Heimpleite der Jungfalken

MU19/ Eine phasenweise solide Leistung der Falcons bleibt wegen zwei schlechten Vierteln unbelohnt.

Amstetten Falcons U19 – BBC Linz U19 50:72

Die Falken starten grottenschlecht in das Spiel. Defensiv wie Offensiv wirkt die Mannschaft unorganisiert und nervös und führt den vorgenommenen Plan für dieses Spiel nicht aus. Zu Beginn scort man auschließlich durch Einzelaktionen von Topscorer Kertakov, was aber weitaus zu wenig war, um mit den Linzern mitzuhalten. In den zweiten zehn Minuten tauen die Falcons aber allmählich auf: Endlich wird das Spiel im Angriff organisierter, man exukutiert die Spielzüge und leistet defensiv einen guten Job. Letzteres ist vor allem der Umstellung auf eine Zonenverteidigung zu verdanken, gegen die sich die Gäste aus Oberösterreich um einiges schwerer tun als gegen die Mannverteidigung in den letzten Spielen.

Nach der Halbzeitpause liefern die Hausherren erneut eine gute Leistung ab, man ist in der Lage, das Momentum auf seiner Seite zu halten. In der Offensive lässt sich hier der Wandel gegenüber dem ersten Viertel deutlich erkennen: Alle Spieler, die auf dem Parkett stehen, spielen aggressiv und vertrauen einander. Dies strahlt mehr Gefahr für die Verteidigung der Linzer aus, was diese zu häufigeren Rotationen und somit auch Fehlern forciert. Leider bricht das Spiel der Falken aber gegen Ende des dritten Viertels und  in den letzten zehn Minuten wieder ein: Im Angriff nimmt man teilweise schlechte Würfe und auch die freien fallen in dieser Phase des Spiels nicht. Zusätzlich dazu passieren mehrere Ballverluste im offenen Feld, die den Gegnern leichte Punkte bescheren, auch weil die Falken zu langsam umschalten und nicht schnell genug zurücklaufen.

STATISTIK

Werfer Amstetten: Kertakov 23, Thoma 14, Bozinovic 6, Benko 4, Berisha B. 2, Gazija 1, Kulas

STIMME ZUM SPIEL

„Wir haben heute phasenweise attraktiven Basketball gespielt. Aber, dass man nicht gewinnt, wenn man nicht die ganze Partie so spielt, ist auch klar“, meinte Thoma.