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Zweites Falkenderby: Revanche

MPO/ Im Rückspiel des am Freitag ausgetragenen ersten Duells gewinnen die Falcons B.

Amstetten Falcons A – Amstetten Falcons B 51:59 (20:30)

Beide Mannschaften erwischten einen soliden Start. Die Partie war im ersten Viertel ein Duell auf Augenhöhe, keine der Mannschaften konnte sich eine namenswerte Führung aufbauen. Im zweiten Viertel gelang dies dann doch, und zwar den Falcons B: Während bei den Falcons A die Trefferquote sank, konnten die B-Herren bis zur Halbzeit mit zehn Punkten in Führung gehen. Dass das Spiel kein Offensivspektakel war, stellt auch der niedrige Halbzeitscore von 20:30 aus Sicht der Falcons A zur Schau.

In der zweiten Halbzeit fanden die Falcons A wieder etwas den Faden, doch es reichte nur für einen kurzfristigen 10:0-Run. Eine Aufholjagd blieb aufgrund von vorheriger schlechter Defense der A-Herren aus. Erwähnenswert: Im dritten Viertel hielt Pablo Bartolucci die B-Herren mit 16 von 18 Zählern im Alleingang in Führung. Im vierten Viertel änderte sich an der Gesamtlage so gut wie nichts: Die Falcons A konnten den Rückstand zwar verkürzen, ganz drehen konnte man die Partie nicht – die Falcons B brachten ihre im zweiten Viertel aufgebaute Führung in trockene Tücher. Endstand: 59:51 für die Falcons B.

Werfer Falcons A: Kertakov 21, Marevac 12, Mujic 9, Thoma 4, Brandner 3, Akhdier A. 2, Benko 2, Gazija, Hofbauer, Mesic

Werfer Falcons B: Bartolucci P. 27, Bremböck 10, Watzinger 7, Sturm 6, Halbartschlager 4, Katzengruber 3, Kastenhofer 2, Bartolucci N., Belubekyan, Firat, Pataki, Peham

Erstes Falkenderby – ein Sieg im Verein

MPO/ Im ersten Aufeinandertreffen der beiden Herrenmannschaften gehen nach einer unterhaltsamen Partie die Falcons A als Sieger vom Parkett.

Amstetten Falcons B – Amstetten Falcons A 48:69 (25:46)

In der Vereinsgeschichte der Falcons gab es schon die unterschiedlichsten Partien. Langjährige Begleiter des Vereins erinnern sich vielleicht sogar noch an das Spiel der Falcons B gegen die Falcons C, doch die A-Herren gegen die B-Herren? Das gab es in einem Pflichtspiel noch nie! Dementsprechend groß war die Vorfreude auf beiden Seiten. Die Partie begann mit einem getroffenen Dreipunktwurf durch Pablo „Esco“ Bartolucci, doch es sollten die A-Herren sein, die von „Downtown“ an diesem Freitagabend das heiße Händchen hatten. Gleich acht Dreipunkter verwandelten die Falcons A im ersten Viertel und konnten sich somit früh in der Partie eine Führung aufbauen. Die Falcons B fanden anfangs nur schwierig einen Rhythmus, doch ab dem zweiten Viertel bot sich den Zuschauern eine ausgeglichene Partie, auch wenn die Falcons A durch ihre Führung aus dem ersten Viertel die Oberhand behielten. Energie gab den Falcons B wohl das späte Erscheinen von Stimmungskanone René „Trashtalk“ Bremböck. Wer an diesem Abend dachte, dass es die beiden Herrenteams gemütlich angingen, der wurde von insgesamt fünf technischen Fouls eines Besseren belehrt. Man ist sich trotz ausführlicher Diskussion nach dem Spiel bis jetzt unsicher, ob der Ausschluss von Stefan Watzinger wegen zweier technischer Fouls eigentlich durch das Reglement gedeckt ist. Im zweiten Viertel konnten die Falcons A ihre Führung um zwei Punkte ausbauen, beim Stand von 25:46 aus Sicht der B-Herren ging es in die wohlverdiente Pause.

Das dritte Viertel blieb wie das zweite ein Duell auf Augenhöhe: Beide Mannschaften agierten offensiv wie defensiv durchaus solide, große Überraschungen und Highlights blieben aus. Die Dreier Nummer vier und fünf von Aleksandar „Mac“ Kertakov waren zugleich die letzten beiden der insgesamt 14 durch die A-Herren an diesem Abend. Im vierten Viertel zeigten die B-Herren, dass sie wider Erwarten noch nicht müde geworden waren und gewannen diesen Abschnitt gegen die eigentlich jüngeren A-Herren mit 12:9. Nach 40 kurzweiligen Minuten war das erste Derby Geschichte, doch eine Chance auf Revanche lässt nicht lange auf sich warten: Schon morgen, 15.5.2022, gibt es um 17:00 Uhr in der Johann Pölz-Halle das Rückspiel!

Werfer Falcons B: Bartolucci P. 20, Sturm 16, Halbartschlager 6, Bremböck 2, Katzengruber 2, Watzinger 2, Bartolucci N., Belubekyan, Datzberger, Peham, Pataki

Werfer Falcons A: Kertakov 19, Marevac 19, Akhdier Y. 10, Mujic 6, Thoma 6, Benko 4, Hofbauer 3, Gazija 2, Akhdier A., Herkel, Mesic

Altfalken bekamen bei Heimspiel keine Flügel verliehen

H1 / Trotz mehrerer Dosen des beliebten Energy-Drinks im Vorfeld des Spiels wollten die Altfalken bei ihrer Heimpartie letzten Sonntag nicht so recht abheben. Die (altbekannte) Treffsicherheit der Gäste machte jeden Versuch eines Runs zunichte. Auch in der Verteidigung konnte man die offenen Würfe nicht immer verhindern und lief so bereits früh einem Rückstand hinterher, den die Hausherren nicht mehr aufzuholen vermochten.

Amstetten Falcons B – SK Swoboda VIKINGS 57:86 (29:48)

Top motiviert gingen die Altfalken in diese Heimpartie. Dank der 3 auflaufenden Nachwuchsspieler konnten die Amstettner 11 Mann stellen. Wie eine totale Sonnenfinsternis oder ein Lotto Sechser ein doch eher seltenes Ereignis. Zu Beginn war das Spiel noch sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften versuchten sich in der Verteidigung erst zu orientieren. So kam es auf beiden Seiten schnell zu mehreren Punkten. Peham versenkte seinen ersten (und einzigen) Dreipunkter zum 10:9 Zwischenstand für die Falken. Dies sollte jedoch leider auch gleichzeitig die letzte Führung für die heimische Truppe rund um Trainer Harald „Zwickeltag“ Katzengruber sein. Zu spät stellte man von einer Zonen- auf eine Man-Verteidigung um, mit der sich die Gäste aus Oberösterreich zunächst deutlich schwerer taten. Die Würfe der Vikings waren nun deutlich besser „contested“. So schafften es die Altfalken auch dank ihres Topscorers Pablo „Esco“ Bartolucci (12 Punkte in Viertel 2) den Rückstand gegen Ende der ersten Spielhälfte auf 11 Punkte zu reduzieren. Zwischenzeitlich war dieser bereits auf knapp 20 Zähler angewachsen. Mit einem letzten Push zum Halbzeitende schufen die Gäste jedoch wieder klare Verhältnisse und gingen mit einer 19 Punkte Führung in die Kabine.

Anfang des dritten Spielabschnittes zeigte Andreas „The Principal“ Kastenhofer welche alten Tricks er noch immer auf Lager hatte und machte mit einigen Oldschool-Moves dem Gegner das Leben schwer. Nun kamen auch die Nachwuchsspieler zu ihrem ersten Einsatz und konnten mit einigen guten Bewegungen zum Korb und erfolgreichen Würfen ihr Talent aufblitzen lassen. Doch gegen die Treffsicherheit des Gegners konnten die Amstettner an diesem Tag nichts mehr ausrichten. Allen voran Müller versenkte die Kugel ein ums andere Mal und ließ dies noch dazu recht einfach aussehen. Vielleicht war es das ja auch schon etwas, denn die Amstettner waren gegen Ende der Partie oft den einen Schritt zu langsam um die Würfe der Oberösterreicher dementsprechend verteidigen zu können. Dadurch war der Sieg für die Vikings in der zweiten Spielhälfte nie wirklich in Gefahr und sie konnten einen 29-Punkte Sieg einfahren. Trotzdem freuen sich die Altfalken auf die beiden anstehenden Derbies gegen die A-Mannschaft kommenden Freitag und Sonntag. Go Falcons!

STATISTIK

Scorer Amstetten: Bartolucci P. 24, Sturm 13, Peham 5, Kastenhofer, Katzengruber jew. 4, Pataki 3, Datzberger, Halbartschlager jew. 2, Firat, Bartolucci N., Belubekyan.

STIMME ZUM SPIEL

„Auf de zwa Derbies gfrei i mi scho voi! Bitte alle kommen!!“, meinte Ex-Coach Dobsicek euphorisch nach der Partie.

Falcons A zu Hause unterlegen

MPO/ Nach einer Aufholjagd konnten sich die Falcons schließlich doch nicht belohnen.

Sportunion Amstetten Falcons – FCN Knödelwirt Baskets Wels 60:61 (29:42)

Die Falcons starteten schlecht ins Spiel: Offensiv fand man erst keinen Rhythmus, defensiv stand man nicht am richtigen Ort und ließ den Gegner zu leicht zum Korb penetrieren. Der Score blieb trotzdem relativ ausgeglichen, mit drei Punkten Rückstand endete das erste Viertel. Doch es sollte noch schlimmer kommen: Mit einem 10:0-Run der Oberösterreicher wurde das zweite Viertel eingeleitet – das in der Viertelpause Besprochene schien über Bord geworfen. Die Probleme offenbarten sich auf beiden Seiten: Offensiv zu statisch und mit ungünstiger Wurfauswahl, defensiv zu wenig Einsatz sowie Absprachefehler und verschlafene Rotationen. Das schlug sich auf den Score nieder: Beim Spielstand von 29:42 aus Sicht der Falken ging es in die Halbzeit.

Im dritten Viertel wirkten die Falcons im positiven Sinne wie ausgetauscht: Mit viel Energie kämpften sich die Mannen um Topscorer Marevac Punkt für Punkt zurück ins Spiel. In der Defense ließ man im gesamten Viertel nur fünf Punkte zu, erzielte selbst aber durch gute Ballbewegung und aggressiven Zug zum Korb 28 Punkte. Vor Beginn des vierten Viertels stand es nun 47:47. Besagter Spielabschnitt erwies sich als sehr ausgeglichen und dementsprechend blieb es bis zum Schluss knapp. Weniger als eine Minute vor Schluss gingen die Welser durch einem Korbleger mit vier Punkten in Führung, doch Falcons-Routinier Hofbauer verkürzte mit einem verwandelten Dreipunktwurf auf einen Zähler Unterschied. Die Falcons kamen sogar noch einmal in Ballbesitz, konnten sich aber nach mehreren Einwürfen in Folge gegnerischer Fouls keinen freien Wurf mehr erspielen und mussten sich somit knapp, aber doch geschlagen geben.

Werfer Amstetten: Marevac 26, Kertakov 16, Benko 8, Hofbauer 5, Thoma 3, Mesic 2, Akhdier, Mujic, Sabanovic

Falcons A siegen am Attersee

MPO/ Ein stets ausgeglichenes Spiel konnten die Falcons schlussendlich für sich entscheiden.

Sportunion Amstetten Falcons A – SK Swoboda Vikings 66:59 (38:36)

An einem Donnerstagabend tanzten die Falken rund um Routinier Marevac in Schörfling an. Sowohl Falcons als auch Vikings fanden schnell in die Partie. Früh begannen die Falcons damit, für die Shooter Würfe von jenseits der Dreipunktelinie zu suchen, was diese besser in einen Rhythmus kommen ließ. Defensiv bereitete zu Beginn vor allem die Reboundarbeit Probleme. Im zweiten Viertel ein nahezu identisches Bild: Das Spiel auf Augenhöhe, die Offensive der Falcons relativ wurflastig. Defensiv agierte man am Rebound zwar konsequenter, die neue Fehlerquelle war nun aber die Verteidigung von Cuts von Spielern abseits des Balles. Insgesamt ging es immer hin und her, keine Mannschaft konnte sich bis zur Halbzeit in irgendeiner Weise absetzen – Halbzeitstand 38:36 für die Falcons.

Und auch im dritten Viertel sollte sich das nicht ändern. Der Viertelscore von 10:12 zeigt auf, dass beiden Teams nach der Halbzeit eher wenig gelang. Auf Seiten der Falcons konnten auch die Youngsters Benjamin Mesic und Abdul Akhdir ihren Teil zum Sieg der Falcons beitragen. Ende des dritten Viertels belief sich der Score auf 48:48 – einem spannenden Schlussviertel stand also nichts im Wege. In jenem bewegten die Falcons den Ball offensiv gut, so konnte man sich die eine oder andere freie Abschlussmöglichkeit herausspielen. Defensiv schickten die Falcons die Hausherren mehrmals an die Linie, dieses Risiko sollte sich an diesem Abend aber auszahlen. Mit drei Punkten Vorsprung war man knapp zwei Minuten vor Schluss in einer angenehmen Ausgangssituation und konnte anschließend durch zwei Layups den Endstand von 66:59 besiegeln.

Werfer Amstetten: Mujic 20, Marevac 12, Kertakov 10, Thoma 9, Mesic 8, Benko 5, Akhdir A. 2

Falcons A verlieren nach langer Spielpause

MPO/ Nach einem schlechten Start liefen die Falcons A einem Rückstand hinterher, den sie nicht einzuholen vermochten.

Sportunion Amstetten Falcons A – BBC Mile Trockenbau Linz 63:85 (25:43)

Die Ausgangslage war für die Falcons ungewohnt: Mitten in der Saison hatte man im Vorfeld aufgrund von Spielabsagen ein Monat lang kein Spiel, zudem liefen die Falcons an diesem Abend mit verändertem Personal auf. Ins Spiel fanden die Falcons zu spät: Die ersten zwei Minuten verschlief man vor allem defensiv und lag in Folge dessen schon nach jenen beiden Minuten mit acht Punkten zurück. Die Verteidigung sollte auch den restlichen Abend die Schwachstelle der Falcons bleiben. Im zweiten Viertel sank man zu oft von den Werfern der Gegner ab, und diese bestraften die Fehler der Falcons überdurchschnittlich oft.  Offensiv lief in dieser Phase wenig, Punkteausbeute erfolgte ausschließlich von der Freiwurf- und der Dreipunktelinie. Mit 18 Zählern Rückstand ging es in die Halbzeitpause.

Im dritten Viertel zeigten sich die Falcons verbessert: Offensiv kam man durch besseres Zusammenspiel zu guten Würfen, defensiv war man endlich auf einem akzeptablen Niveau angekommen – wenn auch bei weitem nicht mehr. Mitte des dritten Viertels hatte man auf elf Punkte Unterschied verkürzt, doch dabei sollte es bleiben. In der Defense war man nun wieder des Öfteren bei Cuts zum Korb zu spät. Diese Cuts nutzten die Gäste und schlossen direkt ab oder provozierten dadurch Fehler in den folgenden Rotationen der Amstettner Verteidigung. Im vierten Viertel waren die Falcons nun in Handlungsnot: Man versuchte sich an einem Pressing über das ganze Feld. Dieses zeigte teilweise Erfolge, teilweise geriet man dadurch aber unnötig in Unterzahl und hatte damit zu kämpfen. Offensiv kamen die Falcons in den letzten zehn Minuten nicht in die Gänge, und wenn man einmal einen Weg zum Korb fand, wurde man sofort via Foul gestoppt. Ganze 16 Freiwürfe hatten die Falcons in den letzten neun Spielminuten, doch die Trefferquote erwies sich als dürftig und so geriet man nur eher mehr in Rückstand als noch aufzuholen. Die Schlusssirene besiegelte den Endstand von 63:85 aus Sicht der Falcons.

Werfer Amstetten: Marevac 26, Thoma 14, Prandstätter 12, Brandner 5, Herkel 3, Benko 2, Okafor 1, Akhdir A., Mesic

Start – Ziel Niederlage für Altfalken

H1 / Im Kampf um den „Klassenerhalt“ wusste das Amstettner B-Team bereits im Vorfeld, dass gegen die Truppe aus Linz wenig bis gar nichts zu holen sein wird. Die Oberösterreicher präsentierten sich von Beginn an sehr routiniert – man hatte nie das Gefühl, dass sich die Partie ernsthaft zugunsten der Altfalken drehen könnte. Trotzdem ließ man den Kopf nie hängen und versuchte das Beste aus der Begegnung rauszuholen.

Amstetten Falcons B – BBC Mile Trockenbau Linz AG 43:76 (23:35)

Mit zahlreichen krankheitsbedingten Ausfällen und der kurzfristigen schweinsbratenbedingten Absage von Coach Harald „Bones“ Katzengruber standen die Vorzeichen eher schlecht gegen die motivierte Linzer Truppe etwas ausrichten zu können. Trotzdem waren alle 7 auflaufenden Falken stets voll bei der Sache. Stefan „Hear me out “ Watzinger übernahm kurzerhand die Coachingposition. Bereits im ersten Viertel setzten sich die Gäste aus Linz rasch mit 13:2 ab. In der Offensive der Falcons war unterm Korb kein Durchkommen, auch der körperlichen Überlegenheit der Linzer geschuldet. Die Würfe von außen musste man sich einerseits jedes Mal mühsam erkämpfen, da die Defense der Gäste zu Beginn noch äußerst aggressiv war. Fand man doch den freien Wurf konnten die Falken diesen andererseits nur selten verwerten. Etwas besser lief dies dann im zweiten Viertel, wo man quasi auf Augenhöhe mit dem Gegner agieren konnte. Die Intensität der Linzer in der Verteidigung ließ hier auch etwas nach. Vor allem Watzinger scorte mehrmals hintereinander (11 Punkte im zweiten Viertel) und der Rückstand pendelte sich zur Halbzeit bei 12 Punkten ein.

Ohne die beiden Spielmacher Pablo „Dauerwelle“ Bartolucci und Rene „You Reach I Teach“ Bremböck taten sich die Altfalken vor allem offensiv sehr schwer, da hier natürlich auch die Treffsicherheit und das Ballhandling der beiden Guards fehlte. Mit nur 7 Spielern im Kader ging so manchem dann in der zweiten Spielhälfte auch ein wenig die Puste aus. Trotzdem versuchte Werner „Waterboy“ Halbartschlager alles und versenkte den einen oder anderen sehenswerten Korbleger. Auch Watzinger ließ nicht locker und motivierte zusammen mit Clemens „Disco“ Sturm seine Truppe immer wieder in den Auszeiten. Doch alles in allem leider zu wenig an diesem Tag, denn man hatte stets das Gefühl, dass die Linzer immer wieder eine Schippe drauflegen konnten sobald die Hausherren nur ansatzweise in Schlagdistanz kamen. Die Führung der Linzer war so nie in Gefahr. Gegen Ende der Partie ließen die Gäste mit 5 Dreipunktern in Folge daran keinen Zweifel mehr aufkommen und man beendete die Partie schließlich mit 43:76. Go Falcons!

STATISTIK

Scorer Amstetten: Watzinger 19, Sturm 12, Halbartschlager, Krejci jew. 4, Peham, Stix jew. 2, Firat.

 

Falcons A starten mit Sieg ins Mittlere Playoff

MPO/ Nachdem die Falcons unglücklicherweise ins Mittlere Playoff gerutscht waren, konnten sie sich im ersten Spiel mit einem klaren Auswärtssieg beweisen.

Sportunion Amstetten Falcons A – FCN Knödelwirt Baskets 77:40 (30:18)

Die Partie startete äußerst unspektakulär. Beiden Mannschaften gelang offensiv wenig bis gar nichts – dies war aber eher Pech beim Abschluss geschuldet als einer starken Defense. Klar wird das auch beim Blick auf den ersten Viertelstand: ein 7:7! Erst im zweiten Viertel fanden die Falcons besser ins Spiel. Die Zonenverteidigung der Welser bescherte den Falken viele freie Würfe, von denen auch einige ihr Ziel fanden. Defensiv agierte man solide, das Stellungsspiel stimmte jedoch nicht immer zu 100 Prozent. Mehrere Male kam man aus Defensivrebounds oder Steals ins Laufen – allen voran Point Guard Kertakov. Mit zwölf Zählern Vorsprung ging es für die Falcons in die Halbzeit.

Nach der Pause konnten die Falcons an ihrer Leistung im zweiten Viertel anknüpfen. Zwar war defensiv früh die Teamfoulproblematik präsent, man zeigte sich jedoch ab diesem  Zeitpunkt diszipliniert. Offensiv lief unter dem Korb nun mehr als zuvor, die große Stärke an diesem Abend blieb aber der Distanzwurf nach Ablegen bei Penetration zum Korb. Auch im vierten Viertel blieb die Lage unverändert: Die Ballbewegung im Angriff bereitete freie Würfe, aber auch mehrere Offensivrebounds konnte man im vierten Viertel holen und teilweise auch nutzen. Zwei Minuten vor Schluss erzielte Scharfschütze Mujic seinen sechsten Dreier an diesem Abend. Drei Körbe später stand das Endergebnis von 77:40 fest.

Werfer Amstetten: Mujic 24, Kertakov 17, Hofbauer 12, Benko 6, Marevac 5, Thoma 5, Herkel 4, Okafor 4

Falcons A zu Hause erfolgreich

Landesliga/ Die Falcons holten sich vor Heimpublikum in einem Spiel, das einem Offensivspektakel ferner nicht hätte sein können, einen wichtigen Sieg, um die Chance auf das obere Playoff am Leben zu erhalten.

Sportunion Amstetten Falcons – SK Swoboda Vikings 58:50 (21:26)

Die Falcons kamen nach dem  Tip-Off zuerst nicht in die Gänge, erst nach drei gespielten Minuten fiel der erste Korb. Den Gästen aus Laakirchen erging es ähnlich, auch wenn ihr erster Korb schon etwas früher sein Ziel fand. Das ganze erste Viertel agierten die Falcons defensiv zu lasch, ließen die Oberösterreicher zu weitaus mehr Chancen kommen als eigentlich notwendig. Offensiv wurde zu viel auf Würfe von jenseits der Dreipunktelinie gesetzt, weiters ließen sich die Falcons zu sehr auf das beabsichtigt langsame Tempo der Oberösterreicher ein – eine Tatsache, die man eigentlich vermeiden wollte. Auch das zweite Viertel brachte keine großartige Veränderung ins Spiel. Die Falcons verteidigten nicht sonderlich gut, hatten aber Glück, dass die Vikings nicht alle Chancen zu punkten nutzen konnten. Offensiv war zu wenig Bewegung im Spiel und der Abschluss wurde zu oft verfrüht gesucht.

Beim Stand von 21:26 (ja Halbzeit- und nicht Viertelstand) startete man in das dritte Viertel. In diesem konnten die Falcons mit verbesserter Verteidigung und mehreren getroffenen Dreipunktwürfen ihren Rückstand einholen. Das vierte Viertel bot nun endlich einigermaßen ansehnlichen Basketball: Wenn auch noch lange nicht perfekt, so war die Ballbewegung offensiv trotzdem besser, die Falcons erspielten sich mehr freie Würfe, nun auch innerhalb der Dreipunktelinie. Ein Freiwurftreffer von Topscorer Marevac besiegelte den Endstand von 58:50.

Wir bedanken uns herzlich bei der Höller Unternehmensgruppe für die Übernahme der Matchpatronanz!

Werfer Amstetten: Marevac 22, Milosevic 12, Kertakov 11, Akhdir Y. 5, Hofbauer 3, Mujic 3, Okafor 2, Akhdir A., Benko, Mesic, Thoma

Falcons A in Rückspiel knapp unterlegen

Landesliga/ Nachdem man das Hinspiel vergangene Woche zu Hause gewinnen konnte, mussten die Falcons in Gmunden nun eine knappe Niederlage hinnehmen.

Sportunion Amstetten Falcons – Swans Gmunden B 84:87 (41:39)

Wie auch in den letzten Spielen der Falcons erwischten beide Mannschaften einen guten Start und es blieb von Beginn an alles offen. Früh wurde wie zuletzt das Anspiel auf die beiden Topscorer der Falcons gesucht, diese erarbeiteten sich im Eins-gegen-eins Würfe. Nicht nur einmal gelang der Korberfolg erst im Nachsetzen, ermöglicht durch die Arbeit am Offensivrebound. Im zweiten Viertel kamen die Falcons durch die beschriebene Spielweise mehr an die Freiwurflinie, begingen selbst aber (noch) wenige Fouls. Beim Score von 41:39 ging es für die Mannen um Spielertrainer Marevac in die Halbzeit.

Das dritte Viertel war für die Falcons zum Vergessen, aber eigentlich nur defensiv. Offensiv lief es gut wie bisher, die Punkteausbeute war mit 23 Zählern sogar die beste von allen Vierteln an diesem Abend. Doch 32 Punkte der Swans in diesem Abschnitt bewirkten, dass die Falcons nach und nach in Rückstand gerieten – bis bei noch sechs Minuten zu spielen ein Stand von 66:82 aus Sicht der Falcons vom Scoreboard leuchtete. Die Gründe dafür waren unterschiedlich, beispielsweise schlechtes Umschaltspiel, zu viele Ballverluste und Absinken von Werfern der Gmundner. Doch die Falcons kämpften sich im Anschluss mit einem 12:0-Run zurück ins Spiel, nun war jedoch die fehlende Zeit den Falken ein Dorn im Auge. Man musste foulen, um die Uhr anzuhalten, schickte dafür aber die Oberösterreicher an die Freiwurflinie. Mit zwei Treffern von „Downtown“ in der letzten Minute konnte man zwar noch weiter verkürzen, für einen Sieg sollte es aber nicht reichen. Die Falcons und Swans trennten sich schlussendlich mit 84:87.

Werfer Amstetten: Akhdir K. 29, Milosevic 29, Kertakov 6, Marevac 6, Mujic 6, Akhdir Y. 5,, Hofbauer 3, Benko, Okafor, Thoma