Kategorie: U16

Saisonende für Jungfalken

MU19/ Nach zwei Niederlagen in der ersten Runde der Playoffs gegen die VKL Vikings sind die Falcons nun ausgeschieden.

Amstetten Falcons U19 – VKL Vikings U19 29:92

Wie schon so oft starten die Falcons schlecht in die Partie. Obwohl man ein Pressing der Gegner über das gesamte Feld erwartet hat, kommt man damit in den Anfangsminuten kaum zurecht. Ist man dann einmal über der Mittellinie, hat man Schwierigkeiten, in die Spielsysteme hineinzufinden. Erst nach einigen Minuten scheinen die Falcons den Anschluss gefunden zu haben und verdienen sich durch Aggressivität Punkte an der Freiwurflinie. Im zweiten Viertel geschieht erstaunlicherweise Ähnliches wie zuvor: Die Falken verschlafen in den ersten Minuten notwendige Bewegungen sowohl offensiv als auch defensiv. Das Resultat spricht Bände: Gleich vier Dreier treffen die Hausherren in diesem Spielabschnitt und schicken die Falcons mit einem Rückstand von 22 Punkten in die Kabine.

Nach der Pause bleibt der Spielverlauf so gut wie unverändert: Die Falken sind defensiv bemüht, geben jedoch viele Rebounds ab, die die Gegner nach Fehlwurf zumeist in Punkte im zweiten Anlauf verwerten. Offensiv plagt man sich gegen die druckvolle Verteidigung  und hat die meisten Chancen auf Punkte an der Freiwurflinie. Die Ausbeute bleibt aber mager. Daran sollte auch im letzten Viertel nicht mehr gerüttelt werden – im Gegenteil: Da die Falcons mit nur sechs Spielern angereist sind und das anstrengende Spiel seine Spuren hinterlassen hat, fehlt den Falken in der Verteidigung die Konsequenz, auch zu den Werfern an der Dreierlinie hinauszulaufen und man kassiert zum Abschluss der Partie erneut einen Run.

STATISTIK

Werfer Amstetten:  Kertakov 10, Bozinovic 9, Benko 5, Thoma 5, Berisha, Gazija

STIMME ZUM SPIEL

„Mit solch einer unerfahrenen Mannschaft gibt es leider auch ernüchternde Tage wie diese. Doch wir konnten aus dieser Saison viel für die Zukunft mitnehmen“, lässt man nach dem Spiel die Saison revue passieren.

Playoff-Niederlage für U19

MU19/ Im ersten Viertelfinalspiel gegen die VKL Vikings müssen die Falcons eine deutliche Niederlage hinnehmen.

Amstetten Falcons U19 – VKL Vikings U19 32:60

Die Falcons starten schlecht in die Partie: In den ersten vier Minuten des Spiels kassiert man zwölf Punkte in Folge, ohne einen Treffer aus eigenen Reihen.  In Minute fünf wacht die Mannschaft auf und die Nervosität vom Anfang wird  etwas abgeschüttelt.  Offensiv läuft es aber dennoch nicht rund, mit dem Druck der Gäste kommt man phasenweise nicht zurecht. Im zweiten Viertel ändert sich der Spielverlauf nur geringfügig: Die Oberösterreicher spielen gelassener und bewegen den Ball, die Falcons punkten nur nach gut exekutierten Spielzügen oder an der Freiwurflinie. In die Pause geht es mit einem 15 zu 32.

Nach dem Seitenwechsel starten die Gäste aggressiver als die Hausherren und bauen so ihre Führung aus. Den Falcons gelingen in diesen zehn Minuten bloß magere sieben Punkte. Weder die Offensive noch die Defensive funktioniert wirklich, was für den Spielstand aus Sicht der Falken nicht von Vorteil ist. Nach einer kurzen Viertelpause geht es in den Endspurt: Im letzten Viertel geben die Falcons alles, was sie noch im Petto haben. Und das trägt Früchte: In diesen zehn Minuten spielt man punktemäßig auf Augenhöhe, doch am Ergebnis kann man dadurch nicht mehr rütteln.

STATISTIK

Werfer Amstetten: Thoma 12, Benko 9, Kertakov 7, Bozinovic 4, Berisha, Dudakovic, Gazija, Kulas

STIMME ZUM SPIEL

„Unser Problem lag heute hauptsächlich in der Offense, denn nur 60 zugelassene Punkte sind eigentlich eine solide Leistung“, lautet das Fazit am Donnerstagabend.

Grunddurchgang endet für U19 mit Niederlage

MU19/ Das letzte Spiel der regulären Saison endet für die Jungfalken mit einer Heimpleite.

Amstetten Falcons U19 – BBC Vöcklabruck U19 40:66

Nachdem die Partie ursprünglich von der Mannschaft auf Vöcklabruck abgesagt worden war, findet sie auf Anfrage der Amstettner eine Woche später nun doch noch statt. Aber die Ausgangssituation ist nicht die beste: Mit Aleks Kertakov fehlt der beste Scorer der Falken. Dies macht sich zu Beginn des Spiels sofort bemerkbar: Nach sechs gespielten Minuten stehen für die Falcons erst zwei Punkte zu Buche, für die Gegner neun. Diese erste Phase will man hinter sich lassen, was sich deutlich im zweiten Viertel zeigt. Das Spiel der Hausherren ist von nun an gekennzeichnet durch eine starke Defensive, doch offensiv hapert es noch. Zwar werden die Spielzüge ordentlich und zur Genüge ausgeführt und der Ball bewegt, doch die Konsequenz im Abschluss fehlt zumeist. In die Pause geht es mit einem Rückstand von 16 Punkten.

Nach dem Seitenwechsel offenbart sich den Zusehern ein ähnliches Bild. Die Falken sind zwar bemüht, doch es gelingt nur wenig und defensiv verschläft man nun auch noch bei der Reboundarbeit, was den Oberösterreichern zweite Chancen beschert. Auch das vierte Viertel kann daran wenig ändern: Trotz des guten Starts mit zwei Ballgewinnen von Gazija und Abschlüssen im Schnellangriff ist man nicht in der Lage, den Rückstand zu verringern. Wieder verteidigen die Jungfalken gut und spielen im Angriff soliden Basketball, doch nur wenige Würfe finden auch ihr Ziel.

STATISTIK

Werfer Amstetten: Bozinovic 16, Thoma 16, Benko 6, Gazija 2, Berisha B., Dudakovic

STIMME ZUM SPIEL

„In der ersten Halbzeit haben wir vor allem defensiv so gespielt, wie wir eigentlich wollen. Aber um zu gewinnen, musst du halt auch Würfe verwandeln“, meinte Thoma nach der Partie.

U19 kann guten Start nicht halten

MU19/ Nach einem guten Start ist eine schlechte zweite Halbzeit für die Auswärtsniederlage verantwortlich.

Amstetten Falcons U19 – BBC Linz U19 39:68

Die Falken starten, anders als in den vergangenen Partien, gut ins erste Viertel. Man fordert die Linzer gekonnt, indem man defensiv richtig rotiert und im Angriff die Spielzüge ausführt. Die vorgenommene Aggressivität am Rebound, die aufgrund einer Verletzung von Bigman Benko dringend notwendig ist, legen die Falcons an den Start und müssen ihre Führung durch zwei Dreipunktwürfe am Ende des ersten Viertels leider doch wieder abgeben. Im zweiten Viertel präsentieren sich die Jungfalken in der Verteidigung noch besser als zuvor, doch offensiv wollen die Würfe nicht fallen und man plagt sich phasenweise gegen den Druck der Linzer Hausherren. Anschließend geht es mit einem 24 zu 30 aus Sicht der Falcons in die Kabine.
Nach der Halbzeitpause bricht das Spiel der Amstettner jedoch ein. Erstmals in der Partie zeigen sich wie schon so oft in der Saison erste Erschöpfungserscheinungen wegen des kleinen Kaders, der den Falken zur Verfügung steht. Die defensiven Rotationen in der zuvor noch gut funktionierenden Zonenverteidigung gingen häufig zu spät von statten und die Offensive schwächelt. Die Spielzüge werden nicht exakt genug beziehungsweise richtig genug exekutiert und es treten unnötige Ballverluste auf, die die Linzer im Fastbreak in einfache Punkte verwandeln. Dieses Bild verstärkt sich im vierten Viertel nur noch: Der Rückstand der Falken vergrößert sich bloß wegen Fehlern der Linzer nicht. Mit einem ernüchterndem 39 zu 68 macht man sich auf den Heimweg.

STATISTIK

Werfer Amstetten: Kertakov 15, Thoma 14, Bozinovic 6, Berisha B. 2, Dudakovic 2, Gazija

STIMME ZUM SPIEL

„Trotz dieser Niederlage nehmen wir gute Erfahrungen mit nach Hause. In der ersten Halbzeit haben wir gut agiert, doch für einen Sieg braucht man eine konzentrierte Leistung über 40 Minuten“, lautet das Fazit an diesem Dienstagabend.

Heimpleite der Jungfalken

MU19/ Eine phasenweise solide Leistung der Falcons bleibt wegen zwei schlechten Vierteln unbelohnt.

Amstetten Falcons U19 – BBC Linz U19 50:72

Die Falken starten grottenschlecht in das Spiel. Defensiv wie Offensiv wirkt die Mannschaft unorganisiert und nervös und führt den vorgenommenen Plan für dieses Spiel nicht aus. Zu Beginn scort man auschließlich durch Einzelaktionen von Topscorer Kertakov, was aber weitaus zu wenig war, um mit den Linzern mitzuhalten. In den zweiten zehn Minuten tauen die Falcons aber allmählich auf: Endlich wird das Spiel im Angriff organisierter, man exukutiert die Spielzüge und leistet defensiv einen guten Job. Letzteres ist vor allem der Umstellung auf eine Zonenverteidigung zu verdanken, gegen die sich die Gäste aus Oberösterreich um einiges schwerer tun als gegen die Mannverteidigung in den letzten Spielen.

Nach der Halbzeitpause liefern die Hausherren erneut eine gute Leistung ab, man ist in der Lage, das Momentum auf seiner Seite zu halten. In der Offensive lässt sich hier der Wandel gegenüber dem ersten Viertel deutlich erkennen: Alle Spieler, die auf dem Parkett stehen, spielen aggressiv und vertrauen einander. Dies strahlt mehr Gefahr für die Verteidigung der Linzer aus, was diese zu häufigeren Rotationen und somit auch Fehlern forciert. Leider bricht das Spiel der Falken aber gegen Ende des dritten Viertels und  in den letzten zehn Minuten wieder ein: Im Angriff nimmt man teilweise schlechte Würfe und auch die freien fallen in dieser Phase des Spiels nicht. Zusätzlich dazu passieren mehrere Ballverluste im offenen Feld, die den Gegnern leichte Punkte bescheren, auch weil die Falken zu langsam umschalten und nicht schnell genug zurücklaufen.

STATISTIK

Werfer Amstetten: Kertakov 23, Thoma 14, Bozinovic 6, Benko 4, Berisha B. 2, Gazija 1, Kulas

STIMME ZUM SPIEL

„Wir haben heute phasenweise attraktiven Basketball gespielt. Aber, dass man nicht gewinnt, wenn man nicht die ganze Partie so spielt, ist auch klar“, meinte Thoma.

 

U19-Misere hält an

MU19/ Auch im ersten Spiel der zweiten Hin- und Rückrunde sollte den Falcons kein Sieg gelingen.

Amstetten Falcons U19 – BBC Vöcklabruck U19 60:90

Am vergangenen Dienstagabend absolvierte die U19 ihr nächstes Spiel, und zwar erneut in Vöcklabruck. Das Spiel begann schrecklich für die Falcons. Offensiv fand man nicht wirklich ins Spiel und defensiv wurde man zu Beginn von den athletischen Gegnern aus Oberösterreich regelrecht überlaufen. Zu kämpfen hatte man wieder einmal am Rebound. Hier rettet die Falcons vor allem Big-Man Benedek Benko vor noch größeren Schwierigkeiten. Eben dieser muss aber schon nach der Hälfte des Viertels wegen Foulproblemen aus dem Spiel genommen werden. In den zweiten zehn Minuten lief es schon besser für die Jungfalken: Im Angriff verwandelte man einige Würfe und attackierte aggressiv den Korb, doch die Achillesferse blieb schlichtweg die schlechte Verteidigung.

Nach der Pause präsentierten sich die Falken am besten an diesem Abend. Das Viertel ging zwar immer noch mit einem Punkt verloren, zeigte aber, wozu die Mannschaft eigentlich in der Lage wäre. Auch die Umstellung auf eine Zonen- statt einer Mann-gegen-Mann-Verteidigung unterstützte diese Phase. So schön man im dritten Viertel auch zusammenspielte, im vierten wandte sich das Blatt erneut und die Mannschaft von Coach Georg Rülling verfiel in alte Laster, auf die jener in einer Auszeit aufmerksam machte. Spektakulär im vierten Viertel: Alle Punkte der der Jungfalken, zehn an der Zahl, wurden von Topscorer Aleksandar Kertakov erzielt. Doch leichtes Nachlassen in der Verteidigung bewirkte einen erneuten Ausbau der Führung der Hausherren.

STATISTIK

Werfer Amstetten: Kertakov 29, Thoma 21, Benko 4, Bozinovic 4, Berisha B. 2, Gazija

STIMME ZUM SPIEL

„Auch wenn wir in Rückstand geraten, darf es eigentlich nicht passieren, dass wir die Köpfe hängen lassen und das Spiel abschreiben“, lautete das Fazit der gesamten Mannschaft nach der Partie.

Jungfalken verlieren in Linz

MU19/ Nach einer einer enttäuschenden Niederlage im Heimspiel waren die Falcons höchst motiviert, in Linz den ersten Saisonsieg werden. Lange standen die Chancen gut, am Ende sollte es jedoch relativ deutlich werden.

Amstetten Falcons U19 – BBC Linz MU19 53:85

Nach drei Niederlagen reisten die Falcons nach Linz, erneut mit einem Kader von sechs Spielern. Man startete stark in die Partie. Defensiv stand man sicher und auch die Rotationen gelangen solide, in der Offensive schien zu Beginn einfach alles zu fallen. Mit der Zeit ließ die Verteidigung nach, und auch am Rebound taten sich die Falcons gegen die athletischen Big-Men der Hausherren schwer. Die Falken hielten sich größtenteils durch äußerst schwere Würfe, die aus Einzelaktionen entstanden und hochprozentig fielen, im Spiel. Im zweiten Viertel zeigte sich ein ähnliches Bild: Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Die Falcons erarbeiteten sich durch Schnellangriffe die einen oder anderen Punkte, nahmen aber sonst nicht immer gute Würfe. Vor allem Topscorer Kertakov kreierte mit seinem aggressiven Zug zum Korb für sich selbst und andere. So hängte man den Linzern auch einige Fouls an. Die Halbzeit endete mit einem einhändigen Buzzerbeater über das gesamte Spielfeld von Aufbauspieler Thoma. In die Pause zur Halbzeit ging es mit dem Stand von 35 zu 41 aus Sicht der Falcons.

Den Falcons war bewusst, dass solch ein kleiner Rückstand aufgeholt werden könnte, doch die dafür nötige Spielweise bekam Couch Rülling nicht zu sehen. Wie schon am Anfang der Partie beharrten die Jungfalken auf schwierige Würfe, die nun nicht mehr ihr Ziel fanden. Insgesamt scorten sie in diesem Spielabschnitt nur sechs Punkte. Um trotz solch einer schlechten offensiven Leistung noch im Spiel zu bleiben, hätte man in der Verteidigung bombensicher stehen müssen. Doch auch an diesem Ende des Spielfeldes war die Leistung nur durchschnittlich. Also zogen die Linzer punktemäßig davon. Im vierten Viertel gelang den Falcons der Sinneswandel. Man exekutierte im Angriff solide die Spielzüge und bewegte den Ball, wodurch vor allem die Präsenz von Center Benedek Benko gefördert wurde. Doch für jegliche Aufholjagd war es nun zu spät, am Schluss belief sich der Rückstand doch wieder auf gut 30 Punkte.

STATISTIK

Werfer Amstetten: Kertakov 27, Benko 12, Thoma 12, Gazija 2, Berisha B., Kulas

STIMME ZUM SPIEL

„In der ersten Halbzeit haben wir stark gespielt. Da hat man uns die Aggressivität angesehen. Aber um Spiele zu gewinnen, müssen wir auch nach der Pause dran bleiben“, zog Thoma nach dem Spiel Bilanz.

U19 bleibt sieglos

MU19/ Gegen den BBC Linz wollten die Falcons ihren ersten Saisonsieg holen, dieser Plan ging jedoch nicht auf.

Amstetten Falcons U19 – BBC Linz U19 34:64

Nach zwei Niederlagen gegen Vöcklabruck sollte im dritten Saisonspiel der U19 ein Sieg her. Am Mittwochabend hieß also das Duell Falcons gegen Linz. Wie schon im letzten Spiel, trat man mit einem Kader bestehend aus sechs Spieler die Partie an. In diese erwischten die Falken einen guten Start. Nach vier Minuten lagen die Falcons mit vier zu zwei vorne, doch danach kam es defensiv zu einer Misere. Vor allem am Rebound taten sich die Jungfalken gegen die athletischen Linzer schwer. Aus diesem Grund konnten jene in dieser Phase auch teilweise zwei oder drei Offensivrebounds hintereinander ergattern, was für die Falcons noch kräftezehrender war. Offensiv gelang weitaus weniger als noch zu Beginn. Die Rechnung für dieses grottenschlechte Viertel bekamen die Amstettner am Ende der ersten zehn Minuten präsentiert: Acht zu 19. Im zweiten Viertel dann der komplette Wandel: Die Mannschaft wirkte wie ausgewechselt, stand in der Verteidigung sicher und punktete im Angriff solide. Auch die Bretter kontrollierte man zeitweise, hierbei war vor allem der Einsatz von Big-Man Benedek Benko bemerkenswert. Unlücklicherweise hatte sich Flügelspieler Bozinovic zu Beginn dieses Spielabschnitts am Knöchel verletzt, er musste die Partie auf der Bank beenden. Somit waren die Falcons gezwungen, das restliche Spiel mit ihren fünf verbliebenen Spielern absolvieren. Leider endete das Viertel mit drei freien Korblegern der Gäste, einer davon sogar als „And-One“. Also konnte bis zur Halbzeit am Rückstand der Falken nichts geändert werden. Mit einem ernüchterndem 14 zu 37 ging es in die Kabine.

Nach der Pause sahen die Zusehen einen ähnlichen Spielverlauf wie schon im ersten Viertel. Die Falcons taten sich offensiv schwer und agierten vor allem gegen das „Pressing“ der Linzer, eine Verteidigung über das ganze Spielfeld, ungeschickt. Durch ein paar gravierende Fehlpässe beim Ballvortrag im Rückfeld verschultete man leichte Fastbreakpunkte der Gäste aus Oberösterrech. Ein weiteres Problem lag in der Umsetzung der Spielsysteme: Sobald man die Mittellinie überquert hatte spielte man häufig Eins-gegen-eins und  traf dabei viele schlechte Entscheidungen, zum Beispiel auch die schlechte Wurfauswahl. Körbe fielen in dieser Phase einzig und allein durch Einzelaktionen von Topscorer Kertakov. Dieses Bild sollte sich auch im vierten Viertel nicht  ändern: Die zumeist bemühten, aber doch sichtbar erschöpften Falcons brachten offensiv wenig auf die Reihe und hatten am Rebound zu kämpfen. Defensiv funktionierten die Rotationen schon immer besser, jedoch ließ sich am Endstand von 34 zu 64 nichts mehr ändern.

STATISTIK

Werfer Amstetten: Kertakov 19, Thoma 9, Benko 3, Bozinovic 2, Berisha B. 1, Wildner

STIMME ZUM SPIEL

„Wir haben uns heute gegen den Druck der Linzer nicht gut angestellt. Es ist logisch, dass man ein Spiel nicht gewinnen kann, wenn man nur 34 Punkte scort“, lautete das Fazit von Kapitän Thoma.

U19 enttäuscht bei Revanche

MU19/ Nach der Auswärtsniederlage wollten sich die Falcons zu Hause gegen Vöcklabruck revanchieren. Dies gelang jedoch nicht.

Amstetten Falcons U19 – BBC Vöcklabruck U19 54:78

Am vergangenen Donnerstag fand nun das langersehnte Rückspiel der Falken gegen den ersten Gegner der Saison statt. Doch schon vor dem Spiel gab es schlechte Nachrichten für die Amstettner: Aus verschiedensten Gründen waren nur sechs Spieler des Kaders verfügbar, davon auch mehrere angeschlagen. Doch davon wollte man sich nicht aus der Fassung bringen lassen. Nach dem gewonnenen Tip-Off starteten die Falcons solide – Nach den ersten fünf Spielminuten lag man sogar mit drei Punkten vor den Gästen. Doch schnell machte sich die dezimierte Rotation bemerkbar und man konnte phasenweise mit dem schnellen Tempo der Oberösterreicher nicht mithalten. Offensiv gelang nur wenig aus den einstudierten Spielzügen. Die acht Punkte, die die Amstettner im ersten Viertel scorten, kamen allesamt durch Einzelaktionen zustande. Im zweiten Viertel veränderte sich dieses Bild nicht großartig. In der Verteidigung war man zwar bemüht, doch die Reboundarbeit erfolgte nicht konsequent genug, was den Gästen leichte Punkte aus zweiten Chancen bescherte. Mit einem 24 zu 42 gingen die Falcons zur Halbzeitpause in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Jungfalken solide. Erstmals in der Partie schien es in der Offense zu laufen, was auch die erzielten elf Punkte in den ersten sechs Minuten der zweiten Halbzeit zeigen. Doch wie schon so oft lag das Problem in der Verteidigung. Aufgrund der sich einschleichenden Erschöpfung respektierte man die Gegner hinter der Dreipunktlinie zu wenig. Jene wussten diese freien Würfe zu Verwandeln. In einem darauffolgenden Timeout setzten sich die Falcons eine aggressivere Verteidigung zum Ziel, was teilweise auch gelang. Doch wie auch schon in der ersten Halbzeit hatte man nun immer mehr am Defensivrebound zu kämpfen. Auch das vierte und letzte Viertel sollte an diesem Spielverlauf nicht mehr viel ändern. Die Falcons zeigten sich bemüht, nun lief es auch offensiv wieder gut, die schwache Verteidigung ließ die Gegner durch teils einfache Würfe unter dem Korb ihre Führung halten. Der Endstand belief sich auf ein 54 zu 78 aus Sicht der Falken.

STATISTIK

Werfer Amstetten: Thoma 21, Kertakov 20, Benko 7, Bozinovic 4, Wildner 2, Berisha B.

STIMME ZUM SPIEL

Coach Georg Rülling fand nach der Partie die folgenden Worte für die Leistung der Mannschaft:“Auch wenn die Spielersituation heute nicht optimal war, müssen wir trotzdem am Spielfeld mehr Einsatz zeigen und konzentriert bleiben.“

Wunschstart blieb U19 verwehrt

MU19/ Nach den beiden Herrenmannschaften startete auch die U19 in die neue Saison, in Vöcklabruck gab es jedoch nichts zu holen.

Amstetten Falcons U19 – BBC Vöcklabruck 54:70

Am vergangenen Dienstag bestritt nun auch die u19 der Falcons ihr erstes Saisonspiel. Zahlenmäßig reduziert machte man sich auf die Reise nach Vöcklabruck.
Unverzüglich nach den Tip-Off kassierten die Falken einen Korb, konnten aber schlagkräftig sofort ihrerseits punkten. So gestaltete sich das erste Viertel auch die nächsten Minuten als offener Schlagabtausch, wobei die Falken die Oberhand behielten. Durch eine gute Ausführung der offensiven Konzepte erspielte man sich zahlreiche freie Würfe, die vor allem Kapitän Thoma zu verwerten wusste. Der Viertelstand lautete 22 zu 14. Dieser Run endete in den zweiten zehn Minuten, als die Falcons das erste Mal die Folgen der kleinen Rotation zu spüren bekamen. Defensiv war man oftmals einen entscheidenden Schritt zu spät, was in leichten Punkten der Gegner resultierte. Als man daraufhin  nach einer Auszeit wieder höchstmotiviert das Parkett betrat, führte ein Überfluss an Aggressivität zu teilweise unnötigen Fouls, die Vöcklabruck einfache Punkte von der Freiwurflinie bescherten. Offensiv schien im zweiten Viertel der Korb wie zugenagelt, an die gute Leistung im ersten Viertel konnte man nicht anknüpfen.

Nach der Halbzeitpause starteten die Jungfalken vor Energie sprießend in die zweite Hälfte, und erstmals seit Spielbeginn schien die Partie wieder ausgeglichen, doch der Rückstand auf der Anzeigetafel sagte etwas anderes. Ein Acht-zu-zwei-Run verkleinerte den Pausenrückstand von 17 auf elf Punkte, doch mit zwei Korblegern und einem Dreipunktwurf brachten die Hausherren das Momentum auf ihre Seite und somit stand es vor Beginn des finalen Spielabschnitts zur Ernüchterung der Falken 39 zu 56. In jenem zeigten die Falcons erstmals seit einigen Spielminuten mit guten Aktionen im Angriff ihr Können, doch defensiv tat man sich noch immer schwer und auch die Erschöpfung war den Jungfalken deutlich anzusehen. Nach drei Korberfolgen der Falcons wurde schlussendlich der Schlussstrich gezogen. Das Endergebnis belief sich auf ein 54 zu 70 aus Sicht der Amstettner.

STATISTIK

Werfer Amstetten: Thoma 23, Kertakov 16, Benko 7, Bozinovic 4, Dudakovic 4, Berisha B.

STIMME ZUM SPIEL

„Die Tatsache, dass wir die zweite Halbzeit gewonnen haben, zeigt, dass wir heute trotz der Niederlage phasenweise eine solide Leistung abgerufen haben“, so Headcoach Georg Rülling nach der Partie.