Vorrunde kam es für die Altfalken zu einem Deja Vu aus der Vorsaison, denn mit mehreren kranken und verletzten Spielern konnten die Amstettner nur 6 Mann stellen. Die Hausherren traten im Gegenzug mit der vollen Besetzung von 12 Spielern an, die Vorzeichen standen also von Beginn an schlecht. Dies nutzte das Heimteam auch gnadenlos aus und ließ den B-Herren vom Start weg keine Chance.

SK Swoboda VIKINGS – Amstetten Falcons B 82:41 (44:19)

Gleich zu Beginn der Partie machten die Vikings mächtig Druck, verteidigten hart mit einer Mann gegen Mann Verteidigung und pressten immer wieder über das gesamte Spielfeld. Dadurch nahmen die Altfalken immer wieder überhastete Würfe oder verloren den Ball beim Dribbling in der Zone. Selbst der Pass zum nächsten Mitspieler fiel an diesem Tag schwer, da die Gastgeber auch die Passwege geschickt zumachten und damit für Ballverluste auf Seiten der Amstettner sorgten. Einzig Stefan „The Fist“ Watzinger konnte im ersten Abschnitt scoren und so lag man bereits mit 28:7 in Rückstand. Etwas besser lief das Ganze dann in Viertel Nummer 2. Das B-Team rund um Trainer Katzengruber stellte immer öfter Blockaden, was zu freieren Würfen und einer höheren Trefferquote aus dem Feld führte. Ausserdem konnte man geschickt einige Fouls ziehen – durch die leider erneut schwache Trefferquote von der Freiwurflinie konnten die Altfalken dies jedoch nicht zu ihrem Vorteil nutzen. Durch den Spielermangel war außerdem kein richtiges Coaching möglich, da selbst Harald „Bones“ Katzengruber die gesamte Partie durchspielen musste. 44:19 zur Halbzeit.

In der zweiten Hälfte erhöhten die Kammeraner dann nochmals die Schlagzahl, gingen in der Offensive aggressiv zum Rebound und kamen dadurch immer wieder zu einfachen 2nd Chance Points. Ein paar erfolgreiche Dreipunkter auf Seiten der Amstettner waren zu wenig um hier auch nur im Ansatz dagegenhalten zu können. Außerdem ließ mit nur einem Wechselspieler logischerweise auch bereits die Kraft etwas nach. Auch im letzten Spielviertel war für die Altfalken nichts mehr zu holen. Das kraft- und saftlos wirkende B-Team hatte Mühe selbst die einfachsten Korbleger zu verwandeln, dazu noch einige Airballs vom Dreier, was dazu führte, dass man kein einziges Viertel für sich entscheiden konnte. So trat man schnellstmöglich die Heimreise an, um sich nochmal voll und ganz auf die nächste Heimpartie kommenden Sonntag gegen Gmunden zu konzentrieren.

STATISTIK

Werfer Amstetten: Watzinger 18, Dobsicek 9, Katzengruber 8, Halbartschlager, Keusch jew. 3, Stix.

STIMME ZUM SPIEL

„Da Burger nachher beim Chivas war mit Abstand das beste an diesem Abend!“, so Coach Katzengruber frustriert.

Altfalken ringen Tabellenführer nieder

H1 / In einem an Spannung kaum zu überbietenden Match schaffte es das Amstettner B-Team dem noch ungeschlagenen Tabellenführer aus Wels die erste Saisonniederlage zuzufügen. Bis zur letzten Sekunde konnte sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen. Wiederum war es die starke Verteidigungsleistung der Altfalken, sowie ein erneut in Topform aufspielender Clemens „Disco“ Sturm, der den hauchdünnen Sieg mit nur einem Punkt sicherte.

Amstetten Falcons B – FCN Knödelwirt Baskets Wels 68:67 (34:43)

Schon in der Kabine war die gesamte Mannschaft rund um Trainer Katzengruber top motiviert, denn diesmal waren die noch ungeschlagenen Tabellenführer aus Wels zu Gast. Bereits im Hinspiel konnte man zeitweise auf Augenhöhe mitspielen, musste sich dann aber doch eher deutlich geschlagen geben, zumal auch einige Leistungsträger verhindert waren. Diesmal standen die Vorzeichen anders, einzig Stefan „The Fist“ Watzinger war noch angeschlagen, half seinem Team jedoch lautstark von den Zuschauerrängen, die diesmal äußerst gut gefüllt waren, die Halle der Schulschwestern platzte quasi fast aus allen Nähten.

Dass die Amstettner an diesem Tag unbedingt den Sieg holen wollten merkte man von der ersten Sekunde an, denn die gesamte Mannschaft gab zu jeder Sekunde des Spiels ihr Bestes. Wiederum war es die gut aufgestellte Zonenverteidigung der Amstettner, die die Altfalken lange Zeit über Wasser hielt. Offensiv zeigte an diesem Tag ein ums andere Mal Clemens Sturm ein feines Händchen und steuerte gleich im ersten Viertel 8 seiner insgesamt 25 Punkte bei. Mitte des ersten Spielabschnitts kam Pablo „Esco“ Bartolucci von der Bank und brachte sogleich argentinisches Feuer in die Partie.  Dagegen hatten die Welser kein Rezept, denn auch Bartolucci konnte im ersten Abschnitt bereits 8 Punkte verbuchen. Die routinierten Gäste konnten offensiv dennoch gut mithalten, sicherten sich einige Offensivrebounds und zweite Chancen. Die Partie zu diesem Zeitpunkt sehr ausgeglichen. Mit einem Zähler Rückstand ging es in Viertel Nummer 2. Dies war mit Abstand das schlechteste der Hausherren. Vor allem beim Sichern des defensiven Rebounds hatte man große Schwierigkeiten, die Centerspieler der Welser holten ein ums andere Mal den Offensivrebound und verwandelten danach einfache Würfe unterm Korb. Ein Dreipunkter der Knödelwirte in letzter Sekunde sorgte für einen 9 Punkte Rückstand der Altfalken zur Halbzeit.

Durch die Ansprache von Harald „The Bone“ Katzengruber in der Halbzeitpause wachgerüttelt, fingen sich die Amstettner im dritten Viertel etwas und fanden wieder besser in die Partie. Jetzt hatte man auch den Defensivrebound besser im Griff und konnte damit zweite Chancen der Welser verhindern. Beim Offensivspiel wurden alle Spieler der Altfalken gut eingebunden, ob von außen oder auch direkt unterm Korb, die Amstettner fanden eine gute Mischung und so konnte man den Rückstand vor dem Schlussviertel auf 6 Punkte verkürzen. Das Glück des Tüchtigen stand an diesem Tag anscheinend auf Seiten des B-Teams, denn nach einigen fragwürden Foulpfiffen der Unparteiischen konnten die Welser nur einen geringen Prozentsatz ihrer Freiwürfe verwandeln. „Ball don´t lie!!!“ schallte es von der „Tribüne“. Deshalb verkürzten die Altfalken auch mitte des Viertels den Rückstand auf einen Punkt. In den letzten beiden Spielminuten war wieder „Discotime“ angesagt, denn hier spielte Sturm noch einmal groß auf, verwandelte 3 Körbe en suite für sein Team und brachte die Amstettner damit mit einem Zähler in Front. Die Zuschauer bekamen also einen Krimi vom Feinsten  zu sehen und bereuten ihren (Gratis)Eintritt an diesem Tag nicht. Auch nach einer Abmahnung des Schiedsrichters in Richtung der Fans ließen sich diese nicht in ihrem Enthusiasmus bremsen. Aber zurück zum Spiel. In der letzten Spielminute begingen die Gäste aus Wels , die mit einem Punkt in Rückstand waren, ein taktisches Foul und schickten somit Bartolucci nochmals an die Freiwurflinie. Die Nerven lagen blank und er konnte leider nur einen der beiden Freiwürfe verwandeln. Plus 2 also für die Hausherren und nur mehr wenige Sekunden zu spielen. Die Amstettner gaben in der Verteidigung nochmal alles, um einen Korberfolg der Gäste zu verhindern. Nach einem Offensivrebound der Welser und mit noch 3 Sekunden zu spielen, ertönte abermals der Pfiff des Unparteiischen und schickte die Nummer 1 (Lehner) an die Linie. Der erste Freiwurf saß, doch beim zweiten Versuch zeigte auch er Nerven und versemmelte den Wurf. Bartolucci war zum Rebound zur Stelle und spielte die 3 noch verbelibenden Sekunden herunter. Somit sind die Altfalken das erste Team, das die Welser (mit dem Minimalvorprung von nur einem Punkt) besiegen konnte. Ein schöneres Weihnachtsgeschenk hätte sich das B-Team wohl kaum machen können. Go Falcons!

STATISTIK

Werfer Amstetten: Sturm 25, Bartolucci 14, Dobsicek 10, Bremböck 7, Peham 6, Halbartschlager 4, Stix 2, Gruber, Katzengruber, Keusch, Krejci.

 

Start-Ziel Sieg in Vöcklabruck

H1 / Für das Amstettner B-Team stand in Vöcklabruck die nächste Auswärtspartie am Plan. Trotz des Ausfalls einiger wichtiger Stammspieler konnten die Altfalken aber einen ungefährdeten Sieg nach Hause spielen. Die starke Zonenverteidigung, die Treffsicherheit von außen und gute Fastbreaks waren an diesem Tag ausschlaggebend.

BBC Schartner Bombe Vöcklabruck – Amstetten Falcons B 58:81 (20:50)

Vor dem Spiel konnte man mit keiner heißen Partie rechnen, denn die Gastgeber hatten entweder ihre Stromrechnung noch nicht beglichen, oder aber dem Hallenwart zu wenig Bier spendiert,  es hatte beim Betreten der Halle nämlich gefühlte 7,3 Grad. Also wurde kurzerhand mit Pullover und Haube (Haselmayer + Schal und Handschuhe) aufgewärmt. Diese Taktik schien bereits zu Beginn des Spiels Früchte zu tragen. Die Gäste aus Amstetten starteten fulminant und ließen vor allem in der Zonenverteidigung nur wenig Spielraum für Vöcklabruck, die erst in Minute fünf ihre ersten Punkte verbuchen konnten. Im Gegenzug lief die Offense der Amstettner deutlich runder, ob direkt unter dem Korb oder beim Wurf von der Distanz, die Falken fanden eine gute Balance. Auch Thorsten „Streaky“ Peham fand zu gewohnter Treffsicherheit zurück und konnte in der ersten Halbzeit drei Dreipunkter erfolgreich versenken. Auch Florian „Warmmeup“ Haselmayer hatte einen guten Tag erwischt, im zweiten Viertel endlich zur Gänze aufgewärmt, mutierte er sogar noch zum Topscorer der Altfalken. Hier erhöhte dann auch die gesamte Mannschaft nochmals das Tempo und punktete durch zahlreiche Fastbreaks. Ein ums andere Mal führte die gute Verteidigung zu einfachen Zählern auf der anderen Seite. Bereits 30 Punkte Führung zur Halbzeit.

Bereits vom Sieg überzeugt und wohl auch schon mit den Gedanken beim rituellen BaM (=Beer after Match) schlichen sich in der zweiten Spielhälfte einige Fehler beim B-Team ein. Zu unkonzentriert schienen zeitweise die Mannen rund um Trainer Katzengruber, der in den Auszeiten Mühe hatte, motivierende Worte für sein Team zu finden. Da dies nicht wirklich zu fruchten schien, wechselte er sich kurzerhand selbst in die Partie ein, um für die nötige Stabilität im Spiel zu sorgen. Mit Erfolg, denn man konnte den Vorsprung zur Halbzeit mit Ende des dritten Viertels in etwa wieder herstellen. Im Schlussviertel plätscherte die Partie nur mehr so dahin, keine nennenswerten Highlights auf beiden Seiten, da das Match auch schon frühzeitig zugunsten der Altfalken entschieden war. Mit einer Spielbilanz von 7:4 (7 = Siege!!) geht man nun diesen Samstag in die mit Spannung erwartete Heimpartie gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer aus Wels. Go (B -) Falcons!!

STATISTIK

Werfer Amstetten: Haselmayer 19, Peham, Sturm jew. 16, Halbartschlager 12, Hias 8, Katzengruber 6, Stix 4, Gruber „gefühlte 20“.

STIMME ZUM SPIEL

„Bitte wüvü afoche hob i heid danebenglegt!!? Wüvü?! Sogts mas!!!“, haderte Gruber nach der Partie.

Zittersieg der B-Herren in Enns

H1 / Im Gegensatz zum letzten Heimspiel, wo die Altfalken von Beginn an dominierten, tat sich das Amstettner B-Team auswärts gegen das Tabellenschlusslicht Enns deutlich schwerer als erwartet. Mit viel Routine und der nötigen Gelassenheit konnte man aber doch noch einen Sieg einfahren.

UBBC Lions Enns – Amstetten Falcons B 58:67 (34:39)

Ohne den noch vom letzten Spieleinsatz angeschlagenen Coach Harald Katzengruber reisten die Altfalken nach Enns, wo man gegen den Letzten in der Tabelle nichts anderes als einen Sieg erwarten durfte. Doch die Partie gestaltete sich von Beginn an alles andere als einfach. Das fehlende Wurfglück, sowie Schwächen an der Freiwurflinie machten den Falken das Leben schwer. Einzig Matthias „Hobimadocht“ Dobsicek hielt sein Team mit mehreren erfolgreichen Post Moves im Spiel. In der Verteidigung ging man äußerst diszipliniert zu Werke (nur 8 Fouls der Amstettner im gesamten Spiel) und zwang den Gegner immer wieder zu schwierigen Würfen. Zum Ende des Viertels erwachte dann auch Stefan „The Fist“ Watzinger und steuerte 5 wichtige Punkte bei. Mit einem Punkt Vorsprung ging es in den zweiten Spielabschnitt. Hier lief es offensiv schon deutlich runder als noch zum Start des Matches. Ballkünstler Pablo „Esco“ Bartolucci zeigte hier sein Können und sorgte mit 8 Punkten und mehreren Ballgewinnen für eine 5 Punkte Führung zur Halbzeit.

Im dritten Viertel gab es auf beiden Seiten keine wirklichen Highlights. Beide Teams scorten 23 Punkte, somit ging es auch mit 5 Punkten Führung für die Altfalken in das letzte Spielviertel. Gleich zu Beginn des Schlussviertels konnten die Ennser 2 Dreipunkter verwandeln und gingen plötzlich mit einem Punkt in Führung. Nach einer kurzen „Unruhephase“ im Team konnte jedoch Kapitän Watzinger seine Mannschaft wieder beruhigen. Mit der nötigen Konzentration spielte man sich wieder einen 6 Punkte Vorsprung heraus. Drei Minuten vor Spielende konnte dann Thorsten „Streaky“ Peham noch einen wilden Dreipunkter übers Brett (ohne Ansage) verwandeln. Im Gegenzug kamen die Hausherren nur mehr auf insgesamt 3 Punkte und somit feierten die Altfalken einen wichtigen Auswärtssieg, der ihnen den 4. Tabellenplatz wieder sicherte.

 

STATISTIK

Werfer Amstetten: Watzinger 21, Bartolucci 19, Dobsicek 11, Krejci 6, Sturm 4, Halbartschlager, Peham jew. 3, Stix.

STIMME ZUM SPIEL

„Im letzten Viertel hob i ma kurz amoi Sorgen gmocht, owa wir hams do no packt!!“, so Watzinger erleichtert auf der Heimfahrt.

„I hob mi scho gefühlt wia da Hofi, so wie i den Dreier am Schluss übers Brettl einegnudld hob!!“, so Peham entsetzt über seine Trefferquote.

(An)Sturm auf Gmunden ohne Erfolg

H1 / Zur Primetime am Freitag Abend musste das B-Team aus Amstetten in Gmunden zu ihrer nächsten Partie gegen die Swans Gmunden C antreten. Ein Gegner, der bis dato eine durchwachsene Saisonleistung geboten hat, man wusste also nicht was einen erwartet. Doch in heimischen Hallen dürften sich die Swans wohl fühlen, denn auch eine top Performance von Centerspieler Clemens Sturm in Reihen der Amstettner konnte die dritte Niederlage in Folge nicht abwenden.

Swans Gmunden C – Amstetten Falcons B 87:70 (46:32)

Wie schon so oft in dieser Saison war der Start der Partie eher verhalten und es kam auf beiden Seiten zu wenig Korberfolgen. Nach dieser „Beschnupperungsphase“ nahm das Match jedoch an Fahrt auf. Bei den Altfalken zeigte vor allem Clemens „Disco“ Sturm mit einer Topleistung was er drauf hatte und steuerte gleich im ersten Viertel 9 seiner insgesamt 27 Punkte bei. In der Verteidigung konnte man hier auch noch gut mithalten und war mit nur einem Zähler vor dem zweiten Viertel in Rückstand. Doch dann setzten die Gmundner in der Defense eine Schippe drauf und ließen über den gesamten Spielabschnitt nur 12 Punkte der Amstettner zu. Jeden Pass und jeden Wurf musste man sich hart erarbeiten. Im Gegenzug kamen die Swans immer wieder zu leichten Fast Break Körben, da bei vielen Pässen der Falken einfach auch die nötige Konzentration fehlte. Ein unnötiges Foul in letzter Sekunde der Gmundner bescherte Sturm noch 3 Freiwürfe, die er sicher verwandeln konnte. Minus 14 Punkte zur Halbzeitpause.

Der Start ins dritte Viertel war mit Abstand die beste Phase im gesamten Match der Altfalken. Offensiv wie auch defensiv war man sehr aktiv, machte die Passwege eng und brachte vorne viel Bewegung ins Spiel. Somit konnte man den Rückstand schnell auf 10 Punkte reduzieren. Nach einigen Minuten hatten die Gmundner jedoch anscheinend die Faxen dicke und schalteten in der Verteidigung ein bis zwei Gänge hoch. Einzig Sturm und Matthias „Hobimadocht“ Dobsicek konnten in dieser Phase einige gute Aktionen unter dem Korb liefern und vermieden dadurch einen noch größeren Rückstand. 49:61 vor dem Schlussviertel. Im letzten Abschnitt der Partie konnten die Amstettner nicht mehr viel entgegensetzen, denn die Hausherren hatten nach einem Korberfolg der Gäste stets die richtige Antwort parat und spielten die Partie sicher und routiniert nach Hause.  So müssen sich die Altfalken also auf das Rückspiel in heimischen Hallen konzentrieren, wo man mit einem voll besetzten Kader sicher eine engere Kiste erwarten darf.

STATISTIK

Werfer Amstetten: Sturm 27, Dobsicek 18, Watzinger 15, Halbartschlager, Haselmayer jew. 4, Katzengruber 2, Gruber, Peham.

STIMME ZUM SPIEL

„Wir können uns heute nichts vorwerfen, jeder hat sein Bestes gegeben!“, so Watzinger nach dem Spiel.

„Black Sunday“ für die Altfalken

H1 / Mit den Swoboda Vikings erwartete die B-Herren ein ebenbürtiger Gegner, denn beide Mannschaften hielten aktuell bei einer 4:1 Bilanz. Mit viel Selbstvertrauen ging man also in diese Partie, mit dem klaren Ziel den zweiten Tabellenplatz für sich zu erobern, doch es sollte eine harte Nuss werden.

Amstetten Falcons B – SK Swoboda Vikings 61:73 (33:44)

Die Altfalken kamen zu Beginn der Partie nur schwer in die Gänge, vor allem defensiv tat man sich gegen die Centerspieler schwer. Speziell beim defensiven Rebound gab es Probleme und man musste immer wieder Offensivrebounds und zweite Chancen des Gegners hinnehmen. Auch offensiv schienen die Falken an diesem Tag ein Blackout zu haben, denn dem neu gelernten Spielprinzip blieb man nur selten treu und versuchte oft mit der Brechstange die Korberfolge zu erzwingen. So lief man rasch einem 10 Punkte Rückstand hinterher. Erst gegen Ende des Viertels lief es in der Offensive etwas besser und auch defensiv konnte man nun gut dagegenhalten. Drei Punkte Rückstand vor dem 2. Spielabschnitt. Hier ließ die Intensität in der Verteidigung leider wieder etwas nach, was die Vikings sofort gnadenlos ausnutzten. Die Altfalken schienen den „Black Friday“ vorgezogen und noch dazu falsch verstanden zu haben, denn günstig zu holen gab es in der Offense nichts. Zu sehr wollte man den Korberfolg erzwingen, was zu zu wenig Ballrotation und schlechtem Teamplay führte. Minus 11 Punkte zur Halbzeit.

Um dies alles in der Halbzeitpause in der Kabine zu besprechen reichte die Zeit kaum aus, dennoch schafften es die Falcons zu Beginn der zweiten Hälfte das Tempo und die Intensität hoch zu halten und den Rückstand wieder zu verkürzen. Doch auch diesmal stellte sich der Gegner gut auf die Offensive der Amstettner ein und konnte einen 10 Punkte Vorprung ins letzte Viertel retten. Der Beginn des 4. Viertels brach den Altfalken dann quasi das Genick, denn erst in der 6. Minute konnte Stefan „Goldensmile“ Watzinger die ersten Punkte für sein Team verbuchen, hier lag man jedoch schon mit 17 Zählern zurück. Zu spät um hier noch die Wende herbeiführen zu können und so feierte das Auswärtsteam einen 73:61 Erfolg. Doch auch dadurch ließen sich die Altfalken ihre Stimmung nicht vermiesen und brennen schon auf die nächste Partie in Gmunden diesen Freitag. Go Falcons!

STATISTIK

Werfer Amstetten: Bartolucci 15, Sturm 14, Watzinger 8, Dobsicek 7, Bremböck, Halbartschlager jew. 5, Peham 3, Haselmayer, Stix jew. 2, Gruber, Katzengruber, Keusch.

Nix zu bestellen beim Knödelwirt

H1 / Im Spiel der beiden Tabellenführer lief diesmal für die Altfalken leider einiges daneben, erwartete man sich doch nach dem fulminanten 4-0 Start in die Saison auch gegen die Knödelwirte aus Wels eine enge Kiste. Foulprobleme und eine unkonstante Freiwurfleistung führten jedoch zur ersten Saisonniederlage der Amstettner.

FCN Knödelwirt Baskets Wels – Amstetten Falcons B 81:60 (34:31)

War die Spielerliste in den ersten Partien stets voll belegt, mussten die B-Herren diesmal mit nur 8 Mann gegen die Welser antreten, zumal der Gegner mit voller Belegschaft zum Spiel erschien. Die Startphase verschliefen die Amstettner total, gegen die knallharte Verteidigung tat man sich sichtlich schwer, im Gegenzug war in der Offensive des Gegners viel Bewegung im Spiel und man musste ein ums andere Mal einfache Punkte hinnehmen. Ein fragwürdiger Pfiff des Unparteiischen bescherte noch dazu Stefan „The Fist“ Watzinger ein technisches Foul. 15-0 für den Gegner. Nach einigen Auswechslungen und einer Umstellung in der Defense fanden die Altfalken langsam ins Spiel. Vor allem Pablo „Panlo“ Bartolucci hatte einen guten Tag erwischt (35 Punkte in der Partie) und sorgte mit einigen tollen Aktionen für dringend notwendige Punkte. Nach einem 12-1 Run der Falken dann der nächste Schock: Watzinger kassiert beim Fastbreak des Gegners ein unsportliches Foul – zusammen mit dem technischen Foul aus dem ersten Spielabschnitt hieß das Spielausschluss. Dies dürfte in der Mannschaft jedoch einen Energieschub ausgelöst haben, denn man verkürzte mit einem weiteren Run den Rückstand auf einen Punkt! Bis zur Halbzeit war die Partie dann ausgeglichen, einige verpatzte Freiwürfe der Amstettner führten zum 34:31 Halbzeitstand für Wels.

Ausgeglichen ging es auch im dritten Viertel weiter, erst gegen Mitte des Spielabschnitts kommen die Gastgeber durch einige Unkonzentriertheiten der Altfalken zu einfachen Punkten. Jetzt machten sich auch die ersten Ermüdungserscheinungen breit, konnten die Welser aus den Vollen schöpfen, waren in Reihen der Amstettner nur mehr 6 Spieler verfügbar, weil auch Markus „Stiffmaster“ Stiflbauer sein fünftes persönliches Foul kassierte. Auch ein erfolgreicher Dreipunkter von Bartolucci gegen Ende des Viertels konnte die unterirdische Freiwurfquote der Amstettner nicht ausbügeln. 60-50 vor dem letzten Spielabschnitt. Die Falcons mobilisierten ihre letzten Kräfte, doch auf mehr als 7 Punkte konnte man nicht mehr herankommen. Bartolucci kassierte ebenfalls sein fünftes Foul und man musste die Partie mit nur 5 Spielern beenden. Danach überrannten die Hausherren die Altfalken praktisch und man musste die erste Saisonniederlage mit 60:81 hinnehmen. Mit einem hoffentlich voll besetzten Kader im Rückspiel hat man gewiss bessere Aussichten auf einen Sieg gegen den Tabellenführer.

STATISTIK

Werfer Amstetten: Bartolucci 35, Sturm 9, Stiflbauer 5, Dobsicek 4, Halbartschlager, Watzinger jew. 3, Katzengruber 2, Gruber.

STIMME ZUM SPIEL

„Heute hat Vieles nicht zusammengepasst, beim Rückspiel werden wir deutlich besser aufgestellt sein!“, so Coch Katzengruber nach der Partie.

 

 

„Oiso des anzig Positive heid wor, dass i um 5e scho hacke wor!“, so ein sichtlich genervter Watzinger am nächsten Tag.

B-Herren sprengen Schartnerbombe

H1 / Auch nach Partie Nr. 4 sind die Altfalken aus Amstetten weiterhin ungeschlagen. In einem bis zum Schluss spannenden Match konnte sich die Truppe rund um Trainer Harald Katzengruber letztendlich knapp gegen Vöcklabruck durchsetzen und hält nun bei 4 Siegen aus 4 Spielen.

Amstetten Falcons B – BBC Schartnerbombe Vöcklabruck 79:72 (36:34)

Zu Beginn der Partie taten sich die Mannen des B-Teams sichtlich schwer ins Spiel zu kommen. Vor allem in der Mann gegen Mann Verteidigung konnte man die Vöcklabrucker nur schwer am Zug zum Korb hindern und man lief schnell einem 10 Punkte Rückstand hinterher. Nach einer frühen Auszeit von Coach Katzengruber stellten die Altfalken ihre Verteidigung um – mit Erfolg. Denn gegen die nun gespielte Zonenverteidigung hatten die Gäste anscheinend kein Rezept und wurden ein ums andere mal am Korberfolg gehindert. Durch die Defenseleistung beflügelt lief es plötzlich auch in der Offensive deutlich besser,  jeder Spieler bewegte sich gut und so wurde immer wieder der freie Wurf kreiert. Allen voran Stefan „The Fist“ Watzinger zeigte mit 29 Punkten in der Partie, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört und verhalf seinem Team zwischenzeitlich zu einem 16 Punkte Vorsprung. Im zweiten Spielabschnitt fanden die Vöcklabrucker wieder deutlich besser ins Spiel, was im Gegenzug zu etwas Hektik bei den Altfalken führte, die dann auch nicht mehr dementsprechend konzentriert spielten und zur Halbzeit schließlich nur noch mit 2 Pünktchen führten.

Die gesamte zweite Halbzeit gestaltete sich äußerst ausgeglichen, keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen, die Partie an Spannung nicht zu überbieten. Am liebsten hätten wohl alle 10 Spieler der Amstettner gleichzeitig gespielt, denn man merkte auch die Unterstützung der Bankspieler, die ihr Team emotional zu jeder Sekunde unterstützten. Vor allem Clemens „Disco“ Sturm sorgte immer wieder für Motivationsschübe innerhalb des Teams. Wenige Minuten vor Schluss spielte dann Matthias „Hobimadocht“ Dobsicek seine ganze Routine aus: zuerst versenkte er sicher 2 Freiwürfe und anschließend scorte er noch mit einem Fadeaway Shot unterm Korb. Auch Halbartschlager und Sturm konnten ihre Freiwürfe sicher verwandeln und so gewann das B-Team auch ihr viertes Spiel und reist kommende Woche ungeschlagen nach Wels, wo man auf die auch noch unbezwungenen Knödelwirte trifft.

STATISTIK

Werfer Amstetten: Watzinger 29, Sturm 13, Dobsicek 11, Haselmayer 9, Peham 6, Halbartschlager 4, Katzengruber 3, Kastenhofer, Stix jew. 2, Gruber.

STIMME ZUM SPIEL

„Bei dem Wurf vom Hias hod koa Tageszeitung drunter passt!!“, so Watzinger begeistert von seinem Teamkollegen.

Altfalken setzen Siegesserie fort

H1 / Im 2. Heimspiel der Saison empfing die B-Mannschaft der Amstetten Falcons die Mannen aus Enns, eine machbare Aufgabe, wie Coach Katzengruber schon vor der Partie feststellte. Und er sollte recht behalten, denn auch dieses Mal ließen die Altfalken dem Gegner nie eine Chance und fuhren ihren dritten Sieg en suite ein.

Amstetten Falcons B – UBBC Lions Enns 87:45 (41:24)

Da die Ennser nur mit 7 Mann antraten, war die Devise von Anfang an klar: schnelles, druckvolles Spiel gegen die Zonenverteidigung der Gäste. Gleich zu Beginn fielen die Würfe aus der Mitteldistanz für die Falken. Daher musste die Verteidigung der Lions etwas aufmachen und schaffte so Platz unter dem Korb, was die Amstettner geschickt ausnutzten und einige leichte Korbleger versenken ließ. Viel Bewegung in der Offensive und volle Konzentration in der Verteidigung bescherten den Amstettnern einen 10 Punkte Vorsprung nach dem ersten Spielabschnitt. Ein ähnliches Bild zeigte sich im 2. Viertel, Coach Harald „The Cat“ Katzengruber konnte viel durchwechseln und jedem Spieler seine verdiente Pause geben. Erstmals im Einsatz auch die beiden Centerspieler Matthias „Hobimadocht“ Dobsicek und Stefan „Specialfinger“ Krejci, die den Ausfall des Stammcenters Kastenhofer exzellent kompensierten und sich nahtlos in die Rotation einfügten. Gegen Ende des Viertels vollbrachte die Nummer 10 der Ennser das Kunststück sein bereits fünftes Foul zu kassieren und musste vom Platz, dadurch waren die Gäste in der Verteidigung gezwungen umzustellen und switchten jeden Block der Altfalken, was zu einigen Steals und „Easy Points“ führte. Kurzer Schockmoment kurz vor der Pause: Krejci verletzte sich nach einer Aktion unterm Korb am Sprunggelenk und wird leider mehrere Wochen ausfallen – alles Gute an dieser Stelle! Injury Update auf www.amstetten-falcons.at. Plus 17 zur Halbzeitpause für Amstetten.

Im 3. Viertel gaben die Amstettner weiterhin den Ton an, keine Spur vom bekannten schwachen dritten Spielabschnitt der Altfalken, im Gegenteil: das Tempo wurde konstant hoch gehalten und das machte sich auch bei den Gästen aus Enns bemerkbar, die sichtlich mit ihrer Kondition zu kämpfen hatten und in der Verteidigung immer öfter einen Schritt zu langsam waren. Das B-Team ließ die Kugel in der Offensive perfekt rotieren und spielte die Ennser damit schwindelig – die Partie damit in dieser Phase schon entschieden. Ein weiteres Novum dieser Saison gab es im letzten Viertel: Coach Katzengruber konnte nach langer Verletzungspause seine ersten Spielminuten am Parkett verbuchen und wieder Routine im Spielbetrieb finden. Zu guter Letzt versenkten die Amstettner noch ein paar Dreipunkter und gewannen schließlich die Partie mit gewaltigen 42 Punkten Vorsprung. Erneut eine respektable Leistung der Altfalken – die motivierenden Trainingseinheiten tragen bereits in dieser frühen Phase der Saison Früchte und lassen anscheinend den ein oder anderen Spieler seinen zweiten (oder dritten) Frühling erleben. Go Falcons!!

STATISTIK

Werfer Amstetten: Bartolucci 20, Sturm 17, Watzinger 15, Bremböck 11, Halbartschlager 8, Dobsicek, Gruber jew. 6, Katzengruber, Stix jew. 2, Krejci.

STIMME ZUM SPIEL

„Ein weiterer wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, so Katzengruber zufrieden nach dem Spiel.

 

„Hob i ma docht, dass ma de heid so panieren de Buama!!“, meinte Dobsicek euphorisch in der Kabine.

B-Team auch auswärts gegen Linz eine Macht

H1 / Mit einem starken 10-Mann Kader traten die Altfalken zu ihrer ersten Auswärtspartie der Saison gegen die Auhof Devils aus Linz an, darunter auch bereits etwas ergraute Legenden wie Markus „Bigmac“ Stiflbauer und Clemens „Disco“ Sturm. Die bereits vor dem Spiel top motivierten Falken konnten ihre Motivation 1:1 im Spiel umsetzen und zeigten gegenüber dem bereits sehr guten ersten Saisonspiel nochmals eine deutliche Leistungssteigerung und ließen den Linzern keine Chance.

Die ersten paar Minuten der Partie waren auf beiden Seiten etwas zäh, keine Mannschaft konnte sich einen entscheidenden Vorteil erspielen. Erst beim Stand von 10:10 traten die Altfalken so richtig aufs Gas, die Verteidigung stand plötzlich um einiges besser und in der Offensive kam mehr Bewegung ins Spiel, was immer wieder den Zug zum Korb ermöglichte und zu zahlreichen Fouls des Gegners führte. 7 Punkte Vorsprung nach Abschnitt Nr. 1. Das zweite Viertel brachte bereits eine gewisse Vorentscheidung, denn es war eines der stärksten in der Geschichte des B-Teams (30 Punkte im Viertel), ob vom Post oder vom Flügel, die Falken scorten nach belieben. Gleichzeitig wurde die Kommunikation in der Defense deutlich besser und die Linzer taten sich sichtlich schwerer zu scoren. Kurzer Schreckmoment für die Altfalken: Martin „Die Axt“ Stix bekam einen Ellbogen mitten ins Gesicht und musste blutüberströmt vom Spielfeld, doch kurz danach kam die Entwarnung und Stix sollte im letzten Viertel wieder zurückkehren. 19 Punkte Führung zur Halbzeit.

Um auch dieses Mal wieder Erwähnung im Spielbericht zu finden, machte Andreas „The Principal“ Kastenhofer im 3. Spielabschnitt etwas aussergewöhnliches: Er kassierte sein zweites technisches Foul seiner gesamten Spielerlaufbahn. Kurz durch die aufbrausenden Emotionen benommen wies jedoch Harald „Coach K“ Katzengruber sein Team auf den Spielstand hin und mahnte, sich doch wieder auf das Spiel zu konzentrieren: „Des hama ned not, dass ma do mitmochen!!“. Danach lief es wieder besser und man konnte den Vorsprung weiter ausbauen. Vor allem Pablo „Esco“ Bartolucci und Rene „Trashtalk“ Bremböck liefen in dieser Phase heiß. Anscheinend bereits vom Sieg überzeugt liefen die Altfalken kurz vor Ende des Spielabschnitts mit nur 4 Mannen aufs Spielfeld ein, nach gutem Zureden konnte man jedoch Werner „Crossover“ Halbartschlager doch nochmal zum spielen motivieren. Das letzte Viertel „plätscherte“ dann nur noch dahin, keine nennenswerten Highlights auf beiden Seiten, vielleicht auch deswegen, weil Sturm und Stiflbauer lieber schon die Speisekarte der Pizzeria studierten, als sich noch aktiv für das (bereits entschiedene) Spiel zu interessieren. Alles in allem wieder ein deutlicher Schritt nach vorne für die Altfalken, die das neue Konzept von Coach Katzengruber immer besser umzusetzen scheinen. Man darf auf die nächsten Partien gespannt sein.

STATISTIK

Werfer Amstetten: Bartolucci 21, Bremböck 18, Kastenhofer 13 (+1 techn. Foul), Watzinger 12, Sturm 9, Halbartschlager, Stiflbauer jew. 3, Stix, Viklicky jew. 2, Katzengruber.

STIMME ZUM SPIEL

„Ich bin richtig stolz auf das Team, einen besseren Saisonstart kann man sich nicht wünschen!“, so Katzengruber zufrieden nach der Partie.

 

„Da Clemens und i kriang daun 2 Bier und a Calzone!“, meinte Stiflbauer sichtlich erschöpft nach der Partie.