U19 gegen Tabellenführer chancenlos

MU19/ Obwohl die Falcons das erste Viertel gewinnen müssen sie sich aufgrund der folgenden drei schlechten Vierteln deutlich geschlagen geben.

Citycenter Amstetten Falcons U19 – Flyers Wels U19 43:90 (23:41)

Die Falcons starten sehr gut ins erste Viertel. Selten kam die Mannschaft so gut in einer Partie an wie an diesem Tag. In der Zonenverteidigung zeigt sie sich von ihrer besten Seite, und trotz großem Druck der Gegner erspielt man sich am anderen Ende des Feldes einige freie Würfe. Auch am Rebound agieren die Falcons solide und lassen in diesem Spielabschnitt wenige zweite Chancen zu. Mit zwei Punkten Vorsprung geht es daraufhin ins zweite Viertel. Nun legen die Gäste aus Oberösterreich einen Zahn zu und bereiten den Amstettnern, die mit dem hohen Spieltempo zu kämpfen haben, so manche Schwierigkeiten. Die Falcons bleiben dem zuvor so gut funktionierenden Game-Plan leider nicht treu und vor allem am Rebound hat man zu kämpfen. Im Angriff läuft viel über die beiden Ballführenden Kertakov und Thoma, was die Welser auszunutzen wissen und ihnen den Spielaufbau deutlich erschweren. Dies resultiert in erzwungenen beziehungsweise schlechten Würfen.

Auch nach der Halbzeit ändert sich am Spielgeschehen nicht allzu viel. Die Gäste erarbeiten sich durch die schlechte Reboundarbeit der Falken zweite Chancen, die sie meist zu verwerten wissen. Offensiv schleichen sich bei den Falken unnötige Fehler ein: Man verdribbelt sich, fängt Bälle nicht, spielt lasche Pässe, die in Ballverlusten enden. Somit werden viele Angriffe hergeschenkt. Auch die Systeme werden nicht genau genug gelaufen, um konstant freie Würfe zu bekommen, und so erzielen die Falcons im vierten Viertel magere acht Punkte. Defensiv läuft es in der zweiten Halbzeit phasenweise wieder gut, großteils erfolgen die Rotationen jedoch zu spät und man kassiert einen Korb. 43 Punkte stehen bei den Citycenter Amstetten Falcons nach Ertönen der Schlusssirene zu Buche, bei den Gästen sind es 90.

STATISTIK

Werfer Amstetten: Kertakov 20, Thoma 13, Benko 10, Akhdier A., Akhdier T., Dudakovic, Gazija

STIMME ZUM SPIEL

„Das erste Viertel war mitunter eines unserer besten in dieser Saison. Aber gegen keine Mannschaft hat man eine Chance, wenn man nur 10 Minuten guten Basketball spielt“, ist sich die Mannschaft einig.