Kategorie: H1

Falcons U23 siegt mit „Buzzer Beater“

2. OÖ Landesliga: ASKÖ Linz-Steg – Amstetten Falcons U23 67:69 (34:37)

Die U23 der Amstetten Falcons hat am Samstag einen dramatischen Sieg gefeiert. Mit einem unglaublichen „Buzzer Beater“ bescherte Abdul Akhdier den jungen Amstettnern einen 69:67-Erfolg bei ASKÖ Linz-Steg und damit vorübergehend Platz drei in der Tabelle der 2. OÖ Basketball-Landesliga.

38 Minuten lang führten die Jungfalken relativ souverän. In der Schlussphase merkte man dem ersatzgeschwächten Team von Trainer Jasmin Marevac (ohne Benjamin Mesic, Nico Blamauer und Ammar Gazija) die Ermüdung allerdings an. So kamen die Linzer mit ihrer aggressiven Verteidigung kurz vor dem Ende zum 67:67-Ausgleich.

Bei 2,7 Sekunden verbliebener Spielzeit nahm Coach Marevac eine Auszeit und übertrug dabei Johannes Eslitzbichler und Abdul Akhdier die Verantwortung, das Spiel zu entscheiden. Die Combo ging auf: Eslitzbichler fand beim Einwurf Akhdier, dieser verwandelte den alles entscheidenden letzten Wurf aus der Drehung mit Auslaufen der Spieluhr.

Scorer Falcons U23: Y. Akhdier 21, Eslitzbichler 20, Selimi 15, A. Akhdier 9, E. Gazija 2, Kasso 2, Dahdal, Freihammer

Starker Start gegen Ligafavorit unbelohnt

OÖ Landesliga, 9. Runde: Amstetten Falcons – BBC Mile Trockenbau Linz 53:76 (28:33)

Die Amstetten Falcons haben dem Favoriten der OÖ Landesliga Paroli geboten, sich für eine lange Zeit ansprechende Vorstellung aber nicht belohnt. Die ersatzgeschwächten Basketballer aus dem Mostviertel mussten sich dem ungeschlagenen Tabellenführer BBC Mile Trockenbau Linz im letzten Spiel vor der Weihnachtspause nach starkem Start zu Hause mit 53:76 (28:33) geschlagen geben. Wirklich klar wurde die Angelegenheit erst in den Schlussminuten.

In Abwesenheit der wichtigen Offensivwaffen Stefan Kerschbaummayr, Jasmin Marevac und Rene Bremböck übernahm bei den Amstettnern in der Anfangsphase Moritz Thoma Verantwortung. Der Flügelspieler verwertete drei Dreipunkter in Serie und kam im ersten Viertel auf elf Punkte. Als Falcons-Topscorer standen am Ende wie für Pablo Bartolucci 13 Zähler zu Buche. Center Joachim Leonhartsberger punktete mit zehn Zählern ebenfalls zweistellig.

Coach Katzengruber zuversichtlich
„Wir sind mit einem relativ schmalen Kader ins Spiel gestartet. Wir haben gewusst, dass in der Offense jeder seinen Beitrag leisten muss“, erklärte Falcons-Trainer Harald Katzengruber. Die ebenfalls nicht in Bestbesetzung angetretenen Linzer gingen erst kurz vor der Pause erstmals in Führung und zogen im Schlussviertel entscheidend davon.

„Wir können aus den ersten zwei Vierteln sehr viel Positives mitnehmen“, meinte Katzengruber. „Die Teamdefense hat lange Zeit gut funktioniert. Wir können es, das sehen wir. Aber das über 40 Minuten aufrecht zu halten, ist schwierig.“ Im Finish fehlten seiner ausgedünnten Mannschaft die Frische – und auch die Ordnung. „Daran müssen wir arbeiten, das müssen wir im Training verbessern.“

Weihnachtspause kommt gelegen
Die Weihnachtspause wollen die Falcons nutzen, um möglichst viele ihrer Leistungsträger wieder fit zu bekommen. Die nächste Partie steht erst am 9. Jänner beim Lokalrivalen BBC Steyr auf dem Programm. Drei Spiele sind im Grunddurchgang der OÖ Landesliga noch ausständig. Katzengruber gab einen Platz in den Top fünf als Ziel aus. „Dann können wir in der ersten Play-off-Runde auf einen schlagbaren Gegner hoffen.“ Mit drei Siegen und sechs Niederlagen liegen die Falcons aktuell auf Rang fünf. Auch Platz vier und damit Heimvorteil im Viertelfinale scheint bei einem Sieg im direkten Duell mit Steyr noch in Reichweite.

Falcons-Scorer: Bartolucci 13, Thoma 13, Leonhartsberger 10, Sturm 8, Halbartschlager 6, Kertakov 3, Mujic

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Matchpatronanz: Die Falcons bedanken sich bei der Umdasch Group für die Übernahme der Matchpatronanz und die jahrzehntelange Unterstützung. Den Ehrenaufwurf vor Spielbeginn nahm Ing. Gerhard Plank vor.

Im Vorspiel besiegte die Amstetten Falcons U23 den WBC Knödelwirt Wels um Ex-Bundesligaspieler Tilo Klette mit 58:53 (37:23). Topscorer der jungen Amstettner war Kapitän Johannes Eslitzbichler mit 18 Punkten. Ammar Gazija kam auf 15 Zähler. Für das Team von Falcons-Nachwuchsleiter Jasmin Marevac war es der dritte Sieg in den vergangenen vier Spielen. In der Tabelle der 2. OÖ Landesliga liegt es damit auf Rang vier.

Erster Heimsieg für U23

2. OÖ Landesliga: Amstetten Falcons U23 – ASKÖ Linz-Steg 86:69 (41:30)
Die U23-Mannschaft der Amstetten Falcons hat am Freitag ihren ersten Heimsieg in der 2. OÖ Basketball-Landesliga eingefahren. Die jungen Mostviertler setzten sich gegen ASKÖ Linz-Steg souverän mit 86:69 (41:30) durch. Die Youngsters der Falcons waren in ihrer Heimhalle im CCA Amstetten nie im Rückstand. Topscorer war Johannes Eslitzbichler mit 21 Punkten. Center Benjamin Mesic kam auf 18 Zähler, zehn davon im ersten Viertel.

Ihr Auftaktspiel hatte die von Falcons-Nachwuchsleiter Jasmin Marevac betreute Mannschaft vor zwei Wochen gegen die UBBC Lions Enns II noch verloren. In der Tabelle der vierthöchsten Spielklasse liegt die U23 unter acht antretenden Teams nun auf Rang vier. Viele Akteure im Kader der jungen Amstettner sammeln in dieser Saison erstmals Erfahrung im Erwachsenen-Basketball.

Scorer Falcons U23: Eslitzbichler 21, Mesic 18, Kasso 14, Y. Akhdier 12, Selimi 9, Dahdal 5, Gazija 4, Blamauer 3

Falcons mit arrivierten Leadern

Die Amstetten Falcons haben sich neu aufgestellt. Die Basketballer aus dem Mostviertel setzen in der kommenden Saison in der OÖ Landesliga primär auf arrivierte Spieler aus der Region. Die Kräfte aus den bisher zwei Herrenteams A und B wurden gebündelt, als Chefcoach fungiert künftig Harald Katzengruber. Um den aufstrebenden Nachwuchsspielern des Vereins mehr Chancen im Erwachsenenbasketball zu geben, wurde ein neues U23-Team ins Leben gerufen, das in der 2. Landesliga antritt.

Die Falcons B hatten in der vergangenen Saison mit dem Landesliga-Aufstieg überzeugt. Die Fusion soll das Team auf ein neues Level heben. „Eine Kadererweiterung mit Legionären ist weder finanziell noch sportlich eine Option. Es war daher naheliegend, unseren Landesliga-Platz mit der besten Mischung der vorhandenen Spieler zu verteidigen“, erklärte Katzengruber, der auch das Amt des Vereinspräsidenten übernommen hat.

Fokus auf Nachwuchs
Ein besonderer Fokus soll auf die Jugend gelegt werden. Die Falcons verfügen ab der U10 durchgängig über Nachwuchsteams in allen Altersklassen. Neue Spitze ist die U23, in der sich die besten Talente weiterentwickeln sollen. „Man wächst grundsätzlich mit den Aufgaben, die einem gestellt werden“, meinte Katzengruber. „Mit der U23 können wir Spielern ab 16 oder 17 Jahren in Zukunft die Möglichkeit bieten, sich mit spielerisch und taktisch gut ausgebildeten Erwachsenen zu messen. Diese Erfahrung ist sehr viel wert.“

Mittelfristig sollen die teils schon in Nachwuchsauswahlen einberufenen Akteure auch im A-Team Führungsrollen übernehmen. „Die Zeit zur Entwicklung wollen wir ihnen aber geben“, betonte Katzengruber, der bisher die Falcons B betreut hatte. Viele seiner aufgestiegenen Akteure verfügen über 20 und mehr Jahre Basketball-Erfahrung. „Wir haben die Qualität, in der oberen Hälfte der Landesliga mitzuspielen“, versicherte der Clubchef.

Zum Auftakt wartet am 28. und 29. September (Sonntag und Montag) ein Auswärtsdoppel gegen Enns und Wels. Das erste Heimspiel in der Johann Pölz Halle steht erst am 25. Oktober (17.00 Uhr) gegen Steyr auf dem Programm. Der Klassenerhalt in der dritthöchsten Spielklasse Österreichs ist das erklärte Minimalziel. Ihren Status als erfolgreichen Nachwuchs-Standort wollen die Falcons unabhängig davon weiter festigen.

Erstes Spiel der Relegation geht an Altfalken

Wieder einmal führte das Schicksal die beiden Amstettner Mannschaften im Kampf um den Auf- bzw. Abstieg zusammen. Die erste der beiden Begegnungen fand in der heiligen CCA Halle statt, also ein Heimspiel für die B-Herren wenn man so will (inklusive legendärem Würstel-Buffet durch Matthias „Hob i ma docht“ Dobsicek). Die Zuschauerplätze waren wie zu erwarten gut gefüllt. Die Fans beider Lager wurden auch nicht enttäuscht, denn ihnen wurde ein über weite Strecken spannendes und mit hoher Intensität auf beiden Seiten geführtes Match geboten, in dem das B-Team letztendlich als Sieger vom Platz ging.

Amstetten Falcons B – Amstetten Falcons A 72:53 (39:30)

Dass beide Seiten heiß auf diese Partie waren muss wohl nicht extra erwähnt werden (wurde hiermit trotzdem gemacht). Genauso heiß verliefen auch die ersten Minuten der Begegnung, in der beide Mannschaften versuchten den besseren Start zu erwischen. Die hohe Intensität in der Verteidigung führte anfangs jedoch nur zu wenigen Korberfolgen auf beiden Seiten – die Führung pendelte mehrmals hin und her. Auch die Treffsicherheit bei den Würfen von außen war bei beiden Teams noch ausbaufähig. In Spielminute 6 starteten dann die Altfalken einen Run und zogen auf 24:10 davon. Zu seiner gewohnten Form fand auch Veteran Pablo „Rudi“ Bartolucci, der bei einem Fastbreak Angriff eiskalt den Dreipunkter versenken konnte. Doch den Vorsprung verdankten die B-Herren vor allem ihrer Defense. Auch die Spieler, die von der Bank kamen und ins Spielgeschehen eingriffen, sorgten für mehrere Ballgewinne. Coach Harald „Highway“ Katzengruber (diesmal passenderweise mit Trucker Cap ausgestattet) konnte also durchaus zufrieden sein. Im zweiten Spielabschnitt konnten die Altfalken dann sogar den Vorsprung bis auf 21 Zähler ausbauen. Die A-Herren konterten jedoch mit einem Run ihrerseits. Vor allem Jasmin „Jazz“ Marevac zeigte hier auf und versenkte den ein oder anderen Dreier. Mit einigen Unsicherheiten am Rebound kamen die A-Falken mehrmals zu zweiten Chancen und konnten den Rückstand bis zur Halbzeit auf 9 Zähler verkürzen.

Zum Start der zweiten Spielhälfte brachte Topscorer Stefan „T-1000“ Kerschbaummayr seine (B)-Mannschaft mit 5 Punkten en suite wieder mit 10 in front. Darauf folgte aber dann die stärkste Phase der A-Mannschaft. Ab Mitte des Viertels schien nämlich in der Offense so gut wie alles aufzugehen, auch die Distanzwürfe fanden sicher ihr Ziel. Mit 11 Punkten und 3 verwandelten Dreipunktern war es abermals Marevac, der sein Team nicht nur im Spiel hielt, sondern auch den Rückstand vor dem Schlussviertel auf nur 2 Punkte reduzieren konnte. In diesen letzten 10 Spielminuten fanden die Altfalken dann wieder zu ihrer Defenseform vom Beginn des Spiels zurück – es gab für die A-Falken so gut wie keine leichten bzw. offenen Würfe. Auch den defensiven Rebound hatten die B-Herren gut im Griff. Joachim „don’t need to fake“ Leonhartsberger spielte seit dem zweiten Viertel mit 4 Fouls, war aber trotzdem mit hoher Intensität in der Verteidigung ein entscheidenden Faktor, bis er 4 Minuten vor Spielende mit seinem fünften Foul dann doch das Feld räumen musste. Offensiv wuchs der Vorsprung der Altfalken kontinuierlich an, bis Werner „Heid boschts sicher ned“ Halbartschlager mit einem spektakulären Reverse-Layup für den 72:53 Enstand für sein Team sorgte.

Wir bedanken uns für die Übernahme der Match-Patronanz bei Gerhard Sengstschmid, Agentur …und Punkt!

Scorer B-Herren: Kerschbaummayr 25,  Bremböck, Leonhartsberger jew. 13, Bartolucci 9, Sturm 7, Gruber 3, Halbartschlager 2, Firat, Peham, Stix.

Licht und Schatten bei den beiden Heimspielen der Altfalken

H1 / Innerhalb einer Woche durfte das Amstettner B-Team gleich zweimal in eigener Halle antreten. In der ersten der beiden Partien lief es gegen Kammer noch wie geschmiert. Hier konnte man einen ungefährdeten Sieg einfahren. Deutlich schwieriger gestaltete sich das Ganze dann einige Tage später gegen die Swans aus Gmunden. Mit einer unterdurchschnittlichen ersten Halbzeit schaufelten sich die Falken bereits ihr eigenes Grab. Zwar konnten sie den großen Rückstand zur Halbzeit fast noch zur Gänze aufholen, doch am Schluss reichte es doch nicht mehr ganz für den zweiten Heimerfolg.

Amstetten Falcons B – SK Kammer 89:62 (37:30)

Eher verhalten war der Beginn dieser Begegnung auf beiden Seiten. Zumindest was die Offensive betraf. Nach 6 Spielminuten stand es nach erfolgreichem Dreipunkter der gegnerischen Nummer 99 erst 4:4.  Danach lief es etwas besser für die Amstettner, nach erfolgreichem Korbleger von Werner „Hammersbald?“ Halbartschlager und genetztem Jumpshot von Joachim Leonhartsberger konnte man einen 14:9 Vorsprung herausholen. Seine ersten Spielminuten nach sehr langer Verletzungspause verbuchte Pablo „Esco“ Bartolucci, der noch etwas rostig bei seinen Würfen wirkte, aber dennoch die benötigte Sicherheit ins Aufbauspiel der Falken brachte. Das Scoring steigerte sich im zweiten Viertel auf beiden Seiten, auch von der Dreipunktlinie konnten beide Mannschaften mehrere erfolgreiche Körbe verbuchen. Die Altfalken erspielten sich Mitte des Viertels eine 11 Punkte Führung, die jedoch durch ein schwaches Ende des Spielabschnitts bis auf 7 Zähler zur Halbzeit schrumpfte. In Viertel Nummer 3 entfachten dann Rene „NextPrincipal“ Bremböck und Stefan „T-1000“ Kerschbbaummayer ein offensives Feuerwerk. Die beiden Topscorer der Partie waren sowohl mit Drive zum Korb, als auch von jenseits der Dreierlinie erfolgreich. Damit bescherten sie ihrem Team eine 20 Punkte Führung vor dem Schlussviertel. Diese wurde bis zum Spielende noch auf 27 ausgebaut, auch dank der sehr hohen Quote von der Freiwurflinie. 2 Minuten vor Schluss sicherte sich dann Kerschbaummayer mit erfolgreichem Dreipunkter doch noch den Top-Score der Partie mit 30 Zählern, knapp vor Bremböck.

Scorer Amstetten: Kerschbaummayer 30, Bremböck 28, Leonhartsberger 12, Sturm 6, Bartolucci, Halbartschlager jew. 5, Peham 3, Firat.

Amstetten Falcons B – Swans Gmunden BP 69:74 (21:40)

Dass es gegen den Tabellenführer wieder alles andere als leicht werden würde, war wohl vor dem Spiel jedem in der Halle klar. Da die Gegner aus Gmunden jedoch nur mit 6 Mann anreisten, war die Hoffnung auf einen Sieg der Amstettner dennoch groß. Bis Minute 8 war die Begegnung sehr ausgeglichen. Mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf gingen die Hausherren mit 4 in Front. Doch die Gäste konterten ihrerseits mit 2 erfolgreichen Dreiern und erspielten sich eine 15:13 Führung vor Spielabschnitt Nummer 2. Eine Führung, die sie bis zum Ende des Spiels auch nicht mehr aus der Hand geben sollten. Zu Beginn des zweiten Viertels verbuchten die Amstettner ganze 6 scorelose Minuten. Diese Flaute in der Offense nutzten die Gmundner natürlich aus und gingen mit 16 Punkten in Führung. Auch gegen Ende des Viertels wollte die Offensive nicht so recht zünden und man fand sich in einem 19 Punkte Loch zu Halbzeit wieder. Dies wollte man jedoch nicht auf sich sitzen lassen und startete sogleich im dritten Viertel eine Aufholjagd. Das Triumvirat aus Bremböck, Kerschbaummayer und Leonhartsberger waren in diesem Abschnitt die einzigen 3 Spieler, die für Amstetten scoren konnten. Das jedoch recht erfolgreich. Defensiv war einmal mehr Werner „Gestern hods boscht“ Halbartschlager eine Macht und pflückte einen Defensivrebound nach dem anderen vom Brett. Nur mehr minus 10 vor dem Schlussviertel. Auch hier setzte Coach Harald „J.J.“ Katzengruber fast zur Gänze auf seine Starting Five. Ein seltenes Ereignis bestaunten die 5 Zuseher in der Halle, als Halbartschlager einen Dreipunkter mit fast schon beängstigender Sicherheit verwandeln konnte. Scheibchenweise knabberten die Altfalken somit am Vorsprung der Gäste. Mit noch 2 Minuten zu spielen sorgte Bremböck mit 2 Dreipunktern en suite dafür, dass seine Mannschaft lediglich 2 Zähler zurücklag. Im nächsten Angriff hatte man sogar mit einem Dreierversuch die Chance auf die Führung. Es blieb aber leider nur beim Versuch. Danach zogen die Gegner wieder auf 7 Zähler davon. Ein Rückstand, den die Falken leider bis zum Schluss nicht mehr aufholen konnten.

Scorer Amstetten: Bremböck 20, Kerschbaummayer 19, Leonhartsberger 17, Halbartschlager 13, Bartolucci, Firat, Gruber, Peham.

Schwaches Schlussviertel verhindert Sieg der B-Herren in Vöcklabruck

H1 / Für das letzte Auswärtsmatch des Grunddurchganges pilgerte das Amstettner B-Team Donnerstag Abend nach Vöcklabruck. Zum ersten Mal in dieser Saison mit nur 6 verfügbaren Spielern war man hier deutlich ersatzgeschwächt. Die Partie war über lange Zeit dennoch hart umkämpft und ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Ein kraftloses letztes Spielviertel der Altfalken machte den möglichen Auswärtssieg letztendlich aber unmöglich. Mehrere verbale und körperliche Unsportlichkeiten seitens Vöcklabruck nach dem finalen Pfiff trübten dann auch noch das Spielgeschehen im Nachhinein.

BBC Vöcklabruck – Amstetten Falcons B 74:66 (37:36)

Die Amstettner bekamen es von Minute eins an mit einem Full-Court-Pressing der Gastgeber zu tun. Dementsprechend mühsam und schwierig gestaltete sich der Spielaufbau. Die beiden offensiven Go-To Guys Stefan „In Your Face“ Kerschbaummayer und Joachim „Feichtinger“ Leonhartsberger hielten jedoch so gut wie möglich dagegen. Kerschbaummayer verwandelte über die gesamte Partie nicht weniger als 8 Dreipunkter, viele davon mit seinem Gegenspieler quasi direkt im Gesicht. Durch die Verteidigung des Gegners über das gesamte Spielfeld kam auch keine wirkliche Set-Offense zustande. Oft war hier der Abschluss zu hektisch und verfrüht, ohne den offenen Mann zu finden. Dank der hohen Trefferquote von Kerschbaummayer waren die Amstettner nach dem ersten Viertel aber dennoch mit einem Zähler in front, trotz eines glücklichen Dreipunkters der Vöcklabrucker zur Schlusssirene über das Brett. Ein ähnliches Bild zeigte sich den zahlreichen Zusehern (darunter auch 2 Amstettner Fans! Echt cool!) im zweiten Spielabschnitt. Die Gastgeber gingen Mitte des Viertels kurzzeitig in Führung. Danach verwandelte Kerschbaummayer aber kurzerhand 3 Dreipunkter en suite und verschaffte seiner Mannschaft einen 7-Punkte Vorteil. Zum Ende der Spielhälfte scorte dann Vöcklabruck mehrmals mit beherztem Drive zum Korb und konnte sich mit einer 1-Punkt Führung in die Halbzeit retten.

Eines war in der Halbzeitpause klar: Den Start ins dritte Viertel durfte man nicht verschlafen, wie es leider schon öfter in der B-Herren Geschichte der Fall war. Und dies taten die Altfalken diesmal auch nicht. Peham sorgte mit einem Dreipunkter für die neuerliche Führung der Amstettner. Die Hausherren weiterhin mit Verteidigung über das gesamte Feld. Dies zehrte an den Kräften der Amstettner, für die es immer schwieriger wurde die Kugel über die Mittellinie zu bekommen. Mehrere Turnovers und Easy Points für Vöcklabruck waren die Folge. In den letzten 3 Minuten des Viertels geigte jedoch wieder (ja sie wissen was jetzt kommt) Stefan Kerschbaummayer auf und sorgte für den Ausgleich. Mit 4 sicher verwandelten Freiwürfen zum Ende des Spielviertels ging Amstetten sogar mit 4 Zählern in front. Der sowohl körperliche als auch mentale Einbruch im Spiel der Altfalken kam gleich zu Beginn des Schlussviertels. Mit einem 8-0 Run der Gastgeber schwappte die 4-Punkte Führung auf deren Seite. Kerschbaummayer versuchte mit 5 Punkten seinerseits weiterhin dagegen zu halten, doch auch ihn schienen letztendlich die Kräfte zu verlassen. 4 Minuten vor Spielende war man mit einem 10 Punkte Rückstand konfrontiert, von dem man sich auch nicht mehr erholen konnte. So mussten die B-Herren die nächste bittere Niederlage hinnehmen. Mit nur 6 Mann hat man sich aber mehr als respektabel geschlagen. Beim Abklatschen nach dem Schlusspfiff hielt es dann der ein oder andere Spieler der Vöcklabrucker für angebracht, verbale und körperliche Unsportlichkeiten gegen die Amstettner zu praktizieren, sodass der Unparteiische dazwischen gehen musste. Fair Play geht wohl anders… Go Falcons!

Scorer Amstetten: Kerschbaummayer 39, Leonhartsberger 14, Peham 8, Haselmayer 4, Halbartschlager 1, Firat.

 

Gmunden diesmal zu stark für Altfalken

H1 / Nach einem gelungenen Auftritt im Herbst in Gmunden, wo man die Swans noch mit 11 Punkten schlagen konnte, lief es zu Hause beim Rückspiel eher durchwachsen. Die durch mehrere Scoring Runs auf beiden Seiten geprägte Partie war lange Zeit offen. Mehrere Turnovers und eine zu hektische Offense der Amstettner gegen Ende des Spiels ließen jedoch die Oberösterreicher am Schluss jubeln.

Amstetten Falcons B – Swans Gmunden BP 79:94 (47:49)

Dass die bevorstehende Begegnung mit Gmunden herausfordernd sein wird, war von Beginn an klar. Außerdem mussten die Altfalken den verletzungsbedingten Ausfall von Clemens „Disco“ Sturm, der auswärts eine tragende Rolle spielte, kompensieren. Darum wurde kurzerhand Legionär Stefan „Mexico“ Krejci einberufen, um vor allem in der hinteren Verteidigungslinie trotzdem stark besetzt zu sein. Dies gelang jedoch im ersten Viertel zuerst nur bedingt, denn die Gäste zogen schnell auf 15:2 nach 4 Spielminuten davon. Ersatzcoach Pablo „Esco“ Bartolucci erkannte jedoch die Schwäche in der Gmundner Verteidigung und brachte Thorsten „Puff-Toast“ Peham von der Bank, der mit 3 verwandelten Dreipunktern aus 4 Versuchen seine Mannschaft bis zum Ende des Viertels im Spiel hielt. Ein offensiver Schlagabtausch dann in Spielabschnitt Nummer 2. Bei den Gästen stellte sich zum Entsetzen der Amstettner noch dazu die Treffsicherheit von jenseits der Dreierlinie ein. Die Nummer 24 der Gäste (Rosario) war wieder einmal nicht zu stoppen und hatte zur Halbzeit bereits 23 seiner insgesamt 43 Punkte auf dem Konto. Die Treffsicherheit von Joachim „I don’t smile“ Leonhartsberger von der Mitteldistanz und von Rene „Headhunter“ Bremböck (Distanz egal) sorgte dafür, dass die Partie mit nur -2 für das B-Team in die Halbzeit ging.

Die Amstettner verschliefen den Beginn der zweiten Spielhälfte leider komplett. Offensiv wurde zu hektisch und meist viel zu früh der Abschluss gesucht, statt den offenen Mann zu finden. Dies führte zu einem Run der Gäste, die rasch mit 11 Punkten davonzogen. Angeführt von Stefan „Optimus“ Kerschbaummayer (32 Punkte in der Partie) kamen die Altfalken jedoch wieder ins Spiel zurück. Gemeinsam mit Leonhartsberger zündete er einen Run für die Falken. Mit einem Buzzer-Beater zum Ende des Viertels verkürzte Krejci dann noch auf 5 Punkte. „Trading Baskets“ hieß es dann bis zur Mitte des Schlussviertels, denn der Rückstand der Altfalken blieb konstant bei 5 Zählern. Danach machte sich wiederum Hektik in Reihen der Amstettner breit und man konnte in der Offensive neuerlich keinen zufriedenstellenden Abschluss finden. Allen Spielern schienen noch dazu die Kräfte auszugehen. In den letzten 4 Spielminuten konnte Amstetten keinen einzigen Punkt mehr verbuchen, was die Gäste natürlich dankend annahmen und zu einem Schluss-Run beflügelte. So musste man die (erst) dritte Saisonniederlage hinnehmen, was den Altfalken auch gleichzeitig den ersten Platz in der Tabelle kostete. Go Falcons!

Scorer Amstetten: Kerschbaummayer 32, Bremböck, Leonhartsberger jew. 16, Peham 9, Haselmayer 4, Krejci 2, Firat, Halbartschlager.

Pflichtsieg der B-Herren in Linz

H1 / Die Altfalken starteten auswärts in Linz in das neue Jahr. Gegen die noch sieglosen Auhof Devils wäre alles andere als ein Erfolg wohl eine herbe Enttäuschung gewesen. Außer einigen kurzen Schwächephasen spielten die Amstettner aber eine solide Partie, in der der Sieg nie in Gefahr zu sein schien.

Schon bei der Anreise im komfortablen 8-Sitzer von Werner „Glaub heid boschts wieder amoi“ Halbartschlager herrschte eine gute Stimmung. Auch der sonst vor den Partien eher ernst wirkende Coach der Altfalken Harald „Vegas Baby!“ Katzengruber plauderte aus dem Nähkästchen und sollte auch bei der Heimreise das ein oder andere persönliche Highlight aus seiner Vergangenheit preisgeben (danke für das Entertainment!). Als 10 Minuten vor Spielbeginn dann auch noch Joachim „Vignettenman“ Leonhartsberger in der Halle erschien, konnte die Stimmung nichts mehr trüben und das Match beginnen. Hier ging man rasch mit 6-0 in Führung und brachte in der Verteidigung die Gastgeber mit einigen Ballgewinnen gleich einmal ins Straucheln. Richtige Gegenwehr kam meist nur von der Nummer 69 (lol) der Linzer, der mit guten Moves und einem soliden Jump-Hang-Shot sein Team über Wasser hielt. Unbeeindruckt davon war wie immer Stefan „Autobot“ Kerschbaummayer, der mit 29 Zählern Topscorer der Partie war. Ein ums andere Mal fand er die Lücke in der Linzer Defense oder versenkte sicher den Dreipunkter. Die etwas rutschige Halle schien auch Rene „Headhunter“ Bremböck nichts auszumachen, denn er fand zu seiner gewohnten Treffsicherheit zurück und konnte seinerseits 13 Punkte über die Partie hinweg verbuchen. Die Altfalken erspielten sich so nach und nach eine 14 Punkte Führung zur Halbzeit.

Eher gemächlich ging man es wieder einmal im dritten Spielabschnitt an. Vor allem in der Offensive wollte hier plötzlich nur mehr wenig funktionieren. Dies nutzte abermals die Nummer 69 auf Seiten der Gastgeber aus. So blieb die Partie hier ausgeglichen. Mit 2 erfolgreichen Dreipunktern en suite gegen Ende des Spielabschnitts verhinderte jedoch Bremböck ein“Negativviertel“. 13:13 ging dieses schließlich aus. Im Schlussviertel rissen sich aber wieder alle am Riemen. Assistant-Coach Clemens „Disco“ Sturm war wie immer pumped-up und versuchte seine Mannschaft über die gesamten 40 Spielminuten lautstark zu motivieren. Halbartschlager war wie gewohnt spektakulär am Rebound und pflückte offensiv und defensiv eine um die andere Kugel vom Korb. Kerschbaummayer und Haselmayer sorgten im Angriff (quasi die Mayer-Offense) für die entscheidenden Punkte, um letztendlich bis auf 26 Zähler davonzuziehen (der Dreierversuch von Haselmayer bleibt hier ohne weitere genaue Beschreibung). Durch einige unnötige und unsportliche harte Einlagen der Linzer gegen Ende des Spiels hagelte es auf Seiten der Falken dann noch 2 technische Fouls. Dadurch ließ sich in Reihen der Amstettner aber niemand beeindrucken und man konnte den ersten Sieg im neuen Jahr einfahren. Go Falcons!

Scorer Amstetten: Kerschbaummayer 29, Haselmayer 14, Bremböck 13, Gruber 9, Halbartschlager, Leonhartsberger jew. 6, Katzengruber, Peham.

Wichtiger Heimsieg der Altfalken gegen Tabellenrivalen

H1 / Mit den Knödelwirt Baskets Wels stand dem Amstettner B-Team einer der direkten Konkurrenten im Kampf um die Tabellenspitze gegenüber. Auswärts musste man ersatzgeschwächt eine knappe bittere Niederlage hinnehmen. Die Zeit für eine mögliche Revanche war also gekommen. Und diese nutzten die Altfalken auch. Die Amstettner waren von Beginn an die dominantere Mannschaft. Lediglich eine kurze Phase der Unachtsamkeit ließ gegen Ende der ersten Hälfte noch Zeifel am sicher geglaubten Heimsieg aufkommen. In den letzten beiden Vierteln machten die Mannen um Harald „Anniversary“ Katzengruber aber klar Schiff und sicherten sich damit die Tabellenführung.

Amstetten Falcons B – Knödelwirt Baskets Wels 73:47 (36:24)

Vom offensiven Feuerwerk, wie beim Start der letzten Partie, konnten die Altfalken diesmal leider nur träumen. Eher gemächlich ging es hier zur Sache. Lediglich 4 Punkte erschienen in den ersten 4 Minuten am Scoreboard. Das gute daran: bei den Gästen aus Wels waren es gerade einmal 3 Zähler. Die Verteidigung der Amstettner war also wieder einmal von Beginn an voll da. Danach nahm sich Joachim „Family First“ Leonhartsberger ein Herz und versenkte mehrere Zweipunktwürfe. Auch Kerschbaummayer mischte gegen Ende des Viertels von der Dreierlinie wie gewohnt munter mit. Somit war man bereits mit 21:7 nach dem Startviertel in Front. Im zweiten Spielabschnitt kam es dann zu einer äußerst kuriosen Szene. Martin „Wrong Goal“ Stix sicherte sich nach vergebenem Freiwurf des Gegners den Rebound und verwandelte anschließend souverän den Layup…. nur leider in den falschen Korb. Die verzweifelten Zurufe von Stefan Kerschbaummayer „Ned Stixi!!!“ dürften wohl zu spät gekommen sein. Wir haken das Ganze als verfrühtes Weihnachtsgeschenk an die Knödelwirte ab. Peham brachte mit einem erfolgreichen Dreier in den gegnerischen Korb seine Mannschaft wieder auf den richtigen Kurs. Auch Leonhartsberger behielt seine Treffsicherheit bei und holte 15 seiner insgesamt 24 Punkte in der ersten Spielhälfte. Die Führung bereits bei 19 Punkten für das B-Team. Durch einige Flüchtigkeitsfehler der Falken (unter anderem beim Einwurf), öffnete man den Gästen jedoch mit einigen Turnovers die Tür für ein frühes Comeback in die Begegnung. Wie von Wels gewohnt, nutzten sie diese auch beinhart aus und verkürzten den Rückstand zur Halbzeit auf 12 Punkte.

In der Vergangenheit zeigten die Altfalken im dritten Viertel oft Startschwierigkeiten. Nicht so in dieser Partie. Mit hoher Konzentration und Aggressivität in der Verteidigung hatte man den Gegner gut im Griff. Mit 6 Punkten, ohne dass der Gegner scoren konnte, schraubte man den Vorsprung wieder auf 18 Zähler hoch. In den Minuten bis zum Schlusspfiff dieses Spielabschnitts tauschte man mehr oder minder Körbe aus und der Vorsprung der Amstettner pendelte sich bei 17 Punkten vor dem Schlussviertel ein. Hier drückten die Altfalken dann nochmals richtig aufs Gaspedal. Jonas „Mustache“ Gruber zeigte seine offensiven Qualitäten und steuerte 8 seiner 11 Zähler in dieser Phase bei. Werner „Freibier“ Halbartschlager zeigte leichte Züge eines Dennis Rodman in seinen besten Jahren und war wie immer spektakulär am Rebound. Mit einem erfolgreichen Dreipunkter von Gruber in der letzten Spielminute fixierten die Falken letztendlich den verdienten Heimsieg. Damit sicherte man sich vor der Weihnachtspause auch die Tabellenführung. Besinnliche Weihnachten werden es ob der angekündigten Weihnachtsfeier der B-Herren diese Woche (Stichwort Sliwowitz) wohl eher vorerst nicht. Die anstehenden Feierlichkeiten haben sich die Altfalken aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen in dieser Saison aber wohl mehr als verdient. Go Falcons!

Scorer Amstetten: Leonhartsberger 24, Kerschbaummayer 14, Bremböck 12, Gruber 11, Krejci 6, Katzengruber, Peham jew. 3, Stix -2, Haselmayer, Firat und…… und…. WERNER HALBARTSCHLAGER!